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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
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Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
Reinhold Knoll: Vom künftigen „Staat“. Oder: Vom Ende der alten Weltanschauungen. Notizen
Nächstes Frühjahr werden es die Spatzen vom Dach pfeifen: Staat und Gesellschaft wird es so nicht weiter geben. Viele Bücher haben die Krise der Demokratie schon als Titel
Susanne Preglau bespricht: Das totale Lied statt des totalen Kriegs. Zarah 47. Ein Musikalischer Monolog von Peter Lund.
Das Stück handelt von Zarah Leander, die an ihrem 40.Geburtstag im Jahr 1947 auf ihrem schwedischen Landgut Lönö allein und vergeblich auf Gratulationen und Telefonanrufe wartet.
Helmuth Schönauer bespricht: Erich Hörtnagl. Unforgettable – Unforgotten. Fotografische Fragmente. Alois Schöpf (Vorwort) | Kurt Höretzeder (Nachwort) | Ewa Jönsson Hörtnagl (Kuratorin) | Olof Werngren (Design)
Erich Hörtnagl legt sein Lebenswerk als Fotograf und Dramaturg vor. Die Bilder sind als wohl überlegte Ausschnitte einer weltumspannenden Choreografie aufbereitet.
Alois Schöpf: Jetzt holt es der Staat über die Gemeinden. Apropos
Da der Gesamtstaat es im Höchststeuerland Österreich nicht wagt, die Steuern zu erhöhen, hat er immer mehr Aufgaben an die Gemeinden abgeschoben, um doch noch etwas aus den Bürgern herauszupressen.
Helmuth Schönauer: Keine Dumping-Verlagerung der Massen in die Luft! Soll der Innsbrucker Flughafen auf Kosten der von Fluglärm terrorisierten Bevölkerung privatisiert werden? Stichpunkt
Mit Einsetzen der Winterdämmerung warnen die Behörden vor Einbrüchen und politische Beobachter vor den Ausverkaufstouren der NEOS.
Elias Schneitter: Der Turmbau zu Babel. Notizen
Was die digitale Revolution betrifft, gehöre ich zu den großen Skeptikern. Natürlich sehe auch ich die vielen Vorteile, aber andererseits habe ich dauernd Komplikationen.
Alois Schöpf: Soll der Staat die Medien fördern? Willkommen in der lebenslänglichen Pädagogisierung. Notizen
Die Position der Prediger von früher haben die Medien von heute übernommen, deren Produkte zu einem immer größeren Teil aus Anleitungen zu einem moralischen Verhalten bestehen.
Egyd Gstättner: Auf nach Königsberg! Oder: Immanuel Kant für ein neues Zielpublikum. Essay
Kant erklärt, warum ein großer Teil der Menschen, obwohl sie längst fähig wären, selbst zu denken, zeit ihres Lebens unmündig bleiben. Der Grund dafür sei „Faulheit und Feigheit“.
Bettina König: Als Werbung noch Reklame war. Nostalgische Erinnerung
Käme ein Alien auf die Erde und müsste unsere Spezies nur nach Werbeclips beurtei-len, er würde denken, wir sind alle inkontinent, gelenkgeschädigt und impotent.
Nicole Staudenherz: Der Igel ist das beliebteste Tier der Österreicher. Notizen
Durch Zerstörung des Lebensraums und die Mähroboter sind die Igel vom Aussterben bedroht. Gerade jetzt sind die Igelstationen mit halb verhungerten, jungen und auch adulten Igeln überfüllt.
Helmuth Schönauer bespricht: Andreas Pargger. Wie wir leben wollen. Gedichte.
Andreas Pargger unternimmt im Lyrikband „Wie wir leben wollen“ gut fünfzig Anläufe, um sogenannte Lebensentwürfe auszuprobieren.
Alois Schöpf: Die Idee als Basis wirtschaftlichen Erfolgs. Apropos
Die wichtigste Grundlage jeden wirtschaftlichen Erfolgs ist die Idee. Die Frage muss also lauten: Wo sind die neuen Ideen der Firma Swarovski, mit denen sie unser Leben bereichert?
Helmuth Schönauer: S-T-A-U-T-O. Die Schummel-Software schlägt zurück. Stichpunkt
Längst sind Stauberater mit Harnflaschen ausgestattet, die sie im Bedarfsfall den Leidenden ins Wageninnere reichen mit der Bitte, sie erst nach dem Brenner in die Botanik zu werfen.
Bernhard Schlögl bespricht: SÜSSER TRAUM. Ein Konzertabend zwischen Sehnsucht, Erinnerung und Verklärung. Das 2. Symphoniekonzert des TSOI der Saison 2025/26 im Congress Innsbruck
„Süßer Traum“ beschönigt nicht, sondern legt einen emotionalen Kern frei, der die Werke Gustav Mahlers, Alma Mahlers und Richard Strauss’ wie ein unsichtbares Band verbindet.
Elias Schneitter: Was wäre gewesen, wenn…? Notizen
Kürzlich bin ich auf Edward Snowdon gestoßen, der für CIA und NSA gearbeitet hat und enthüllte, welche mafiösen Überwachungssysteme die Geheimdienste betreiben.
Alois Schöpf: Ein Ehrenring für den „sozialen Zusammenhalt“. Wenn persönlicher Charme zur allgemeinen Politik wird. Essay
Günther Platter besitzt eine herausragende Begabung: Wenn man zehn Minuten mit ihm geredet hat, meint man, dass man seit frühester Jugend mit ihm befreundet ist.
Hermann Arnold: Zeitablauf heilt kein Unrecht. Im Agrarstreit Zams wurde das Gemeindegut bestätigt. Notizen
Natürlich werden sich jetzt Gemeinden in ähnlichen Situationen mit der Frage der Klärung der Rechtmäßigkeit der damaligen Entscheidungen befassen müssen.
Walter Plasil: Über Fürbitten, den Herrn und Alexa. Essay
Ein verstorbener Bekannter wurde auf katholische Art verabschiedet. Dabei blieben mir die von Kirchenbesuchern vorgetragenen Bitten in Erinnerung, die an eine höhere Instanz gerichtet waren.
Reinhard Kocznar: Sag mir wo die Kohlen sind… Wo sind sie geblieben? Oder: Wie in Österreich das Geld zum Fenster hinaus geschmissen wird. Notizen
Dieser Tage wurde eine Liste veröffentlicht, in der alle nachlesen können, wohin ein Teil des öffentlichen Geldes gegangen ist – und zwar in der Steiermark.
Helmuth Schönauer bespricht: Josef Oberhollenzer. Sellemond oder Von der Schwierigkeit, Touristen zu töten. Roman
In „Sellemond“ stoßen zwei Trends aufeinander. Einmal ist es der Übertourismus, der ganze Landstriche heimsucht, und zum anderen der Kult um Krimis.
Alois Schöpf: Wer hat Angst vor der künstlichen Intelligenz? Apropos
Die Computer-App ChatGPT, die Antworten liefert, für deren Recherche man sonst Tage benötigen würde, Texte verfasst, übersetzt oder kürzt, ist etwas Großartiges und zugleich Praktisches.
Helmuth Schönauer: Subventionskanonen am Pistenrand der österreichischen Literatur. Anlässlich von „Buch Wien“. Stichpunkt
Die österreichische Literatur hängt seit Jahrzehnten an der künstlichen Beschneiung, was man ihr aber im Unterschied zu Schigebieten nicht vorwirft.
Elias Schneitter: Darf man zur Kaisersemmel noch Kaisersemmel sagen? Markenschutz im Alltag
Ich musste an den Schriftsteller Helmut Schiestl denken, der in einer Bäckerei eine Verkäuferin fragte, warum die Kaisersemmel nicht Demokratiesemmel heißt, weil wir in einer Demokratie leben.
Alois Schöpf: Wie die Finanz die Almgastronomie ruiniert. Notizen
Wo sind all die Tirol WerberInnen und GeschäftsführerInnen der Tourismusverbände geblieben? Wo ist ihr Protest, wenn der Staat ein Alleinstellungsmerkmal des Tiroler Sommers zu ruinieren versucht?
Susanne Weinhöppel: Wir wollen gelobt und geliebt werden. Über Kritik. Essay
Die Kulturbeflissenen gehen mit der von ihnen so hochgelobten und als wichtig empfundenen Kunst um wie eine Hausfrau mit den Lebensmitteln im Supermarkt. Aber Kunst ist keine Manner-Schnitte.
Gerda Walton: Die Sache mit den Spatzenknödeln. Bemerkungen zu meiner winterlichen Vogelgesellschaft.
Ich füttere vorwiegend Spatzen. Zum Glück akzeptieren sie als Futter auch Meisenknödel, eigene Spatzenknödel habe ich nämlich noch nirgendwo entdeckt.
Literarische Korrespondenz: Hansjörg Hagspiel an schoepfblog. Betrifft: Zehn Prozent weniger öffentlich Bedienstete!
Die hohe Beamtenschaft hat nicht nur einen teuren Status in der Sozialversicherung (Beamtenpension), sondern erwirkt auch eine zu geringe Wertschöpfung.
Helmuth Schönauer bespricht: Hannes Hofinger: Die Leiche hinter dem Kriegerdenkmal. Ein kurioser Heimatkrimi
Hannes Hofinger inszeniert seine Dorfkrimis als Textkunstwerke, worin Publizieren, Dorfchronik, Fotografie und Dramaturgie zu einem unterhaltsamen Buch zusammengeführt werden.
Alois Schöpf: Der Wutbürger, der nicht gefragt worden ist. Apropos
Eine Frage wurde nicht gestellt. Ob, nachdem Wolf und Bär mühsam aus unseren Ländern vertrieben worden sind, eine Wiederansiedlung vonseiten der Bevölkerung erwünscht ist?
Helmuth Schönauer: Schelli und Schrammi. Der Staatssekretär produziert Bürokratie-Schlacke. Stichpunkt
Pünktlich zum Weltspartag schaltet der staatliche Träumer von Entbürokratisierung eine Seite frei, auf der man Sparvorschläge machen soll.
Elias Schneitter: Schmeißt alle Politiker raus! Wirklich? Notizen
Ist es die Freude an der Destruktion? Ist es der persönliche Frust über zu wenig Anerkennung der eigenen Leistung, der dann auf die Politik projiziert wird? Ist es einfach Wichtigtuerei?
Thomas Nußbaumer bespricht: „Im Herzen DADA“, Oswald Sallaberger und das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck im Haus der Musik
Musik von Erik Satie (1866–1925), Darius Milhaud (1892–1974), Erwin Schulhoff (1894–1942) sowie Manuel de Falla (1876–1946) im Geist der 1910-er und 1920-er Jahre.
Alois Schöpf: Wann reagieren die verantwortlichen Kulturpolitiker endlich auf den dramatischen Niedergang der Tiroler Landestheater GmbH? Notizen
Selbst die wohlgesonnenen Rezensenten der Premiere von „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ beklagten die vielen leeren Plätze. Noch viel mehr Leere ergibt sich, wenn man den Vorverkauf analysiert.
Literarische Korrespondenz: Bernhard Kathan an Integrationsministerin Claudia Plakolm. Betrifft: Spielen Sie bitte nicht am Katzenklavier!
Ein Kopftuch muss nicht, kann aber ein Hinweis sein, dass ein Mädchen in einer sektenmäßigen Struktur aufwächst, in toxischen Strukturen, die der Entwicklung höchst abträglich sind.
Reinhard Kocznar: Die Steuern steigen, die Subventionen sprudeln, die Kettensäge fehlt. Essay
Jedes Jahr steigen die Steuereinnahmen, jedes Jahr übertreffen die Ausgaben die Einnahmen. Folgerichtig steigen auch die Forderungen, die Steuern wieder zu erhöhen. Das ist alternativlos.
Reinhold Knoll: Krisen. Was können wir dagegen tun? Essay
Es gibt Naseweise, die uns beruhigen, dass alles halb so schlimm ist. Bleibt eine Hälfte übrig, die schlimm genug ist. Womit sucht man uns zu beruhigen? Mit Fernsehserien?
Helmuth Schönauer bespricht: Martin Mader. Am Anfang wieder die Nacht. Roman
Martin Mader entführt die Leser in ein Darknet, worin alles vorkommt, was man sich in einer Gegenwelt erwartet: Dunkelheit, Exzesse, Drogen, Waffen, Verschwörungen und Geschäfte.
Thomas Nußbaumer bespricht: „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von Leoš Janáček, Premiere am Tiroler Landestheater
Nach „Jenůfa“ (2012), „Das schlaue Füchslein“ (2013), „Die Sache Makropulos“ (2016) und „Káťa Kabanová“ (2020) wird die Pflege des Opernwerks von Leoš Janáček (1854–1928) fortgesetzt.
Alois Schöpf: Vor 200 Jahren wurde Johann Strauss geboren. Apropos
Große Musik entsteht, wenn sich zwischen Ernster Musik und Unterhaltungsmusik keine Abgründe auftun: Weil eben auch die ernste Musik unterhaltsam und die unterhaltsame Musik ernst sein kann.
Helmuth Schönauer: Van der Bellen & Steinmeier. Zwei graue Staatsmäuse werden in Tirol bunt. Stichpunkt
Als an einem Donnerstag in Innsbruck der Verkehr zusammenbricht, wird klar, dass sich gerade ein politischer Welt-Event in der Provinzhauptstadt abspielt.
Regina Hilber: Nachtgestalten in Czernowitz. Bericht
Dunkelheit empfängt uns am nächtlichen Czernowitzer Bahnhof kurz vor Mitternacht. Noch finsterer erstreckt sich die Gagarina Straße vor dem Bahnhof, den Hügel hinauf, zur Stadtmitte.
Elias Schneitter: föhn um allerheiligen. Poem
eins: aber heut geat der föhn.
zwei: hoffentlich.
eins: was hoffentlich?
zwei: ja, hoffentlich, geat er bold.
eins: a so moansch des!
Alois Schöpf: Die sexuellen Fehltritte des Herrn Gmeiner und die Empörung der Nachgeborenen. Notizen
Was hat der Mann tatsächlich angestellt? Waren die hohen Abfindungen das Hurengeld für Geschlechtsverkehr oder nur Schweigegeld zum Schutze des Spendenflusses?
Friedrich Hahn: Wolfgangs Engel. Bericht
Der Mensch braucht Gesellschaft, um Mensch zu sein, sagt man. Wolfgang lebt allein. Er hat zwar eine Vertrauensperson, aber er kennt sie nicht persönlich. Er nennt diese Person Engel, „Zeitungsengel“.
Susanne Weinhöppel: Alles wird gut. Aber nie gut genug! Über mein angestrengtes Leben
Ich habe mich zum erstenmal im Spiegel angesehen und mir wurde klar: So darf das nicht bleiben. Damals habe ich den festen Vorsatz gefasst, schön zu werden.
Reinhold Knoll: Vom künftigen „Staat“. Oder: Vom Ende der alten Weltanschauungen. Notizen
Nächstes Frühjahr werden es die Spatzen vom Dach pfeifen: Staat und Gesellschaft wird es so nicht weiter geben. Viele Bücher haben die Krise der Demokratie schon als Titel
Susanne Preglau bespricht: Das totale Lied statt des totalen Kriegs. Zarah 47. Ein Musikalischer Monolog von Peter Lund.
Das Stück handelt von Zarah Leander, die an ihrem 40.Geburtstag im Jahr 1947 auf ihrem schwedischen Landgut Lönö allein und vergeblich auf Gratulationen und Telefonanrufe wartet.
Helmuth Schönauer bespricht: Erich Hörtnagl. Unforgettable – Unforgotten. Fotografische Fragmente. Alois Schöpf (Vorwort) | Kurt Höretzeder (Nachwort) | Ewa Jönsson Hörtnagl (Kuratorin) | Olof Werngren (Design)
Erich Hörtnagl legt sein Lebenswerk als Fotograf und Dramaturg vor. Die Bilder sind als wohl überlegte Ausschnitte einer weltumspannenden Choreografie aufbereitet.
Alois Schöpf: Jetzt holt es der Staat über die Gemeinden. Apropos
Da der Gesamtstaat es im Höchststeuerland Österreich nicht wagt, die Steuern zu erhöhen, hat er immer mehr Aufgaben an die Gemeinden abgeschoben, um doch noch etwas aus den Bürgern herauszupressen.
Helmuth Schönauer: Keine Dumping-Verlagerung der Massen in die Luft! Soll der Innsbrucker Flughafen auf Kosten der von Fluglärm terrorisierten Bevölkerung privatisiert werden? Stichpunkt
Mit Einsetzen der Winterdämmerung warnen die Behörden vor Einbrüchen und politische Beobachter vor den Ausverkaufstouren der NEOS.
Elias Schneitter: Der Turmbau zu Babel. Notizen
Was die digitale Revolution betrifft, gehöre ich zu den großen Skeptikern. Natürlich sehe auch ich die vielen Vorteile, aber andererseits habe ich dauernd Komplikationen.
Alois Schöpf: Soll der Staat die Medien fördern? Willkommen in der lebenslänglichen Pädagogisierung. Notizen
Die Position der Prediger von früher haben die Medien von heute übernommen, deren Produkte zu einem immer größeren Teil aus Anleitungen zu einem moralischen Verhalten bestehen.
Egyd Gstättner: Auf nach Königsberg! Oder: Immanuel Kant für ein neues Zielpublikum. Essay
Kant erklärt, warum ein großer Teil der Menschen, obwohl sie längst fähig wären, selbst zu denken, zeit ihres Lebens unmündig bleiben. Der Grund dafür sei „Faulheit und Feigheit“.
Bettina König: Als Werbung noch Reklame war. Nostalgische Erinnerung
Käme ein Alien auf die Erde und müsste unsere Spezies nur nach Werbeclips beurtei-len, er würde denken, wir sind alle inkontinent, gelenkgeschädigt und impotent.
Nicole Staudenherz: Der Igel ist das beliebteste Tier der Österreicher. Notizen
Durch Zerstörung des Lebensraums und die Mähroboter sind die Igel vom Aussterben bedroht. Gerade jetzt sind die Igelstationen mit halb verhungerten, jungen und auch adulten Igeln überfüllt.
Helmuth Schönauer bespricht: Andreas Pargger. Wie wir leben wollen. Gedichte.
Andreas Pargger unternimmt im Lyrikband „Wie wir leben wollen“ gut fünfzig Anläufe, um sogenannte Lebensentwürfe auszuprobieren.
Alois Schöpf: Die Idee als Basis wirtschaftlichen Erfolgs. Apropos
Die wichtigste Grundlage jeden wirtschaftlichen Erfolgs ist die Idee. Die Frage muss also lauten: Wo sind die neuen Ideen der Firma Swarovski, mit denen sie unser Leben bereichert?
Helmuth Schönauer: S-T-A-U-T-O. Die Schummel-Software schlägt zurück. Stichpunkt
Längst sind Stauberater mit Harnflaschen ausgestattet, die sie im Bedarfsfall den Leidenden ins Wageninnere reichen mit der Bitte, sie erst nach dem Brenner in die Botanik zu werfen.
Bernhard Schlögl bespricht: SÜSSER TRAUM. Ein Konzertabend zwischen Sehnsucht, Erinnerung und Verklärung. Das 2. Symphoniekonzert des TSOI der Saison 2025/26 im Congress Innsbruck
„Süßer Traum“ beschönigt nicht, sondern legt einen emotionalen Kern frei, der die Werke Gustav Mahlers, Alma Mahlers und Richard Strauss’ wie ein unsichtbares Band verbindet.
Elias Schneitter: Was wäre gewesen, wenn…? Notizen
Kürzlich bin ich auf Edward Snowdon gestoßen, der für CIA und NSA gearbeitet hat und enthüllte, welche mafiösen Überwachungssysteme die Geheimdienste betreiben.
Alois Schöpf: Ein Ehrenring für den „sozialen Zusammenhalt“. Wenn persönlicher Charme zur allgemeinen Politik wird. Essay
Günther Platter besitzt eine herausragende Begabung: Wenn man zehn Minuten mit ihm geredet hat, meint man, dass man seit frühester Jugend mit ihm befreundet ist.
Hermann Arnold: Zeitablauf heilt kein Unrecht. Im Agrarstreit Zams wurde das Gemeindegut bestätigt. Notizen
Natürlich werden sich jetzt Gemeinden in ähnlichen Situationen mit der Frage der Klärung der Rechtmäßigkeit der damaligen Entscheidungen befassen müssen.
Walter Plasil: Über Fürbitten, den Herrn und Alexa. Essay
Ein verstorbener Bekannter wurde auf katholische Art verabschiedet. Dabei blieben mir die von Kirchenbesuchern vorgetragenen Bitten in Erinnerung, die an eine höhere Instanz gerichtet waren.
Reinhard Kocznar: Sag mir wo die Kohlen sind… Wo sind sie geblieben? Oder: Wie in Österreich das Geld zum Fenster hinaus geschmissen wird. Notizen
Dieser Tage wurde eine Liste veröffentlicht, in der alle nachlesen können, wohin ein Teil des öffentlichen Geldes gegangen ist – und zwar in der Steiermark.
Helmuth Schönauer bespricht: Josef Oberhollenzer. Sellemond oder Von der Schwierigkeit, Touristen zu töten. Roman
In „Sellemond“ stoßen zwei Trends aufeinander. Einmal ist es der Übertourismus, der ganze Landstriche heimsucht, und zum anderen der Kult um Krimis.
Alois Schöpf: Wer hat Angst vor der künstlichen Intelligenz? Apropos
Die Computer-App ChatGPT, die Antworten liefert, für deren Recherche man sonst Tage benötigen würde, Texte verfasst, übersetzt oder kürzt, ist etwas Großartiges und zugleich Praktisches.
Helmuth Schönauer: Subventionskanonen am Pistenrand der österreichischen Literatur. Anlässlich von „Buch Wien“. Stichpunkt
Die österreichische Literatur hängt seit Jahrzehnten an der künstlichen Beschneiung, was man ihr aber im Unterschied zu Schigebieten nicht vorwirft.
Elias Schneitter: Darf man zur Kaisersemmel noch Kaisersemmel sagen? Markenschutz im Alltag
Ich musste an den Schriftsteller Helmut Schiestl denken, der in einer Bäckerei eine Verkäuferin fragte, warum die Kaisersemmel nicht Demokratiesemmel heißt, weil wir in einer Demokratie leben.
Alois Schöpf: Wie die Finanz die Almgastronomie ruiniert. Notizen
Wo sind all die Tirol WerberInnen und GeschäftsführerInnen der Tourismusverbände geblieben? Wo ist ihr Protest, wenn der Staat ein Alleinstellungsmerkmal des Tiroler Sommers zu ruinieren versucht?
Susanne Weinhöppel: Wir wollen gelobt und geliebt werden. Über Kritik. Essay
Die Kulturbeflissenen gehen mit der von ihnen so hochgelobten und als wichtig empfundenen Kunst um wie eine Hausfrau mit den Lebensmitteln im Supermarkt. Aber Kunst ist keine Manner-Schnitte.
Gerda Walton: Die Sache mit den Spatzenknödeln. Bemerkungen zu meiner winterlichen Vogelgesellschaft.
Ich füttere vorwiegend Spatzen. Zum Glück akzeptieren sie als Futter auch Meisenknödel, eigene Spatzenknödel habe ich nämlich noch nirgendwo entdeckt.
Literarische Korrespondenz: Hansjörg Hagspiel an schoepfblog. Betrifft: Zehn Prozent weniger öffentlich Bedienstete!
Die hohe Beamtenschaft hat nicht nur einen teuren Status in der Sozialversicherung (Beamtenpension), sondern erwirkt auch eine zu geringe Wertschöpfung.
Helmuth Schönauer bespricht: Hannes Hofinger: Die Leiche hinter dem Kriegerdenkmal. Ein kurioser Heimatkrimi
Hannes Hofinger inszeniert seine Dorfkrimis als Textkunstwerke, worin Publizieren, Dorfchronik, Fotografie und Dramaturgie zu einem unterhaltsamen Buch zusammengeführt werden.
Alois Schöpf: Der Wutbürger, der nicht gefragt worden ist. Apropos
Eine Frage wurde nicht gestellt. Ob, nachdem Wolf und Bär mühsam aus unseren Ländern vertrieben worden sind, eine Wiederansiedlung vonseiten der Bevölkerung erwünscht ist?
Helmuth Schönauer: Schelli und Schrammi. Der Staatssekretär produziert Bürokratie-Schlacke. Stichpunkt
Pünktlich zum Weltspartag schaltet der staatliche Träumer von Entbürokratisierung eine Seite frei, auf der man Sparvorschläge machen soll.
Elias Schneitter: Schmeißt alle Politiker raus! Wirklich? Notizen
Ist es die Freude an der Destruktion? Ist es der persönliche Frust über zu wenig Anerkennung der eigenen Leistung, der dann auf die Politik projiziert wird? Ist es einfach Wichtigtuerei?
Thomas Nußbaumer bespricht: „Im Herzen DADA“, Oswald Sallaberger und das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck im Haus der Musik
Musik von Erik Satie (1866–1925), Darius Milhaud (1892–1974), Erwin Schulhoff (1894–1942) sowie Manuel de Falla (1876–1946) im Geist der 1910-er und 1920-er Jahre.
Alois Schöpf: Wann reagieren die verantwortlichen Kulturpolitiker endlich auf den dramatischen Niedergang der Tiroler Landestheater GmbH? Notizen
Selbst die wohlgesonnenen Rezensenten der Premiere von „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ beklagten die vielen leeren Plätze. Noch viel mehr Leere ergibt sich, wenn man den Vorverkauf analysiert.
Literarische Korrespondenz: Bernhard Kathan an Integrationsministerin Claudia Plakolm. Betrifft: Spielen Sie bitte nicht am Katzenklavier!
Ein Kopftuch muss nicht, kann aber ein Hinweis sein, dass ein Mädchen in einer sektenmäßigen Struktur aufwächst, in toxischen Strukturen, die der Entwicklung höchst abträglich sind.
Reinhard Kocznar: Die Steuern steigen, die Subventionen sprudeln, die Kettensäge fehlt. Essay
Jedes Jahr steigen die Steuereinnahmen, jedes Jahr übertreffen die Ausgaben die Einnahmen. Folgerichtig steigen auch die Forderungen, die Steuern wieder zu erhöhen. Das ist alternativlos.
Reinhold Knoll: Krisen. Was können wir dagegen tun? Essay
Es gibt Naseweise, die uns beruhigen, dass alles halb so schlimm ist. Bleibt eine Hälfte übrig, die schlimm genug ist. Womit sucht man uns zu beruhigen? Mit Fernsehserien?
Helmuth Schönauer bespricht: Martin Mader. Am Anfang wieder die Nacht. Roman
Martin Mader entführt die Leser in ein Darknet, worin alles vorkommt, was man sich in einer Gegenwelt erwartet: Dunkelheit, Exzesse, Drogen, Waffen, Verschwörungen und Geschäfte.
Thomas Nußbaumer bespricht: „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von Leoš Janáček, Premiere am Tiroler Landestheater
Nach „Jenůfa“ (2012), „Das schlaue Füchslein“ (2013), „Die Sache Makropulos“ (2016) und „Káťa Kabanová“ (2020) wird die Pflege des Opernwerks von Leoš Janáček (1854–1928) fortgesetzt.
Alois Schöpf: Vor 200 Jahren wurde Johann Strauss geboren. Apropos
Große Musik entsteht, wenn sich zwischen Ernster Musik und Unterhaltungsmusik keine Abgründe auftun: Weil eben auch die ernste Musik unterhaltsam und die unterhaltsame Musik ernst sein kann.
Helmuth Schönauer: Van der Bellen & Steinmeier. Zwei graue Staatsmäuse werden in Tirol bunt. Stichpunkt
Als an einem Donnerstag in Innsbruck der Verkehr zusammenbricht, wird klar, dass sich gerade ein politischer Welt-Event in der Provinzhauptstadt abspielt.
Regina Hilber: Nachtgestalten in Czernowitz. Bericht
Dunkelheit empfängt uns am nächtlichen Czernowitzer Bahnhof kurz vor Mitternacht. Noch finsterer erstreckt sich die Gagarina Straße vor dem Bahnhof, den Hügel hinauf, zur Stadtmitte.
Elias Schneitter: föhn um allerheiligen. Poem
eins: aber heut geat der föhn.
zwei: hoffentlich.
eins: was hoffentlich?
zwei: ja, hoffentlich, geat er bold.
eins: a so moansch des!
Alois Schöpf: Die sexuellen Fehltritte des Herrn Gmeiner und die Empörung der Nachgeborenen. Notizen
Was hat der Mann tatsächlich angestellt? Waren die hohen Abfindungen das Hurengeld für Geschlechtsverkehr oder nur Schweigegeld zum Schutze des Spendenflusses?
Friedrich Hahn: Wolfgangs Engel. Bericht
Der Mensch braucht Gesellschaft, um Mensch zu sein, sagt man. Wolfgang lebt allein. Er hat zwar eine Vertrauensperson, aber er kennt sie nicht persönlich. Er nennt diese Person Engel, „Zeitungsengel“.
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Ich habe mich zum erstenmal im Spiegel angesehen und mir wurde klar: So darf das nicht bleiben. Damals habe ich den festen Vorsatz gefasst, schön zu werden.
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