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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
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Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
Helmut Schiestl: Margit Jordan, eine starke Frau. Würdigung
Kürzlich ist die Tiroler Autorin Margit Jordan, die zusammen mit ihrem 2020 verstorbenen Ehemann Roland Jordan viele Jahre die Geschicke des Innsbrucker Turmbundes geleitet hat, gestorben.
Helmuth Schönauer bespricht: Klaus Ebner. GLUT. Legende vom Woher und Wohin. Roman / Reflexionen. Hintergrundinformationen zu GLUT. Essay
Klaus Ebner lässt sich auf das Abenteuer ein, das aus einem fetten Roman und aus einem hundert-seitigen Begleitessay besteht. Wer es sich zeitlich leisten kann, sollte beides lesen.
Alois Schöpf: Bitte seriöse Notfallpläne statt Marketing! Apropos
Tatsache ist, dass es derzeit zu heiß ist! Dass alte Leute, die diese Hitze nicht vertragen, reihenweise sterben, dass die Flüsse zu wenig Wasser führen und zu wenig Strom produzieren . . .
Helmuth Schönauer: Das Amish-Handy. Oder: Porno im Internet. Stichpunkt
Die radikalen Lösungen sprechen sich für Verbote aus, die aber nicht zu exekutieren sind. So umgehen in Australien, wo Socialmedia für Kids reglementiert sind, 90 Prozent der Jugendlichen die Verbote.
Elias Schneitter: Kaisertreue. Oder: Als der höchste Herrscher nach Zirl kam. Notizen
In aufgeheizten Zeiten, in denen wir gerade leben, lohnt es sich manchmal einen Blick zurück in die gute alte Zeit, in diesem Fall in die Zeit der Monarchie zu werfen.
Alois Schöpf: Vom Umgang mit Kritik. Die Reaktionen auf Albert Schwarzmanns Konzertbesprechung sind unverständlich und unfair! Notizen
Ich empfand den Abend ebenfalls als langweilig, die Originalwerke als epigonal und den Klassiker “Leichte Kavallerie” als uninspiriert und leidenschaftslos heruntergespielt.
Diethard Sanders: „Das Alpine natural hazard challenge, Prize category: heavy rain 2026“. Aus der Reihe: Abgründe alpenländischen Alltags. Satire
In Zeiten, da inzwischen jeder versoffene Hallodri auf dem Mount Everest zu stehen kommen kann, muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen, um aus der Event-Landschaft noch herauszuragen.
Hannes Hofinger: Da habe ich mich schwer geirrt. Notizen
Sie wurden also freigesprochen. Rechtskräftig. Obwohl doch im viralen Video ganz klar gezeigt wurde, dass die vier Männer die arme Katze mit einer Schneeschaufel zu Tode geprügelt haben.
Walter Plasil: Deutschland wird rechtsextrem. Österreich folgt nach. Eine Umschau im Internet. Notizen
Wehret den Anfängen. Und die Anfänge sieht man. Sie bestehen in Angriffen auf die demokratische Verfassung und in einem geplanten Rückschritt an liberalen Freiheiten der Bürger.
Bettina König: Der Kunde ist König. Oder nicht? Realsatire
Vor Kurzem beging ich den Fehler, bei einer bekannten Modemarke ein, zwei Teile online zu erstehen. Die Ware würde mir, so das Versprechen, innerhalb weniger Tage zugestellt.
Helmuth Schönauer bespricht: Margit Jordan: fenstertage. Gedichte. Mit einem Vorwort von Doris Kloimstein. Illustriert von Elfie Albrizzi. In Erinnerung an eine sehr geschätzte Kollegin
Margit Jordan hat als Veranstalterin mehr Gedichte gesehen und gehört, als in einem lyrischen Jahrbuch Platz haben. Unter dem Titel „fenstertage“ legt sie nun Eigenes vor.
Alois Schöpf: Unsere Gesellschaft ist gespalten. Na und? Apropos
Eine große Verwandtschaft und ein großer Freundeskreis sind eine tolle Sache. Allerdings sollte man bei entsprechenden Festen eine Liste anlegen, worüber besser nicht gesprochen wird.
Helmuth Schönauer: Wohnungslos in Innsbruck. Oder: Die Wellness-Tour der großen Herzen. Stichpunkt
Der Verein für Obdachlosigkeit publiziert die angeblich erste Untersuchung über die harten Fakten zu Obdachlosen und anderen Helden auf der Straße.
Elias Schneitter: Ruck hätte bleiben sollen. Trump soll brennen. Notizen
Die Österreicher benötigen regelmäßig ihre Skandälchen und unsere Medien liefern sie brav zum Gaudium des Publikums ins Haus. Denn a bissl a Hetz muass sein.
Albert Schwarzmann: Konzert der Bürgerkapelle Gries bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten am Donnerstag, den 30.06.2026.
Das letzte Konzert der Innsbrucker Promenadenkonzerte wurde mit der Bürgerkapelle Gries bei Bozen durch eine der wenigen heimischen Musikkapellen bestritten.
Alois Schöpf: Über Metternich´sche Verhältnisse, illegales Spitzelwesen, Krüge, die zum Brunnen gehen, bis sie brechen, und die Feigheit als bürgerliche Kardinal-Untugend. Notizen
Jawohl, die Bürgerlichen wissen, wie man die Welt regiert. Nicht am Stammtisch, da hocken die Kleinbürger. Wenn schon, dann im Club, beim Golfen oder nach dem Essen im Haubenrestaurant.
Thomas Nußbaumer: Das virtuose Bläserseptett „Federspiel“ bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Der Innenhof der Innsbrucker Hofburg war erneut ausverkauft, am Ende wurde das Ensemble mit Ovationen gefeiert. Auf dem Programm standen vor allem Stücke aus dem Album „Wir & Jetzt“.
Christina Kaneider: Über die Grenzverschiebung des Sagbaren. Rede
Überlegungen zum Stand der assistierten Freitodhilfe in Österreich anlässlich einer Veranstaltung des Oberlandesgerichts Innsbruck vom 18.6.2026 zum Thema „Recht auf Sterbehilfe“.
Albert Schwarzmann: Das Konzert der „Royal Band of the Belgian Airforce“ bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Allgemein zeigte sich das Orchester hochprofessionell mit exzellenter rhythmischer und technischer Präzision, souveränen Soli und einem ausbalancierten Klangbild.
Literarische Korrespondenz: Werner Mayr an Alois Schöpf. Betrifft: Konzert der Blasmusik der Münchner Philharmoniker im Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte
Moral von der Geschichte: für mich und meine Frau ein wirklich schöner Abend mit höchstklassigen Interpreten.
Andreas Niedermann: Spiel mir das Lied der Harmonika. Über ein Meisterwerk der Filmkunst. Essay
«Spiel mir das Lied vom Tod» ist ein Drama von Shakespear´schen Ausmaßen: Gier, Rache, Liebe, Korruption, gigantische Lebensträume, Cleverness, Mut, Sadismus, Kindsmord, Verrat.
Helmut Schiestl: Das Balkan Paradise Orchestra bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Und: Die Kelag Big Band unter Hans Lassnig-Walder mit der Sängerin Sandra Pires. Zwei Besprechungen
War das erste Konzert durch kollektive Frauenpower geprägt, so war es beim Konzert am Samstag vor allem die großartige Gesangskunst von Sandra Pires.
Helmuth Schönauer: Maria E. Brunner. Die Ausgewanderte. Roman.
Eine Erzählerin, die zuerst jene Geschichten ablaufen lässt, die sich Migranten erzählen, ehe sie ihre eigenen Geschichten erzählt, die sich kaum von den Auswanderer-Schicksalen unterscheiden.
Alois Schöpf: Ist es gestrig mit Menschen reden zu wollen? Apropos
Ich will nicht, wenn ich ein Problem habe, mit einem Computer mit süßer Mädchenstimme sprechen und mich einer Maschine unterordnen, die mich ebenso zur Maschine degradiert.
Helmuth Schönauer: Aufstand aus der Sonnenliege heraus. Stichpunkt
Resolutionen der IG Autorinnen und Autoren sind in Wirklichkeit Gedichte – schön und zwecklos.
Elias Schneitter: Banditen im Netz. Und kranke Männer. Notizen
Neulich habe ich einen Bekannten getroffen, der ganz außer sich vor Wut und Hass auf das Internet und die Verbrecher dort war. Was war geschehen? Er ist Internetbetrügern aufgesessen.
Alois Schöpf: Von den Amerikanern lernen. Die „U.S. Army Europe and Africa Concert Band“ bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Notizen
Wie muss ein Konzert beschaffen sein, nach dessen Ende man die Sehnsucht verspürt, dieses „Amerika“, das sich als ein Land sympathischer Lockerheit präsentiert, endlich selbst zu bereisen.
Thomas Nußbaumer: Die „Italienische Nacht“ der Münchner Symphoniker bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Arien und Duette von Verdi, Puccini, Donizetti, Gounod, Rossini und Leoncavallo verbanden lyrische Innigkeit mit tenoraler Strahlkraft, virtuoser Koloratur und orchestralem Dramenimpuls.
Reinhold Knoll: Verlust des Nächsten. Oder: Mit der Bewusstseinsmöblierung beginnt die Autoerotik. Notizen
Nach Durchsicht aller Weltanschauungen scheint entweder das Ergebnis aus dem Todestrieb des Kapitalismus entstanden zu sein. Oder die Chance des Sozialismus wurde vergeudet.
Thomas Nußbaumer: Das Alexander’s Swing-Time Orchestra mit dem Trompeten-Weltstar Jon Faddis bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Mit Jon Faddis (* 1953) stand dem ambitionierten Tiroler Ensemble kein beliebiger prominenter Gast gegenüber, sondern eine Schlüsselfigur der neueren Bigband-Geschichte.
Walter Plasil: Über die Langeweile. Essay
„Einer der Gründe, warum populistische Parteien erstarken und es so viel Unruhe und Chaos gibt, ist, dass es angesichts der liberalen Weltordnung eine gewisse Langeweile gibt.“ Francis Fukuyama
Literarische Korrespondenz: Erich Hörtnagl an Peter Gartner. Betrifft: Ein absolutes Muss für Jazzfreunde.
Hallo liebe Jazzbegeisterte!
Ich habe gestern im Fernsehen den Auftritt von Samara Joy in Paris gesehen und „DAS Musikerlebnis des Jahrhunderts” erlebt!
Helmuth Schönauer: Lesen! Rezensieren! Wenn ich doch nur aufhören könnte. Selbstbesprechung
Die langjährige Leseerfahrung zeigt, dass in einem Buch maximal ein Gedanke neu ist, der Rest besteht einfach aus zu vielen Seiten.
Alois Schöpf: Sind unsere freien Abgeordneten wirklich frei? Apropos
Höchst erstaunlich, was da im Zuge des Hinausschmisses des NEOS-Mitbegründers Veit Dengler wieder einmal ans Tageslicht gekommen ist.
Helmuth Schönauer: Die Kunst, unbedeutende Jobs bedeutsam zu besetzen. Stichpunkt
Theater in der Provinz bedeutet einen Betrieb zu führen, in den die Bevölkerung beachtliche Geldsummen steckt, in der Erwartung, dadurch als gebildet wahrgenommen zu werden.
Elias Schneitter: Fußfrei im Polstersessel – eine kleine Sommersatire
Inzwischen habe ich den Eindruck gewonnen, dass es in Österreich nicht nur neun Millionen Fußball-Bundestrainer gibt, sondern auch neun Millionen Bundeskanzler und Bundeskanzlerinnen.
Alois Schöpf: Hochkultur, nein danke! Woodstock der Blasmusik, ja bitte! Vorverkaufsanalyse
Warum bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten das Interesse an den Konzerten traditioneller Musikkapellen so gering ist. Versuch einer Antwort.
Janus Zeitstein: Der Salamander. Erzählung
Aus den nachgelassenen Papieren des Journalisten Dieter …., der über Parkplatzabzocke, Parteienmachenschaften und andere Formen niederer Pfuhle geschrieben hat.
Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
Alle diese Blicke hinaus in den Kosmos, also ausnahmslos all das, was aus dem Weltall sozusagen bei uns ankommt, ist „Vergangenheit in Reinkultur“.
Christoph Schmarl: Reisetasche voller Bürokratie. Wenn Familienfreundlichkeit an Amtsstuben scheitert. Notizen
Familien brauchen keine Behörden, die erklären, warum etwas nicht geht. Sie brauchen Behörden, die ernsthaft prüfen, wie etwas möglich gemacht werden kann.
Helmuth Schönauer bespricht: Paul Rösch / Patrick Rina: Wilde Jahre. Tourismus in Südtirol 1961–1983
Paul Rösch, Jahrgang 1954, und Patrick Rina, Jahrgang 1987, beleuchten die frühen Jahre der Selbstfindung des Landes und die Entwicklung hin zu einer prosperierenden Wirtschaftsmacht.
Alois Schöpf: Was weiß Österreich über Tirols Kulturleben? Apropos
Es wäre ja Balsam auf die Seele eines jeden fortschrittlichen Älplers, wenn von unserem Land nicht nur der Schützen Kampf mit der Weiblichkeit nach außen dringen würde.
Thomas Nußbaumer: Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck unter Howard Arman bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Der gebürtige Londoner Howard Arman, einer der vielseitigsten europäischen Dirigenten seiner Generation, zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des Tiroler Musiklebens der jüngeren Vergangenheit.
Helmuth Schönauer: Kunstwerk Freizeitgespräch. Stichpunkt
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeitgespräch zu Fachgespräch erhöht die Chancen auf ein psychisch gesundes Leben.
Elias Schneitter: Ein bisschen schwierig. Short Story
Meist waren ihre Männer verheiratet, lebten in kaputten Ehen, waren aber dennoch nicht bereit, diese aufzugeben, sodass sie dann alles aufgrund von Hoffnungslosigkeit, wie sie sagte, wieder aufgab.
Helmut Schiestl: Margit Jordan, eine starke Frau. Würdigung
Kürzlich ist die Tiroler Autorin Margit Jordan, die zusammen mit ihrem 2020 verstorbenen Ehemann Roland Jordan viele Jahre die Geschicke des Innsbrucker Turmbundes geleitet hat, gestorben.
Helmuth Schönauer bespricht: Klaus Ebner. GLUT. Legende vom Woher und Wohin. Roman / Reflexionen. Hintergrundinformationen zu GLUT. Essay
Klaus Ebner lässt sich auf das Abenteuer ein, das aus einem fetten Roman und aus einem hundert-seitigen Begleitessay besteht. Wer es sich zeitlich leisten kann, sollte beides lesen.
Alois Schöpf: Bitte seriöse Notfallpläne statt Marketing! Apropos
Tatsache ist, dass es derzeit zu heiß ist! Dass alte Leute, die diese Hitze nicht vertragen, reihenweise sterben, dass die Flüsse zu wenig Wasser führen und zu wenig Strom produzieren . . .
Helmuth Schönauer: Das Amish-Handy. Oder: Porno im Internet. Stichpunkt
Die radikalen Lösungen sprechen sich für Verbote aus, die aber nicht zu exekutieren sind. So umgehen in Australien, wo Socialmedia für Kids reglementiert sind, 90 Prozent der Jugendlichen die Verbote.
Elias Schneitter: Kaisertreue. Oder: Als der höchste Herrscher nach Zirl kam. Notizen
In aufgeheizten Zeiten, in denen wir gerade leben, lohnt es sich manchmal einen Blick zurück in die gute alte Zeit, in diesem Fall in die Zeit der Monarchie zu werfen.
Alois Schöpf: Vom Umgang mit Kritik. Die Reaktionen auf Albert Schwarzmanns Konzertbesprechung sind unverständlich und unfair! Notizen
Ich empfand den Abend ebenfalls als langweilig, die Originalwerke als epigonal und den Klassiker “Leichte Kavallerie” als uninspiriert und leidenschaftslos heruntergespielt.
Diethard Sanders: „Das Alpine natural hazard challenge, Prize category: heavy rain 2026“. Aus der Reihe: Abgründe alpenländischen Alltags. Satire
In Zeiten, da inzwischen jeder versoffene Hallodri auf dem Mount Everest zu stehen kommen kann, muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen, um aus der Event-Landschaft noch herauszuragen.
Hannes Hofinger: Da habe ich mich schwer geirrt. Notizen
Sie wurden also freigesprochen. Rechtskräftig. Obwohl doch im viralen Video ganz klar gezeigt wurde, dass die vier Männer die arme Katze mit einer Schneeschaufel zu Tode geprügelt haben.
Walter Plasil: Deutschland wird rechtsextrem. Österreich folgt nach. Eine Umschau im Internet. Notizen
Wehret den Anfängen. Und die Anfänge sieht man. Sie bestehen in Angriffen auf die demokratische Verfassung und in einem geplanten Rückschritt an liberalen Freiheiten der Bürger.
Bettina König: Der Kunde ist König. Oder nicht? Realsatire
Vor Kurzem beging ich den Fehler, bei einer bekannten Modemarke ein, zwei Teile online zu erstehen. Die Ware würde mir, so das Versprechen, innerhalb weniger Tage zugestellt.
Helmuth Schönauer bespricht: Margit Jordan: fenstertage. Gedichte. Mit einem Vorwort von Doris Kloimstein. Illustriert von Elfie Albrizzi. In Erinnerung an eine sehr geschätzte Kollegin
Margit Jordan hat als Veranstalterin mehr Gedichte gesehen und gehört, als in einem lyrischen Jahrbuch Platz haben. Unter dem Titel „fenstertage“ legt sie nun Eigenes vor.
Alois Schöpf: Unsere Gesellschaft ist gespalten. Na und? Apropos
Eine große Verwandtschaft und ein großer Freundeskreis sind eine tolle Sache. Allerdings sollte man bei entsprechenden Festen eine Liste anlegen, worüber besser nicht gesprochen wird.
Helmuth Schönauer: Wohnungslos in Innsbruck. Oder: Die Wellness-Tour der großen Herzen. Stichpunkt
Der Verein für Obdachlosigkeit publiziert die angeblich erste Untersuchung über die harten Fakten zu Obdachlosen und anderen Helden auf der Straße.
Elias Schneitter: Ruck hätte bleiben sollen. Trump soll brennen. Notizen
Die Österreicher benötigen regelmäßig ihre Skandälchen und unsere Medien liefern sie brav zum Gaudium des Publikums ins Haus. Denn a bissl a Hetz muass sein.
Albert Schwarzmann: Konzert der Bürgerkapelle Gries bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten am Donnerstag, den 30.06.2026.
Das letzte Konzert der Innsbrucker Promenadenkonzerte wurde mit der Bürgerkapelle Gries bei Bozen durch eine der wenigen heimischen Musikkapellen bestritten.
Alois Schöpf: Über Metternich´sche Verhältnisse, illegales Spitzelwesen, Krüge, die zum Brunnen gehen, bis sie brechen, und die Feigheit als bürgerliche Kardinal-Untugend. Notizen
Jawohl, die Bürgerlichen wissen, wie man die Welt regiert. Nicht am Stammtisch, da hocken die Kleinbürger. Wenn schon, dann im Club, beim Golfen oder nach dem Essen im Haubenrestaurant.
Thomas Nußbaumer: Das virtuose Bläserseptett „Federspiel“ bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Der Innenhof der Innsbrucker Hofburg war erneut ausverkauft, am Ende wurde das Ensemble mit Ovationen gefeiert. Auf dem Programm standen vor allem Stücke aus dem Album „Wir & Jetzt“.
Christina Kaneider: Über die Grenzverschiebung des Sagbaren. Rede
Überlegungen zum Stand der assistierten Freitodhilfe in Österreich anlässlich einer Veranstaltung des Oberlandesgerichts Innsbruck vom 18.6.2026 zum Thema „Recht auf Sterbehilfe“.
Albert Schwarzmann: Das Konzert der „Royal Band of the Belgian Airforce“ bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Allgemein zeigte sich das Orchester hochprofessionell mit exzellenter rhythmischer und technischer Präzision, souveränen Soli und einem ausbalancierten Klangbild.
Literarische Korrespondenz: Werner Mayr an Alois Schöpf. Betrifft: Konzert der Blasmusik der Münchner Philharmoniker im Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte
Moral von der Geschichte: für mich und meine Frau ein wirklich schöner Abend mit höchstklassigen Interpreten.
Andreas Niedermann: Spiel mir das Lied der Harmonika. Über ein Meisterwerk der Filmkunst. Essay
«Spiel mir das Lied vom Tod» ist ein Drama von Shakespear´schen Ausmaßen: Gier, Rache, Liebe, Korruption, gigantische Lebensträume, Cleverness, Mut, Sadismus, Kindsmord, Verrat.
Helmut Schiestl: Das Balkan Paradise Orchestra bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Und: Die Kelag Big Band unter Hans Lassnig-Walder mit der Sängerin Sandra Pires. Zwei Besprechungen
War das erste Konzert durch kollektive Frauenpower geprägt, so war es beim Konzert am Samstag vor allem die großartige Gesangskunst von Sandra Pires.
Helmuth Schönauer: Maria E. Brunner. Die Ausgewanderte. Roman.
Eine Erzählerin, die zuerst jene Geschichten ablaufen lässt, die sich Migranten erzählen, ehe sie ihre eigenen Geschichten erzählt, die sich kaum von den Auswanderer-Schicksalen unterscheiden.
Alois Schöpf: Ist es gestrig mit Menschen reden zu wollen? Apropos
Ich will nicht, wenn ich ein Problem habe, mit einem Computer mit süßer Mädchenstimme sprechen und mich einer Maschine unterordnen, die mich ebenso zur Maschine degradiert.
Helmuth Schönauer: Aufstand aus der Sonnenliege heraus. Stichpunkt
Resolutionen der IG Autorinnen und Autoren sind in Wirklichkeit Gedichte – schön und zwecklos.
Elias Schneitter: Banditen im Netz. Und kranke Männer. Notizen
Neulich habe ich einen Bekannten getroffen, der ganz außer sich vor Wut und Hass auf das Internet und die Verbrecher dort war. Was war geschehen? Er ist Internetbetrügern aufgesessen.
Alois Schöpf: Von den Amerikanern lernen. Die „U.S. Army Europe and Africa Concert Band“ bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Notizen
Wie muss ein Konzert beschaffen sein, nach dessen Ende man die Sehnsucht verspürt, dieses „Amerika“, das sich als ein Land sympathischer Lockerheit präsentiert, endlich selbst zu bereisen.
Thomas Nußbaumer: Die „Italienische Nacht“ der Münchner Symphoniker bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Arien und Duette von Verdi, Puccini, Donizetti, Gounod, Rossini und Leoncavallo verbanden lyrische Innigkeit mit tenoraler Strahlkraft, virtuoser Koloratur und orchestralem Dramenimpuls.
Reinhold Knoll: Verlust des Nächsten. Oder: Mit der Bewusstseinsmöblierung beginnt die Autoerotik. Notizen
Nach Durchsicht aller Weltanschauungen scheint entweder das Ergebnis aus dem Todestrieb des Kapitalismus entstanden zu sein. Oder die Chance des Sozialismus wurde vergeudet.
Thomas Nußbaumer: Das Alexander’s Swing-Time Orchestra mit dem Trompeten-Weltstar Jon Faddis bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Mit Jon Faddis (* 1953) stand dem ambitionierten Tiroler Ensemble kein beliebiger prominenter Gast gegenüber, sondern eine Schlüsselfigur der neueren Bigband-Geschichte.
Walter Plasil: Über die Langeweile. Essay
„Einer der Gründe, warum populistische Parteien erstarken und es so viel Unruhe und Chaos gibt, ist, dass es angesichts der liberalen Weltordnung eine gewisse Langeweile gibt.“ Francis Fukuyama
Literarische Korrespondenz: Erich Hörtnagl an Peter Gartner. Betrifft: Ein absolutes Muss für Jazzfreunde.
Hallo liebe Jazzbegeisterte!
Ich habe gestern im Fernsehen den Auftritt von Samara Joy in Paris gesehen und „DAS Musikerlebnis des Jahrhunderts” erlebt!
Helmuth Schönauer: Lesen! Rezensieren! Wenn ich doch nur aufhören könnte. Selbstbesprechung
Die langjährige Leseerfahrung zeigt, dass in einem Buch maximal ein Gedanke neu ist, der Rest besteht einfach aus zu vielen Seiten.
Alois Schöpf: Sind unsere freien Abgeordneten wirklich frei? Apropos
Höchst erstaunlich, was da im Zuge des Hinausschmisses des NEOS-Mitbegründers Veit Dengler wieder einmal ans Tageslicht gekommen ist.
Helmuth Schönauer: Die Kunst, unbedeutende Jobs bedeutsam zu besetzen. Stichpunkt
Theater in der Provinz bedeutet einen Betrieb zu führen, in den die Bevölkerung beachtliche Geldsummen steckt, in der Erwartung, dadurch als gebildet wahrgenommen zu werden.
Elias Schneitter: Fußfrei im Polstersessel – eine kleine Sommersatire
Inzwischen habe ich den Eindruck gewonnen, dass es in Österreich nicht nur neun Millionen Fußball-Bundestrainer gibt, sondern auch neun Millionen Bundeskanzler und Bundeskanzlerinnen.
Alois Schöpf: Hochkultur, nein danke! Woodstock der Blasmusik, ja bitte! Vorverkaufsanalyse
Warum bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten das Interesse an den Konzerten traditioneller Musikkapellen so gering ist. Versuch einer Antwort.
Janus Zeitstein: Der Salamander. Erzählung
Aus den nachgelassenen Papieren des Journalisten Dieter …., der über Parkplatzabzocke, Parteienmachenschaften und andere Formen niederer Pfuhle geschrieben hat.
Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
Alle diese Blicke hinaus in den Kosmos, also ausnahmslos all das, was aus dem Weltall sozusagen bei uns ankommt, ist „Vergangenheit in Reinkultur“.
Christoph Schmarl: Reisetasche voller Bürokratie. Wenn Familienfreundlichkeit an Amtsstuben scheitert. Notizen
Familien brauchen keine Behörden, die erklären, warum etwas nicht geht. Sie brauchen Behörden, die ernsthaft prüfen, wie etwas möglich gemacht werden kann.
Helmuth Schönauer bespricht: Paul Rösch / Patrick Rina: Wilde Jahre. Tourismus in Südtirol 1961–1983
Paul Rösch, Jahrgang 1954, und Patrick Rina, Jahrgang 1987, beleuchten die frühen Jahre der Selbstfindung des Landes und die Entwicklung hin zu einer prosperierenden Wirtschaftsmacht.
Alois Schöpf: Was weiß Österreich über Tirols Kulturleben? Apropos
Es wäre ja Balsam auf die Seele eines jeden fortschrittlichen Älplers, wenn von unserem Land nicht nur der Schützen Kampf mit der Weiblichkeit nach außen dringen würde.
Thomas Nußbaumer: Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck unter Howard Arman bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Der gebürtige Londoner Howard Arman, einer der vielseitigsten europäischen Dirigenten seiner Generation, zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des Tiroler Musiklebens der jüngeren Vergangenheit.
Helmuth Schönauer: Kunstwerk Freizeitgespräch. Stichpunkt
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeitgespräch zu Fachgespräch erhöht die Chancen auf ein psychisch gesundes Leben.
Elias Schneitter: Ein bisschen schwierig. Short Story
Meist waren ihre Männer verheiratet, lebten in kaputten Ehen, waren aber dennoch nicht bereit, diese aufzugeben, sodass sie dann alles aufgrund von Hoffnungslosigkeit, wie sie sagte, wieder aufgab.
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