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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
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Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
Alois Schöpf: Sind unsere freien Abgeordneten wirklich frei? Apropos
Höchst erstaunlich, was da im Zuge des Hinausschmisses des NEOS-Mitbegründers Veit Dengler wieder einmal ans Tageslicht gekommen ist.
Helmuth Schönauer: Die Kunst, unbedeutende Jobs bedeutsam zu besetzen. Stichpunkt
Theater in der Provinz bedeutet einen Betrieb zu führen, in den die Bevölkerung beachtliche Geldsummen steckt, in der Erwartung, dadurch als gebildet wahrgenommen zu werden.
Elias Schneitter: Fußfrei im Polstersessel – eine kleine Sommersatire
Inzwischen habe ich den Eindruck gewonnen, dass es in Österreich nicht nur neun Millionen Fußball-Bundestrainer gibt, sondern auch neun Millionen Bundeskanzler und Bundeskanzlerinnen.
Alois Schöpf: Hochkultur, nein danke! Woodstock der Blasmusik, ja bitte! Vorverkaufsanalyse
Warum bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten das Interesse an den Konzerten traditioneller Musikkapellen so gering ist. Versuch einer Antwort.
Janus Zeitstein: Der Salamander. Erzählung
Aus den nachgelassenen Papieren des Journalisten Dieter …., der über Parkplatzabzocke, Parteienmachenschaften und andere Formen niederer Pfuhle geschrieben hat.
Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
Alle diese Blicke hinaus in den Kosmos, also ausnahmslos all das, was aus dem Weltall sozusagen bei uns ankommt, ist „Vergangenheit in Reinkultur“.
Christoph Schmarl: Reisetasche voller Bürokratie. Wenn Familienfreundlichkeit an Amtsstuben scheitert. Notizen
Familien brauchen keine Behörden, die erklären, warum etwas nicht geht. Sie brauchen Behörden, die ernsthaft prüfen, wie etwas möglich gemacht werden kann.
Helmuth Schönauer bespricht: Paul Rösch / Patrick Rina: Wilde Jahre. Tourismus in Südtirol 1961–1983
Paul Rösch, Jahrgang 1954, und Patrick Rina, Jahrgang 1987, beleuchten die frühen Jahre der Selbstfindung des Landes und die Entwicklung hin zu einer prosperierenden Wirtschaftsmacht.
Alois Schöpf: Was weiß Österreich über Tirols Kulturleben? Apropos
Es wäre ja Balsam auf die Seele eines jeden fortschrittlichen Älplers, wenn von unserem Land nicht nur der Schützen Kampf mit der Weiblichkeit nach außen dringen würde.
Thomas Nußbaumer: Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck unter Howard Arman bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Der gebürtige Londoner Howard Arman, einer der vielseitigsten europäischen Dirigenten seiner Generation, zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des Tiroler Musiklebens der jüngeren Vergangenheit.
Helmuth Schönauer: Kunstwerk Freizeitgespräch. Stichpunkt
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeitgespräch zu Fachgespräch erhöht die Chancen auf ein psychisch gesundes Leben.
Elias Schneitter: Ein bisschen schwierig. Short Story
Meist waren ihre Männer verheiratet, lebten in kaputten Ehen, waren aber dennoch nicht bereit, diese aufzugeben, sodass sie dann alles aufgrund von Hoffnungslosigkeit, wie sie sagte, wieder aufgab.
Helmut Schiestl: Die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg unter der Leitung von Christian Thielemann bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Wieder ein tolles Ensemble, ein Blasorchester, alle in bester Form und mit einem Stardirigenten am Pult: dem bekannten deutschen Dirigenten Christian Thielemann.
Alois Schöpf: Der Funktionsintellektuelle und sein Kampf gegen den assistierten Freitod. Essay
Als Bedienstete der katholischen Kirche zitierten sie nicht ehrlicher Weise die dogmatischen und religiösen Grundlagen, die sie gleichsam dienstrechtlich zu ihrer Gegnerschaft zwingen.
Gianluca Crepaldi: Assistierter Suizid als „Epidemie“? Ein Einspruch
Die Salzburger Palliativgespräche an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität verrieten Bedrückendes über den Stand der Debatte um Sterbehilfe und offenbarten ein problematisches Menschenbild.
Reinhard Kocznar: Nicht die Orchideenfächer, die keiner braucht, sind das Problem, sondern die Massenfächer. Notizen
Als Miteigentümer der Universitäten (=Steuerzahler) fragt man sich, warum alle gratis studieren dürfen, auch Studien, nach denen am Arbeitsmarkt keine Nachfrage besteht.
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl an Alois Schöpf. Betrifft: Man kann nicht alles in einen Topf werfen! Marx ist nicht gleich Hitler.
Dass Sie wissenschaftliche Differenzierung und das Einordnen von Denkern in ihren historischen Kontext als modisches Einknicken vor einem „woken Zeitgeist“ diffamieren, greift intellektuell zu kurz.
Helmut Schiestl: Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind eröffnet. Das Sinfonische Blasorchester Tirol konzertierte unter der Leitung des Intendanten. Besprechung
Und es war ein fulminanter Auftakt dieser wohl immer gut besuchten und den Innsbrucker Kultursommer mitprägenden Konzertreihe.
Helmuth Schönauer bespricht: Gottlieb Pomella. Aufbrechen und bleiben. Erzählungen
Noch Generationen nach der sogenannten Option bricht in Südtirol an patriotischen Tagen die große Wunde auf: Wem gelingt die Heimat besser, den „Dableibern“ oder den „Weggehern“?
Alois Schöpf: Wer kann sich noch ein eigenes Heim leisten? Apropos
Der Traum vom Eigenheim ist ein Grundbedürfnis, das der Staat eigentlich unterstützen sollte. In Wirklichkeit behindert er es.
Helmuth Schönauer: Schaufeln gegen Katastrophen. Stichpunkt
Es kommt immer seltener vor, dass ein Spatenstich als sinnvoll erachtet wird. Im Falle des Schlösschens Mentlberg im Südwesten von Innsbruck lässt sich jedoch allerhand Sinn erkennen.
Elias Schneitter: Ein gelungenes Sommerfest. Notizen
Wenn man zwischendurch so etwas erleben darf, ist man vorübergehend einmal weit weg vom täglich heraufbeschworenen Untergang des Abendlandes. So eine Erfahrung tut gut.
Literarische Korrespondenz: Alois Schöpf an Christoph Schmarl. Betrifft: Man kann nicht alles in einen Topf werfen!
Ihr Brief, in dem Sie Herrn Walcher ersuchen, nicht alle Erscheinungen des Zeitgeists links der Mitte in den Topf marxistischer Gesinnung zu werfen, ist wortgewandt und beeindruckend.
Hans Augustin: Das Bargeld muss bleiben! Notizen
Bargeld hat etwas mit Identität zu tun, mit der Möglichkeit, etwas zu kaufen, mit Macht, mit Mobilität, mit der Lösung existentieller Probleme (Bezahlung eines Fahrscheins, Bestechung, Lösegeld).
Susanne Weinhöppel: Was ist nur aus uns geworden! Essay
Als Jugendliche befand ich mich in einer Peer-Group, die hochfliegende Pläne hatte.
Wir waren links, Nach-68er, und meinten, die Welt zu einer besseren und gerechteren verändern zu können.
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl an Reinhard Walcher. Betrifft: Man kann nicht alles in einen Topf werfen.
Die Reduktion der marxistischen Theorie auf wenige Kernthesen und deren unmittelbare Gleichsetzung mit den Ergebnissen kommunistischer Staaten erscheint mir zu kurz gegriffen.
Helmut Schiestl: Regina Schillings Film „Ingeborg Bachmann, jemand, der ich einmal war.“ Besprechung
Ein schön getaktetes Porträt der Autorin, die wohl immer noch ihre Leserinnen und Leser hat, und über deren Texte sich wohl noch länger als eine Filmlänge philosophieren lässt.
Helmuth Schönauer: Gianrico Carofiglio: Der Horizont der Nacht. Roman. Besprechung
Gianrico Carofiglio erzählt aus der Sicht eines grüblerischen Anwalts, immerhin fußt sein Ruf auf der Tätigkeit eines erfolgreichen Antimafia-Anwalts in der apulischen Hauptstadt Bari.
Alois Schöpf: Wenn eine Bewerbung zur Rufschädigung wird. Apropos
Die Ernennung des Generaldirektors des ORF war fragwürdig. Im Bemühen, durch Transparenz die Autorität des Stiftungsrates zu retten, wurde seine Sinnhaftigkeit endgültig in Frage gestellt.
Helmuth Schönauer: Die Gefängnisse sind immer gleich voll. Stichpunkt
Immer, wenn jemand Strafverschärfung für etwas fordert, sollte er hinzufügen müssen, wer dafür Strafmilderung bekommen soll.
Elias Schneitter: Haushaltsabgabe für den ORF. Notizen
Viele Pflichten, die uns Staatsbürgern auferlegt werden, Schulpflicht, Wehrpflicht oder Versicherungspflicht, werden gern als Zwang bezeichnet.
Alois Schöpf: Begegnung mit Ingeborg Bachmann beim Verlassen der Tiefgarage. Notizen
An einem anderen dieser Abende nämlich beglückte mich die Lesung eines Gedichts, dessen Bedeutungschwere ich zuerst der Stimme des Vortragenden zuschrieb
Reinhold Knoll: Einmal anders! Mein Versuch, optimistisch zu sein. Essay
Kommentare zu meinen Überlegungen enthalten zuweilen den Vorwurf, unsere Gegenwart in düsterem Licht zu zeigen. Oft lese ich, ob ich für diese Welt noch eine Hoffnung sehe?
Nina Killian: Drei Wochen am Lycée International Charles de Gaulle – Ein Blick auf das französische Schulsystem. Reportage
Ich verbrachte den Monat März 2026 im Rahmen eines Austauschs von „Erasmus+“ in Dijon am Lycée International Charles de Gaulle und in dem zugehörigen Internat.
Literarische Korrespondenz: Reinhard Walcher an Christoph Schmarl. Betrifft: Anmerkung zum Kommentar zu: Trotz Millionen Opfern nichts gelernt. (Satire?)
Selbstverständlich kann ein kurzer Essay nicht alle Aspekte der historischen Zusammenhänge des Kommunismus und von Karl Marx abdecken, sondern muss auf das Wesentliche vereinfachen.
Helmuth Schönauer: Raimund Bahr. In der Zeit, die kommen wird. Journal 2023-25. Besprechung
Zwar darf Raimund Bahr mit Hingabe die revolutionären Schriften Bakunins lesen, aber als staatstreuer Unterrichter ist er verpflichtet, die Jugendlichen system-tauglich in die Zukunft zu führen.
Literarische Korrespondenz: Helmut Schiestl an Alois Schöpf. Betrifft: Der Journalismus als neue Priesterklasse. Lieber ein Publikumsrat statt Parteien
Es wird so getan, als wäre jede andere Weltsicht als die linksgrüne oder linksliberale reines Gift und den Zuhörern und Zuhörerinnen nicht zumutbar oder würde ihre Urteilskraft völlig überfordern.
Alois Schöpf: Man darf wieder Marmelade sagen! Oh danke! Apropos
Wie wir auch froh und dankbar sind, dass man uns für den Veggie-Burger den Ausdruck Veggie-Burger und für das Sojaschnitzel den Ausdruck Sojaschnitzel erlaubt.
Albert Schwarzmann: Premiere von „Don Quichotte“ von Jules Massenet am Tiroler Landestheater. Besprechung
Großer Jubel im Publikum für alle Beteiligten beschließt einen Opernabend, der auch als Einstieg ins Genre durchaus zu empfehlen ist.
Helmuth Schönauer: Die Managementler. Das MCI feierte Geburtstag. Stichpunkt
Dieser Tage hat das MCI seinen 30. Geburtstag hinter sich gebracht und dabei wurde ausführlich die große Fleischwunde des Wissens herumgetragen: Wir haben kein eigenes Gebäude!
Elias Schneitter: Arm und Reich – ein paar abwegige Gedanken dazu. Notizen
In der Kommunikation gibt es die Begriffe Sach- bzw. Emotionsebene. Diese Unterscheidung kommt mir immer in den Sinn, wenn es um Arm und Reich und um die Millionärs- oder Erbschaftssteuer geht.
Andreas Altmann: 30 Jahre MCI – 30 Jahre Zukunft gestalten. Die Festrede
Aus einer Einrichtung, die sage und schreibe 6 Mitarbeiter haben sollte, ist eine dynamische Hochschule entstanden, die weltweit vernetzt ist und allerorten höchstes Ansehen genießt.
Alois Schöpf, geb. 1950: Nur die Liebe zählt. Der Vatertag: Wer ihn begeht und wie die Medien uns am Vatertag belehren. Notizen
Letzten Sonntag war Vatertag. Ich habe eine Umfrage unter meinen Freunden gestartet, was sie so alles zu diesem hohen Anlass von ihren Kindern geschenkt bekamen.
Hermann Arnold: Ist die erklärte Zugehörigkeit zu einer Partei ein Ausschlussgrund für eine dem öffentlichen Bereich zugeordnete Stelle? Notizen
Kaum ist eine öffentliche Stelle besetzt, geht schon die Kritik an der Person oder der „entscheidenden“ Stelle los und es heißt wieder: eine Bestellung nach Parteibuch!
Werner Schandor: „Land unter“ in der Steiermark. Die Kultur unter einer FPÖ-Regierung. Fallbeispiel
Für die FP (nicht nur die steirische) und das Kernklientel der Partei hat Kunst, die über Behübschung hinausgeht, keinerlei Stellenwert.
Alois Schöpf: Sind unsere freien Abgeordneten wirklich frei? Apropos
Höchst erstaunlich, was da im Zuge des Hinausschmisses des NEOS-Mitbegründers Veit Dengler wieder einmal ans Tageslicht gekommen ist.
Helmuth Schönauer: Die Kunst, unbedeutende Jobs bedeutsam zu besetzen. Stichpunkt
Theater in der Provinz bedeutet einen Betrieb zu führen, in den die Bevölkerung beachtliche Geldsummen steckt, in der Erwartung, dadurch als gebildet wahrgenommen zu werden.
Elias Schneitter: Fußfrei im Polstersessel – eine kleine Sommersatire
Inzwischen habe ich den Eindruck gewonnen, dass es in Österreich nicht nur neun Millionen Fußball-Bundestrainer gibt, sondern auch neun Millionen Bundeskanzler und Bundeskanzlerinnen.
Alois Schöpf: Hochkultur, nein danke! Woodstock der Blasmusik, ja bitte! Vorverkaufsanalyse
Warum bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten das Interesse an den Konzerten traditioneller Musikkapellen so gering ist. Versuch einer Antwort.
Janus Zeitstein: Der Salamander. Erzählung
Aus den nachgelassenen Papieren des Journalisten Dieter …., der über Parkplatzabzocke, Parteienmachenschaften und andere Formen niederer Pfuhle geschrieben hat.
Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
Alle diese Blicke hinaus in den Kosmos, also ausnahmslos all das, was aus dem Weltall sozusagen bei uns ankommt, ist „Vergangenheit in Reinkultur“.
Christoph Schmarl: Reisetasche voller Bürokratie. Wenn Familienfreundlichkeit an Amtsstuben scheitert. Notizen
Familien brauchen keine Behörden, die erklären, warum etwas nicht geht. Sie brauchen Behörden, die ernsthaft prüfen, wie etwas möglich gemacht werden kann.
Helmuth Schönauer bespricht: Paul Rösch / Patrick Rina: Wilde Jahre. Tourismus in Südtirol 1961–1983
Paul Rösch, Jahrgang 1954, und Patrick Rina, Jahrgang 1987, beleuchten die frühen Jahre der Selbstfindung des Landes und die Entwicklung hin zu einer prosperierenden Wirtschaftsmacht.
Alois Schöpf: Was weiß Österreich über Tirols Kulturleben? Apropos
Es wäre ja Balsam auf die Seele eines jeden fortschrittlichen Älplers, wenn von unserem Land nicht nur der Schützen Kampf mit der Weiblichkeit nach außen dringen würde.
Thomas Nußbaumer: Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck unter Howard Arman bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Der gebürtige Londoner Howard Arman, einer der vielseitigsten europäischen Dirigenten seiner Generation, zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des Tiroler Musiklebens der jüngeren Vergangenheit.
Helmuth Schönauer: Kunstwerk Freizeitgespräch. Stichpunkt
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeitgespräch zu Fachgespräch erhöht die Chancen auf ein psychisch gesundes Leben.
Elias Schneitter: Ein bisschen schwierig. Short Story
Meist waren ihre Männer verheiratet, lebten in kaputten Ehen, waren aber dennoch nicht bereit, diese aufzugeben, sodass sie dann alles aufgrund von Hoffnungslosigkeit, wie sie sagte, wieder aufgab.
Helmut Schiestl: Die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg unter der Leitung von Christian Thielemann bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Besprechung
Wieder ein tolles Ensemble, ein Blasorchester, alle in bester Form und mit einem Stardirigenten am Pult: dem bekannten deutschen Dirigenten Christian Thielemann.
Alois Schöpf: Der Funktionsintellektuelle und sein Kampf gegen den assistierten Freitod. Essay
Als Bedienstete der katholischen Kirche zitierten sie nicht ehrlicher Weise die dogmatischen und religiösen Grundlagen, die sie gleichsam dienstrechtlich zu ihrer Gegnerschaft zwingen.
Gianluca Crepaldi: Assistierter Suizid als „Epidemie“? Ein Einspruch
Die Salzburger Palliativgespräche an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität verrieten Bedrückendes über den Stand der Debatte um Sterbehilfe und offenbarten ein problematisches Menschenbild.
Reinhard Kocznar: Nicht die Orchideenfächer, die keiner braucht, sind das Problem, sondern die Massenfächer. Notizen
Als Miteigentümer der Universitäten (=Steuerzahler) fragt man sich, warum alle gratis studieren dürfen, auch Studien, nach denen am Arbeitsmarkt keine Nachfrage besteht.
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl an Alois Schöpf. Betrifft: Man kann nicht alles in einen Topf werfen! Marx ist nicht gleich Hitler.
Dass Sie wissenschaftliche Differenzierung und das Einordnen von Denkern in ihren historischen Kontext als modisches Einknicken vor einem „woken Zeitgeist“ diffamieren, greift intellektuell zu kurz.
Helmut Schiestl: Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind eröffnet. Das Sinfonische Blasorchester Tirol konzertierte unter der Leitung des Intendanten. Besprechung
Und es war ein fulminanter Auftakt dieser wohl immer gut besuchten und den Innsbrucker Kultursommer mitprägenden Konzertreihe.
Helmuth Schönauer bespricht: Gottlieb Pomella. Aufbrechen und bleiben. Erzählungen
Noch Generationen nach der sogenannten Option bricht in Südtirol an patriotischen Tagen die große Wunde auf: Wem gelingt die Heimat besser, den „Dableibern“ oder den „Weggehern“?
Alois Schöpf: Wer kann sich noch ein eigenes Heim leisten? Apropos
Der Traum vom Eigenheim ist ein Grundbedürfnis, das der Staat eigentlich unterstützen sollte. In Wirklichkeit behindert er es.
Helmuth Schönauer: Schaufeln gegen Katastrophen. Stichpunkt
Es kommt immer seltener vor, dass ein Spatenstich als sinnvoll erachtet wird. Im Falle des Schlösschens Mentlberg im Südwesten von Innsbruck lässt sich jedoch allerhand Sinn erkennen.
Elias Schneitter: Ein gelungenes Sommerfest. Notizen
Wenn man zwischendurch so etwas erleben darf, ist man vorübergehend einmal weit weg vom täglich heraufbeschworenen Untergang des Abendlandes. So eine Erfahrung tut gut.
Literarische Korrespondenz: Alois Schöpf an Christoph Schmarl. Betrifft: Man kann nicht alles in einen Topf werfen!
Ihr Brief, in dem Sie Herrn Walcher ersuchen, nicht alle Erscheinungen des Zeitgeists links der Mitte in den Topf marxistischer Gesinnung zu werfen, ist wortgewandt und beeindruckend.
Hans Augustin: Das Bargeld muss bleiben! Notizen
Bargeld hat etwas mit Identität zu tun, mit der Möglichkeit, etwas zu kaufen, mit Macht, mit Mobilität, mit der Lösung existentieller Probleme (Bezahlung eines Fahrscheins, Bestechung, Lösegeld).
Susanne Weinhöppel: Was ist nur aus uns geworden! Essay
Als Jugendliche befand ich mich in einer Peer-Group, die hochfliegende Pläne hatte.
Wir waren links, Nach-68er, und meinten, die Welt zu einer besseren und gerechteren verändern zu können.
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl an Reinhard Walcher. Betrifft: Man kann nicht alles in einen Topf werfen.
Die Reduktion der marxistischen Theorie auf wenige Kernthesen und deren unmittelbare Gleichsetzung mit den Ergebnissen kommunistischer Staaten erscheint mir zu kurz gegriffen.
Helmut Schiestl: Regina Schillings Film „Ingeborg Bachmann, jemand, der ich einmal war.“ Besprechung
Ein schön getaktetes Porträt der Autorin, die wohl immer noch ihre Leserinnen und Leser hat, und über deren Texte sich wohl noch länger als eine Filmlänge philosophieren lässt.
Helmuth Schönauer: Gianrico Carofiglio: Der Horizont der Nacht. Roman. Besprechung
Gianrico Carofiglio erzählt aus der Sicht eines grüblerischen Anwalts, immerhin fußt sein Ruf auf der Tätigkeit eines erfolgreichen Antimafia-Anwalts in der apulischen Hauptstadt Bari.
Alois Schöpf: Wenn eine Bewerbung zur Rufschädigung wird. Apropos
Die Ernennung des Generaldirektors des ORF war fragwürdig. Im Bemühen, durch Transparenz die Autorität des Stiftungsrates zu retten, wurde seine Sinnhaftigkeit endgültig in Frage gestellt.
Helmuth Schönauer: Die Gefängnisse sind immer gleich voll. Stichpunkt
Immer, wenn jemand Strafverschärfung für etwas fordert, sollte er hinzufügen müssen, wer dafür Strafmilderung bekommen soll.
Elias Schneitter: Haushaltsabgabe für den ORF. Notizen
Viele Pflichten, die uns Staatsbürgern auferlegt werden, Schulpflicht, Wehrpflicht oder Versicherungspflicht, werden gern als Zwang bezeichnet.
Alois Schöpf: Begegnung mit Ingeborg Bachmann beim Verlassen der Tiefgarage. Notizen
An einem anderen dieser Abende nämlich beglückte mich die Lesung eines Gedichts, dessen Bedeutungschwere ich zuerst der Stimme des Vortragenden zuschrieb
Reinhold Knoll: Einmal anders! Mein Versuch, optimistisch zu sein. Essay
Kommentare zu meinen Überlegungen enthalten zuweilen den Vorwurf, unsere Gegenwart in düsterem Licht zu zeigen. Oft lese ich, ob ich für diese Welt noch eine Hoffnung sehe?
Nina Killian: Drei Wochen am Lycée International Charles de Gaulle – Ein Blick auf das französische Schulsystem. Reportage
Ich verbrachte den Monat März 2026 im Rahmen eines Austauschs von „Erasmus+“ in Dijon am Lycée International Charles de Gaulle und in dem zugehörigen Internat.
Literarische Korrespondenz: Reinhard Walcher an Christoph Schmarl. Betrifft: Anmerkung zum Kommentar zu: Trotz Millionen Opfern nichts gelernt. (Satire?)
Selbstverständlich kann ein kurzer Essay nicht alle Aspekte der historischen Zusammenhänge des Kommunismus und von Karl Marx abdecken, sondern muss auf das Wesentliche vereinfachen.
Helmuth Schönauer: Raimund Bahr. In der Zeit, die kommen wird. Journal 2023-25. Besprechung
Zwar darf Raimund Bahr mit Hingabe die revolutionären Schriften Bakunins lesen, aber als staatstreuer Unterrichter ist er verpflichtet, die Jugendlichen system-tauglich in die Zukunft zu führen.
Literarische Korrespondenz: Helmut Schiestl an Alois Schöpf. Betrifft: Der Journalismus als neue Priesterklasse. Lieber ein Publikumsrat statt Parteien
Es wird so getan, als wäre jede andere Weltsicht als die linksgrüne oder linksliberale reines Gift und den Zuhörern und Zuhörerinnen nicht zumutbar oder würde ihre Urteilskraft völlig überfordern.
Alois Schöpf: Man darf wieder Marmelade sagen! Oh danke! Apropos
Wie wir auch froh und dankbar sind, dass man uns für den Veggie-Burger den Ausdruck Veggie-Burger und für das Sojaschnitzel den Ausdruck Sojaschnitzel erlaubt.
Albert Schwarzmann: Premiere von „Don Quichotte“ von Jules Massenet am Tiroler Landestheater. Besprechung
Großer Jubel im Publikum für alle Beteiligten beschließt einen Opernabend, der auch als Einstieg ins Genre durchaus zu empfehlen ist.
Helmuth Schönauer: Die Managementler. Das MCI feierte Geburtstag. Stichpunkt
Dieser Tage hat das MCI seinen 30. Geburtstag hinter sich gebracht und dabei wurde ausführlich die große Fleischwunde des Wissens herumgetragen: Wir haben kein eigenes Gebäude!
Elias Schneitter: Arm und Reich – ein paar abwegige Gedanken dazu. Notizen
In der Kommunikation gibt es die Begriffe Sach- bzw. Emotionsebene. Diese Unterscheidung kommt mir immer in den Sinn, wenn es um Arm und Reich und um die Millionärs- oder Erbschaftssteuer geht.
Andreas Altmann: 30 Jahre MCI – 30 Jahre Zukunft gestalten. Die Festrede
Aus einer Einrichtung, die sage und schreibe 6 Mitarbeiter haben sollte, ist eine dynamische Hochschule entstanden, die weltweit vernetzt ist und allerorten höchstes Ansehen genießt.
Alois Schöpf, geb. 1950: Nur die Liebe zählt. Der Vatertag: Wer ihn begeht und wie die Medien uns am Vatertag belehren. Notizen
Letzten Sonntag war Vatertag. Ich habe eine Umfrage unter meinen Freunden gestartet, was sie so alles zu diesem hohen Anlass von ihren Kindern geschenkt bekamen.
Hermann Arnold: Ist die erklärte Zugehörigkeit zu einer Partei ein Ausschlussgrund für eine dem öffentlichen Bereich zugeordnete Stelle? Notizen
Kaum ist eine öffentliche Stelle besetzt, geht schon die Kritik an der Person oder der „entscheidenden“ Stelle los und es heißt wieder: eine Bestellung nach Parteibuch!
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