Susanne Preglau: Ein Abend mit Erika Pluhar in Innsbruck. Besprechung
Sie spricht von Liebe als Wahrnehmen und Freigeben (Wahrheit und Freiheit), sie spricht immer wieder vom „Trotzdem“, insbesondere im Zusammenhang mit dem Tod ihrer Tochter Anna.
Helmuth Schönauer: Wenn das Stadtbild an der Stimmung nagt. Stichpunkt
Jeder Mensch hat eine persönliche Schmerzgrenze für das, was ihn aufregt. Auch ein angesehener Familienbetrieb kann dabei Ärger verbreiten.
Elias Schneitter: Einige Gedanken zur Osterweiterung aus dem Lehnstuhl heraus. Notizen
Als im Jahr 2004 die EU-Osterweiterung stattgefunden hat, bei der gleich zehn Staaten aufgenommen wurden, war ich sehr skeptisch. Die Skepsis ist bis heute geblieben.
Albert Schwarzmann: Das 6. Symphoniekonzert des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck unter dem Motto „Tausendundeine Nacht“. Besprechung
Die Überraschung des Abends stand gleich am Beginn des Programms: die beiden je knapp fünfminütigen Werke „Ophélie“ und „Salomé“ von Mélanie Bonis aus „Trois Femmes de légende“.
Alois Schöpf: „Unsternstunden“ des Journalismus. Zu den totalitären Fantasien des “Falter”-Gründers Armin Thurnher. Notizen
Ich erhoffte mir von seinem Buch weniger universitär gegendertes Gesülze als vielmehr eine journalistisch abgeklärte Sicht auf unsere vor allem österreichischen Verhältnisse.
Werner Schandor: Männer sind nicht gewalttätig, weil sie Männer sind. Essay
Die Verdammung „männlicher Gewalt gegen Frauen“ blendet psychologische und neurobiologische Erkenntnisse aus und verfestigt ein Geschlechterbild, das mit der Wirklichkeit wenig gemein hat.
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl an Alois Schöpf. Betrifft: Hunde. Alois Schöpf an Christoph Schmarl. Betrifft: Entgegnung
Ihre Kolumne „Wenn ein Hund den Osterspaziergang stört“ liest sich weniger wie eine Analyse als vielmehr wie eine Dramatisierung – literarisch untermauert durch einen Ausflug zu Goethe.
Helmut Schiestl: „Grünes Licht“. Eine Dokumentation über Sterbehilfe und den Freitodhelfer Dr. Johann Spittler. Besprechung
Ich selbst wollte mir in den frühen 1970-er Jahren mangels sexueller und beruflicher Perspektive das Leben nehmen. Vom assistierten Freitod war da natürlich überhaupt noch keine Rede.
Regina Hilber: Bar Centrale. Der Klang von Espressotassen. Italophile Impressionen
Von all meinen Lieben ist die Liebe zu Italien die beständigste. Für keinen Menschen konnte ich je diese bedingungslose Hingabe aufbringen.
Helmuth Schönauer: Orhan Kipcak: K – wie Kakanien. Aus dem Plotlexikon. Fumetto. Mit sieben Zeichnungen von Norbert Gmeindl. Rezension
Orhan Kipcak hat eine Erzählmethode gefunden, mit der er die vom vielen Lesen abgestumpften Menschen hellwach werden lässt. Er verwendet für seine Hingucker-Titel das Alphabet.
Alois Schöpf: Wenn ein Hund den Osterspaziergang stört. Apropos
In Österreich werden pro Jahr 4.000 im Krankenhaus behandelte Hundebisse gemeldet, wobei 800 davon Kinder betreffen. Ganz abgesehen von regelmäßigen Berichten über tödliche Hundeattacken.
Helmuth Schönauer: Worauf es in der Schule ankommt. Stichpunkt
Jede arme Seele wird in Österreich dreimal von der Schule malträtiert. Einmal als Schüler, als Vater und als Großvater. Wenn man diesen Satz gender kann, ist der Lehrplan erfüllt.