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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
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Peter Schrom: TIROLER BUA. Gereimtes
Fühl´n Tiroler im Tiroler Lând
wohler im Tiroler G´wând
sich n i m m e r
und wia oanschtmâls f e s c h ?
Elias Schneitter: Im Tschocherl geh‘n die Lichter aus. Eine Herbststimmung
Gleich neben meiner Unterkunft in Wien ist das Beisl am Eck, eines der letzten Tschocherln in der Wiener Vorstadt. Die grün angehauchte, hoch intellektuelle Stadtzeitung „Falter“ hat die Gegend hier in Hernals als eine schäbige Gegend bezeichnet.
Literarische Korrespondenz: Alois Schöpf an Andreas Niedermann und Hannes Hofinger. Betrifft: Warum ich Moralisten unerträglich finde und was das mit Ibiza zu tun hat. Fortsetzung des Essays von Freitag 28. Oktober
Da mein Geisteszustand nach gründlicher Selbsterforschung weiterhin intakt zu sein scheint, möchte ich zu erläutern versuchen, weshalb ich allergisch auf moralistisches Geschwafel, unter anderem auch jenes des Bundespräsidenten, reagiere.
Hannes Hofinger: Meine Frankfurter Buchmesse. Bericht
Vor vier Jahren war ich das letzte Mal auf der Buchmesse. Dann kam Corona. Mein erster Weg ging immer zu den kleinen Verlagen. Sie hatten seit ewigen Zeiten dieselben Standplätze in Halle 3. Peter, Bruno, Alex, Christa und wie sie alle hießen.
Hannes Hofinger: Ein Volk von durchtrainierten Trotteln. Notizen
Ihr solltet euch überlegen, ob Ihr nicht den aus den Fugen geratenen Nachwuchs gelegentlich in die frische Luft hängen solltet. Oder einmal ums Haus jagen? Zum Spielen zum Nachbarn schicken?
Corvus Kowenzl: Die Neue. Ostalpenländische Universitätssatiren. Folge 27
Montagmorgen. Ich betrete fröhlich summend mein Büro und freue mich auf einen weiteren Tag. Als ich aber zu meinem Bürotisch trete, stocke ich. Verwirrt schaue ich um mich, dann wieder auf meinen Tisch. Dort sieht alles anders aus.
Stephan Alfare: Vier Gedichte zum Allerheiligen-Tag
Die Zeiten, als wir noch
die schönen Gedichte schrieben,
mit nacktem Oberkörper
in der Hitze unterm Dach.
Helmuth Schönauer bespricht: Regina Hilber. Super Songs Delight. Mit einem Nachwort von Konstantin Kaiser
Regina Hilbers Gedichte haben einen Zug zur hermetischen Lyrik, indem sie etwa poetische Gegenden aufsuchen, deren Verortung man recherchieren muss, oder mit Begriffen hantieren, die selbst im Altgriechischen selten vorkommen.
Alois Schöpf: Von Mateschitz lernen. Apropos
Wahrscheinlich ist es eine Alters-Frage: Ich kenn in meinem Bekanntenkreis fast niemanden, dem Red Bull schmecken würde. Ganz abgesehenen davon, dass unsereiner davon drei Nächte lang nicht mehr schlafen könnte.
Helmuth Schönauer: Schi Heute. Stichpunkt
Zu Beginn des aktuellen Jahres gibt es ziemlichen Aufruhr im auf- und abgeklärten Land Tirol: im ORF werden nämlich allerhand Führungskräfte ausgetauscht wie nach einem Putsch, der aber niemals stattgefunden hat.
Thomas Nußbaumer: „Auf und davon. Lieder und Literatur aus dem Exil“ lautete das Motto des Liederabends von Johannes Maria Wimmer und der Lesebeiträge von Günter Lieder.
Lieder von Wellesz, Zemlinsky, Korngold, Schreker, Arlen, Schwaen, Zwetkoff, Mayr, Weill, Eisler, Dessau und Kreisler, also von Komponisten, die aufgrund des Nationalsozialismus ihre Heimat verlassen mussten oder verfolgt wurden.
Peter Schrom: UNTERSUCHUNGSHAFT. Gereimtes
Wer hat es nicht,
wer s c h o n gespürt,
dass er i n s i c h
ist i n h a f t i e r t ?
Ja, j e d e r sitzt dort
und hat sie halt,
d i e g a n z p r i v a t e H a f t a n s t a l t !
Elias Schneitter: Von Trump und Schwurblern lernen. Notizen
Geht’s um Covid und die Impfung – „Was Covid?“, werde ich sagen“, „gibt es nicht. reine Erfindung der Pharmaindustrie, wie überhaupt die meisten Krankheiten nur Erfindungen der Medizin sind. Es geht nur ums Geld!“
Alois Schöpf: Der Bundespräsident fordert die Wiederherstellung eines Vertrauens, dessen Zerstörung er unterstützt. Essay
Es geht nicht darum, den zahlreichen Vorverurteilungen von ÖVP-Politikern einen außergerichtlichen Freispruch zur Seite zu stellen, sondern darum, juristische Grauzonen aufzuzeigen, die das Vertrauen in die Justiz sinken ließen.
Nicole Staudenherz: Urtier in Gefahr. Wird der Igel das Anthropozän überleben? Essay
Seit Jahrmillionen bevölkern sie Afrika und Eurasien und gehören damit zu den ältesten noch existierenden Säugetierarten der Erde. Sie haben die letzte Eiszeit überlebt. Ob sie auch das Zeitalter des Menschen überleben werden, ist ungewiss.
Peter Schrom: TIROLER BUA. Gereimtes
Fühl´n Tiroler im Tiroler Lând
wohler im Tiroler G´wând
sich n i m m e r
und wia oanschtmâls f e s c h ?
Elias Schneitter: Im Tschocherl geh‘n die Lichter aus. Eine Herbststimmung
Gleich neben meiner Unterkunft in Wien ist das Beisl am Eck, eines der letzten Tschocherln in der Wiener Vorstadt. Die grün angehauchte, hoch intellektuelle Stadtzeitung „Falter“ hat die Gegend hier in Hernals als eine schäbige Gegend bezeichnet.
Literarische Korrespondenz: Alois Schöpf an Andreas Niedermann und Hannes Hofinger. Betrifft: Warum ich Moralisten unerträglich finde und was das mit Ibiza zu tun hat. Fortsetzung des Essays von Freitag 28. Oktober
Da mein Geisteszustand nach gründlicher Selbsterforschung weiterhin intakt zu sein scheint, möchte ich zu erläutern versuchen, weshalb ich allergisch auf moralistisches Geschwafel, unter anderem auch jenes des Bundespräsidenten, reagiere.
Hannes Hofinger: Meine Frankfurter Buchmesse. Bericht
Vor vier Jahren war ich das letzte Mal auf der Buchmesse. Dann kam Corona. Mein erster Weg ging immer zu den kleinen Verlagen. Sie hatten seit ewigen Zeiten dieselben Standplätze in Halle 3. Peter, Bruno, Alex, Christa und wie sie alle hießen.
Hannes Hofinger: Ein Volk von durchtrainierten Trotteln. Notizen
Ihr solltet euch überlegen, ob Ihr nicht den aus den Fugen geratenen Nachwuchs gelegentlich in die frische Luft hängen solltet. Oder einmal ums Haus jagen? Zum Spielen zum Nachbarn schicken?
Corvus Kowenzl: Die Neue. Ostalpenländische Universitätssatiren. Folge 27
Montagmorgen. Ich betrete fröhlich summend mein Büro und freue mich auf einen weiteren Tag. Als ich aber zu meinem Bürotisch trete, stocke ich. Verwirrt schaue ich um mich, dann wieder auf meinen Tisch. Dort sieht alles anders aus.
Stephan Alfare: Vier Gedichte zum Allerheiligen-Tag
Die Zeiten, als wir noch
die schönen Gedichte schrieben,
mit nacktem Oberkörper
in der Hitze unterm Dach.
Helmuth Schönauer bespricht: Regina Hilber. Super Songs Delight. Mit einem Nachwort von Konstantin Kaiser
Regina Hilbers Gedichte haben einen Zug zur hermetischen Lyrik, indem sie etwa poetische Gegenden aufsuchen, deren Verortung man recherchieren muss, oder mit Begriffen hantieren, die selbst im Altgriechischen selten vorkommen.
Alois Schöpf: Von Mateschitz lernen. Apropos
Wahrscheinlich ist es eine Alters-Frage: Ich kenn in meinem Bekanntenkreis fast niemanden, dem Red Bull schmecken würde. Ganz abgesehenen davon, dass unsereiner davon drei Nächte lang nicht mehr schlafen könnte.
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Zu Beginn des aktuellen Jahres gibt es ziemlichen Aufruhr im auf- und abgeklärten Land Tirol: im ORF werden nämlich allerhand Führungskräfte ausgetauscht wie nach einem Putsch, der aber niemals stattgefunden hat.
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Lieder von Wellesz, Zemlinsky, Korngold, Schreker, Arlen, Schwaen, Zwetkoff, Mayr, Weill, Eisler, Dessau und Kreisler, also von Komponisten, die aufgrund des Nationalsozialismus ihre Heimat verlassen mussten oder verfolgt wurden.
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