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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
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Helmuth Schönauer bespricht: Peter Steiner: Orbis Terrarum. Roman. Band 3. Das blaue Krokodil
In den späten 1960er Jahren tritt Peter Steiners Ich-Held seinen Dienst in Westafrika an. Seine Mission ist etwa zur gleichen Zeit beendet, als der Club of Rome 1972 die Grenzen des Wachstums verkündet.
Alois Schöpf: Ohne Rituale kein Leben. Apropos
Da tritt Großbritannien unter fragwürdigen Vorzeichen aus der EU aus. Dafür wird jetzt anlässlich des Todes der dortigen Königin auch hierzulande getrauert, als wäre unser höchsteigener Kaiser gestorben.
Helmuth Schönauer: Gasklar. Stichpunkt
Und jeder stellt entsetzt fest, dass er mehr verbraucht, als er je selber an Energie erzeugen könnte. Dabei sagt es die Physik ganz unverblümt: Du kannst nur das verbrauchen, was da ist.
Peter Schrom: D E R F L U S S . Gereimtes
DER FLUSS, DER KENNT KEIN „MUSS!“
DER FLUSS, DER KENNT KEIN „ZIEL“.
DER FLUSS, DER KENNT KEIN „MEHR“,
DAS MEHR WÄR´ ALS „ZUVIEL“ . . . . .
Elias Schneitter: Die Energie im Eckbeisl. Szene
(In Wiener Beisl am Eck, Hernals. Später Vormittag.)
Heinz: (Stammgast, 80 Jahre alt, rauchige Stimme) Wos do bei der Wien Energie wieda laufn tuat…
Walter: (Beislwirt) Wos wird do scho wieda glaffn sei. Vazockt hammse se!
Literarische Korrespondenz: Hannes Hofinger an Alois Schöpf. Betrifft: Reden mit der FPÖ?
Bedenklich würde ich jede Partei einstufen, welche eine Koalition mit dieser Partei NICHT ausschließt. Uns rinnen die Gletscher davon, Unwetter häufen sich, Pakistan ersäuft. Aber der Parteichef der Blauen erklärt uns, dass es ja eh keinen Klimawandel gibt.
Alois Schöpf: Die Bücher von Melk. Von reichen Klöstern, restaurierten Bibliotheken und armen Autoren. Essay
So erfuhr ich dieses Jahr zum Beispiel von einem Kollegen aus der Schweiz, dass ein Prozent der im deutschen Sprachraum angebotenen Titel 50 % des Umsatzes im Buchhandel ausmachen.
Friedrich Hahn: Ein Roman von Kirstin Breitenfellner über die Malerin Maria Lassnig. Rezension
Maria Lassnig lebte fürs Malen. Sie hat erst in späten Jahren die ihr gebührende Anerkennung erfahren.
Kirstin Breitenfellner nun hat einen Roman über die Ausnahmekünstlerin geschrieben.
Manfred A. Schmid: Vom Volkstheater zum Kritikertheater – ein Wiener Erfolgsmärchen. Notizen
In der vergangenen Saison – die erste unter der Intendanz von Kay Voges – verzeichnete das Volkstheater Wien eine Auslastung von 47 Prozent, und die Zahl der Abonnements verringerte sich von 2500 auf 250.
Literarische Korrespondenz: Fritz Gurgiser. Betrifft: Die Aussagen der Parteien zum Transit!
Nicht nur ich, sonder viele andere sind, wie ich weiß, über die Aussagen unserer Politiker zum Transit anlässlich des laufenden Wahlkampfs erbost.
Corvus Kowenzl: Im verdienten Ruhestand. Ostalpenländische Universitätssatiren. Folge 20
Schon oberflächliche Nachforschung ergab, dass der alte Routinier längst vorgesorgt hatte. Er hatte mehrere Projektchen und Kollaboratiönchen laufen, die er sich noch von meinem ahnungslosen Amtsvorgänger hatte unterschreiben lassen.
Egyd Gstättner: Schluss mit dem Literaturpreis-Kasperltheater. Essay
Alsdann, Herr Präsident, trete zurück und nimm deinen Kunstsenatskrempel gleich mit! Wer in ganz Österreich braucht einen Österreichischen Kunstsenat? Du hast dem Ansehen der Kunst und des Kunstsenats Schaden zugefügt!
Helmuth Schönauer bespricht: Egyd Gstättner. Ich bin Kaiser. Tolldreiste Erzählungen.
Patriotisches Selbstbewusstsein kann manchmal in einen Cäsarenkult übergehen, wenn das Land mitspielt und den darin geäußerten Wahnvorstellungen ein Revier gibt. Da ist die Weltformel eines Österreichers geradezu romantisch: Ich bin Kaiser.
Alois Schöpf: Pseudothema Teuerung. Apropos
Plötzlich ist die Teuerung im Wahlkampf das Thema Nummer eins und Tirols demokratische Fürsten bzw. jene, die es werden wollen, ziehen hoch zu Ross durch die Lande, um Geld unters Volk zu werfen.
Helmuth Schönauer: Krampfpause. Über eine kulturpolitische Diskussion. Stichpunkt
Die „Battlegroup For Art“ lud am 5. 9. die Kultursprechenden der Landtagsparteien auf das Podium der Stadtbibliothek, aber die wollten alle nicht wahlkämpfen.
Helmuth Schönauer bespricht: Peter Steiner: Orbis Terrarum. Roman. Band 3. Das blaue Krokodil
In den späten 1960er Jahren tritt Peter Steiners Ich-Held seinen Dienst in Westafrika an. Seine Mission ist etwa zur gleichen Zeit beendet, als der Club of Rome 1972 die Grenzen des Wachstums verkündet.
Alois Schöpf: Ohne Rituale kein Leben. Apropos
Da tritt Großbritannien unter fragwürdigen Vorzeichen aus der EU aus. Dafür wird jetzt anlässlich des Todes der dortigen Königin auch hierzulande getrauert, als wäre unser höchsteigener Kaiser gestorben.
Helmuth Schönauer: Gasklar. Stichpunkt
Und jeder stellt entsetzt fest, dass er mehr verbraucht, als er je selber an Energie erzeugen könnte. Dabei sagt es die Physik ganz unverblümt: Du kannst nur das verbrauchen, was da ist.
Peter Schrom: D E R F L U S S . Gereimtes
DER FLUSS, DER KENNT KEIN „MUSS!“
DER FLUSS, DER KENNT KEIN „ZIEL“.
DER FLUSS, DER KENNT KEIN „MEHR“,
DAS MEHR WÄR´ ALS „ZUVIEL“ . . . . .
Elias Schneitter: Die Energie im Eckbeisl. Szene
(In Wiener Beisl am Eck, Hernals. Später Vormittag.)
Heinz: (Stammgast, 80 Jahre alt, rauchige Stimme) Wos do bei der Wien Energie wieda laufn tuat…
Walter: (Beislwirt) Wos wird do scho wieda glaffn sei. Vazockt hammse se!
Literarische Korrespondenz: Hannes Hofinger an Alois Schöpf. Betrifft: Reden mit der FPÖ?
Bedenklich würde ich jede Partei einstufen, welche eine Koalition mit dieser Partei NICHT ausschließt. Uns rinnen die Gletscher davon, Unwetter häufen sich, Pakistan ersäuft. Aber der Parteichef der Blauen erklärt uns, dass es ja eh keinen Klimawandel gibt.
Alois Schöpf: Die Bücher von Melk. Von reichen Klöstern, restaurierten Bibliotheken und armen Autoren. Essay
So erfuhr ich dieses Jahr zum Beispiel von einem Kollegen aus der Schweiz, dass ein Prozent der im deutschen Sprachraum angebotenen Titel 50 % des Umsatzes im Buchhandel ausmachen.
Friedrich Hahn: Ein Roman von Kirstin Breitenfellner über die Malerin Maria Lassnig. Rezension
Maria Lassnig lebte fürs Malen. Sie hat erst in späten Jahren die ihr gebührende Anerkennung erfahren.
Kirstin Breitenfellner nun hat einen Roman über die Ausnahmekünstlerin geschrieben.
Manfred A. Schmid: Vom Volkstheater zum Kritikertheater – ein Wiener Erfolgsmärchen. Notizen
In der vergangenen Saison – die erste unter der Intendanz von Kay Voges – verzeichnete das Volkstheater Wien eine Auslastung von 47 Prozent, und die Zahl der Abonnements verringerte sich von 2500 auf 250.
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Nicht nur ich, sonder viele andere sind, wie ich weiß, über die Aussagen unserer Politiker zum Transit anlässlich des laufenden Wahlkampfs erbost.
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Egyd Gstättner: Schluss mit dem Literaturpreis-Kasperltheater. Essay
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