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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
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Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
Reinhold Knoll: Unsere Touristen. Wiener Spaziergang
Mit dem Tritt einer Herde ziehen sie in Richtung Stefansplatz. In Formationen werden sie nach Nationalität geleitet. Sie schlurfen wie nach verlorenem Straßenkampf die Fassaden entlang.
Literarische Korrespondenz: Markus Fenner an Susanne Weinhöppel. Betrifft: „DER FEMINISMUS“
Denn wenn wir uns mal die Krokodilstränen wegwischen und von den paar Benachteiligungen absehen, profitieren die Männer doch längst schon davon. Ich auf jeden Fall.
Hannes Hofinger: Die Gier ist ein Hund. Notiz
Wenn in der Zeitung steht, dass ein armer Unternehmer 300.000,- Euro an Internetbetrüger „verloren“ hat, freut mich das und hilft mir im Kampf ums finanzielle Überleben meiner kleinen Firma.
Susanne Weinhöppel: Überraschung! Feminismus aus weiblicher Perspektive. Notizen
Auch wenn Männer immer noch privilegiert sind, wurden sie genauso wie wir Frauen in eine Welt geboren, die sie nicht gemacht haben. Aber diese Welt wurde eben hauptsächlich von Männern gestaltet.
Helmut Schiestl: Michael Melville. Fallschirmseide. Roman. Besprechung
Der in Großbritannien lebende Schriftsteller Michael Melville, bei uns noch bekannt als Michael Amerstorfer, hat einen Roman über die gewaltfreie Übergabe Innsbrucks an die Aliierten geschrieben.
Helmuth Schönauer: Thea Mengeler. Nach den Fähren. Roman. (Innsbruck liest 2026). Besprechung
Thea Mengeler stellt mit ihrem Roman ein Bilderbuch für Große vor, in dem man nachlesen kann, was seit dem letzten gelesenen Bilderbuch auf der Trauminsel geschehen ist.
Alois Schöpf: Nicht intrigieren, Verantwortung übernehmen! Apropos
Postenschacher ist verwerflich, weil dadurch die Besten für ein Amt davon abgehalten würden, sich zu bewerben. Das beschreibt die derzeitige Situation präzise, auch in Tirol.
Helmuth Schönauer: Vierte Gewalt. Was unterscheidet ARD und ORF? Stichpunkt
Beim politischen Vergleich zwischen Deutschland und Österreich stößt man unter anderem auf das Phänomen öffentlich rechtliche Sender, die in beiden Ländern als staatstragend eingestuft sind.
Elias Schneitter: Unsere Regierung macht ihre Arbeit recht gut. Notizen
In persönlichen Gesprächen oder bei Treffen in einer Wirtshausrunde stößt man regelmäßig auf harsche, bösartige Unzufriedenheit, wenn über Politik gesprochen wird.
Regina Hilber: Simple Neruda. Ein lyrischer Roadtrip durch Chile
Zwei Monate war die vielgereiste Autorin in Chile auf Recherchereise, nun ist ihr Gedichtband erschienen, der das archaische Land von Nord bis Süd über Tausende Kilometer beschreibt.
Albert Schwarzmann: Das 7. Symphoniekonzert des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck unter dem Motto „Kontraste“. Besprechung
Das Programm des Konzerts liest sich wie ein Gourmetmenü. War es Zufall, dass Chefdirigent Ainārs Rubiķis mit Fliege zum Frack auftrat, wie es traditionell die Oberkellner zu tun pflegen?
Janus Zeitstein: Michael Kohlbeer. Erzählung
Michael Kohlbeer hatte geglaubt, der Staat sei eine Ordnung, die unabhängig von ihm existierte. Etwas, das funktionierte, auch wenn man selbst gerade nicht hinsah. Er hatte diese Vorstellung nie geprüft.
Thomas Nußbaumer: Leokadia Justmans zutiefst berührende und literarisch bemerkenswerte Gedichte „Mit Blut und Leid“ an einem Abend im Innsbrucker Treibhaus
Die Gedichte entstanden 1944/45 im Innsbrucker Polizeigefängnis sowie nach Justmans Ausbruch an verschiedenen Orten im Bezirk Zell am See.
Günther Aigner: Hungerwinter und Jahrtausendschneefall im März und April 1817 in Tirol und Salzburg. Notizen
Im März und April 1817 schneite es in weiten Teilen Tirols und Salzburgs fast acht Wochen lang. Das Ergebnis waren Schneehöhen, wie sie niemals zuvor oder danach beobachtet wurden.
Bettina König: Worst friends forever. Über Freundschaft. Notizen
Ich glaube, ich bin beziehungsunfähig. Nein, nicht was Sie jetzt glauben. Ich rede hier nicht von Männern, sondern von meinen Freundschaften mit Frauen, die einfach nicht (mehr) klappen wollen.
Dietger Lather: Ein unfehlbares Rezept zum Untergang einer Weltmacht. Essay
Trug sich ein Kaiser oder König in den guten alten Zeiten mit dem Gedanken, ein anderes Reich anzugreifen, besuchte er Delphi. Das Orakel mit dem größten Bekanntheitsgrad.
Reinhard Walcher. Propaganda. Teil I. Marx und Engels im Wirtshaus. Satire (?) in drei Teilen
Laut Duden ist Propaganda die gezielte Verbreitung politischer, weltanschaulicher oder ähnlicher Ideen und Meinungen. Ziel ist es, das allgemeine Bewusstsein zu beeinflussen und zu steuern.
Helmut Schiestl: „Rose“ von Markus Schleinzer und Alexander Brom. Filmbesprechung
Wir sehen eine ungerechte oder besser gesagt: selbstgerechte Gesellschaft, die es sich leidlich eingerichtet hatte, um mit einer aufoktroyierten Ordnung leben zu können.
Helmuth Schönauer: Friedrich Hahn. Titel gesucht. Fragmente. Halb Puzzle / halb Roman. Besprechung
Ein Kind schüttet die Puzzleteile zweier Bilder in eine gemeinsame Schachtel und staunt, was für neue Möglichkeiten für ein Un-Bild sich daraus ergeben.
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl an Ronald Weinberger. Betrifft: Respekt vor Einsatzkräften. Eine Rückbesinnung auf unser gesellschaftliches Fundament
Herzlichen Dank für Ihre scharfsinnigen Ausführungen. In Ihrem Beitrag legen Sie den Finger in eine Wunde, die systemkritische Ausmaße angenommen hat.
Alois Schöpf: Immer mehr wollen vom Staat immer mehr. Apropos
Niemandem soll Egoismus vorgeworfen werden. Trotzdem gilt der Grundsatz, dass allen das Hemd näher ist als der Rock. Also steigt die Abgabenquote. Derzeit liegt sie bei 45,5 Prozent!
Helmuth Schönauer: Verlässlich wild ‒ Osttirol. Stichpunkt
Vergebens versucht man den Herrgottswinkel rund um Lienz zu zähmen. Selbst der Korrespondent für irre Nachrichten kann nicht zu einem gesitteten Zusammenleben animieren.
Elias Schneitter: Die preiswürdige Literatur des Norbert Gstrein. Notizen
Das neue Buch von Norbert Gstrein erfüllt so ziemlich alle Anforderungen im Bereich der belletristischen Literatur, um dann auch medial besprochen und mit Preisen gewürdigt zu werden.
Alois Schöpf: Sind Markus Abwerzger und seine FPÖ zu faul zum Regieren? Notizen
Die Tiroler und Tirolerinnen haben ein Recht darauf, von der FPÖ zu erfahren, wie sie gedenkt, Tirol besser zu regieren. Ergänzung zu Hermann Arnolds Notizen
Hermann Arnold: Politiker zum Schämen. Notizen
Wie soll ein Volk noch Achtung vor Politikern haben, die ihre politischen Gegner in den Medien künstlich verfälscht darstellen, wie es neulich die FPÖ gemacht hat?
Thomas Nußbaumer: Susanne Weinhöppel, schoepfblog-Autorin, mit einem beeindruckenden Abend im Innsbrucker Treibhaus. Besprechung
„Passt nicht ins Programm – Jüdische Lieder“ heißt das Programm der Münchner Sängerin, Harfenistin, Kabarettistin und Liedermacherin, die sich zum ersten Mal in Innsbruck hören ließ.
Ronald Weinberger: Die Polizei verdient Achtung und Zuneigung. Notizen
Die Gewalt gegen Polizisten nimmt auch in Österreich zu. So verzeichnete man etwa in Vorarlberg innerhalb von 5 Jahren einen Anstieg der Gewalt gegen Polizisten um über 30 Prozent.
Max Hofer: Das Kleinkunsttheater „Carambolage“ in Bozen wird 30. Zwischen Hoffnung und Dystopie. Notizen
Im vergangenen Jahr wurden auf Südtirols Bühnen und Leinwänden vor allem Geschichtsthemen verhandelt. 2026 dürfte hingegen auch über die Landesgrenzen hinaus interessant werden.
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl an Reinhold Knoll. Betrifft: Schadet technischer Fortschritt? Zum Transhumanismus
Ihr Text entwirft die These, dass Technik, Fortschritt und transhumanistische Ideen zwangsläufig zu einer Entmenschlichung führen könnten. Diese Sichtweise ist zu einlinig.
Helmut Schiestl: „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak. Filmbesprechung
Schon zu Beginn des Films wird Aziz von seiner Tochter gefragt, ob er mit seinem Theater die Welt retten möchte. Eine spannende Frage, sehr spannende Dialoge, gut gespielt.
Helmuth Schönauer: Jack London. Das Erdbeben in San Francisco. Geschichten aus der Bay Area. Rezension
„Nach dem Erdbeben bat man Mr. Jack London, der vierzig Meilen nördlich von San Francisco lebte, zum Unglücksort zu reisen und einen Bericht über das, was er sah, zu verfassen.“
Susanne Preglau: „Der Talisman“ von Johann Nestroy am Tiroler Landestheater. Besprechung
Ein Talisman ist ein kleiner Gegenstand, der Unheil abwenden soll. Im konkreten Fall ist es eine Schwarzhaar-Perücke, die den rothaarigen Außenseiter Titus Feuerfuchs gegen Ausgrenzung schützt.
Alois Schöpf: Tirol gegen Bayern: Wie du mir, so ich dir. Apropos
Warum soll es in Bayern in Sachen Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel anders zugehen als etwa in Tirol bei der Luegbrücke?
Helmuth Schönauer: Bürokratie statt Jugendinteressen. Stichpunkt
Seit Jahrzehnten werden Redewettbewerbe abgehalten, um die Jugend an die Demokratie heranzuführen. Auch heuer war das Interesse bescheiden.
Elias Schneitter: Ich hätte Georg Dornauer nicht ausgeschlossen. Notizen
Für eine ernsthafte Parteiarbeit im Landtag oder eine andere wichtige politischen Funktion ist Dornauer entbehrlich. Als einfaches Parteimitglied sollte er jedoch herzlich willkommen sein.
Alois Schöpf: Peter Westenthaler – Allein zu Haus. Über die Verhaberung der privaten österreichischen Medien mit dem ORF. Notizen
Bemerkenswert ist, dass es vom woken Mainstream besonders verachtete Persönlichkeiten und Medien sind, die gegenüber dem von Skandalen gebeutelten ORF keine Gnade kennen.
Reinhold Knoll: Übermensch gegen Untermensch. Die Wiederauferstehung zweier fragwürdiger Begriffe. Essay
Der Übermensch benötigt keine Würde, denn er ist die Inkarnation von Großartigkeit und Einmaligkeit. Dem Untermenschen wird sie hingegen abgesprochen. Er hat nie Würde besessen.
Diethard Sanders: Ich frönte dem Richtigen inmitten des Falschen. Klage und Selbstbezichtigung
Alles verkehrt und alles kommt falsch, und wie oft doch im Gewande des Angebrachten. Nützliches wird so lange begärtnert, bis sich Gewinn daraus schlagen lässt.
Günther Aigner: Technische Beschneiung in Österreich. Wasserbedarf, Energieverbrauch und CO2-Emissionen. Analyse
Eine neue Studie von Forschern der Universität Innsbruck und der Hochschule München bringt harte Daten und Fakten in eine jahrzehntelang von Annahmen und Emotionen dominierte Diskussion.
Helmut Schiestl: Augenreisen. Dokumentation über Peter Prantstetter. Filmbesprechung
Der Tiroler Dokumentarfilmer Daniel Pöhacker zeigt in seinem Filmporträt eine interessante Künstlerpersönlichkeit: Peter Prandstetter, 1925 – 2021, also noch vor Fertigstellung des Films verstorben.
Helmuth Schönauer bespricht: Janus Zeitstein. Auf Marterpfaden. 28 Erzählungen. 14 Graphiken
Die Erzählungen führen durch geheimnisvolle Pforten aus der halbwegs realistischen Welt hinaus in das Reich von Fantasie, Märchen, Kunst und Traumwelt.
Alois Schöpf: Das Ideal und die Realität beim E-Autokauf. Apropos
Nicht wenige meiner Bekannten kutschieren mit angejahrten Karossen herum und wären durchaus bereit, sich ein neues, umweltverträgliches Gefährt zuzulegen.
Helmuth Schönauer: Rettet die Wale. Stichpunkt
In dieser Tiertragödie spiegelt sich unser aller Zustand wider: hilflos, traurig, und müde beobachten wir das sterbende Tier, das wahrscheinlich demnächst Stoff für ein Libretto liefern wird.
Elias Schneitter: Ein Religions-Stresstest. Poems
Der gesamte Text besteht aus Zitaten aus der Heiligen Schrift und von amerikanischen Fernsehpredigern.
Alois Schöpf: Opferfrauen retten uns vor dem Literaturkritiker Denis Scheck und seinem Bücher-Müllkübel. Notizen
Literatursendungen, in denen Bücher besprochen werden, sind sui generis korrupt, da sie vorgeben, sich den wichtigsten und nicht den nebensächlichsten Produktionen der Saison zu widmen.
Reinhold Knoll: Unsere Touristen. Wiener Spaziergang
Mit dem Tritt einer Herde ziehen sie in Richtung Stefansplatz. In Formationen werden sie nach Nationalität geleitet. Sie schlurfen wie nach verlorenem Straßenkampf die Fassaden entlang.
Literarische Korrespondenz: Markus Fenner an Susanne Weinhöppel. Betrifft: „DER FEMINISMUS“
Denn wenn wir uns mal die Krokodilstränen wegwischen und von den paar Benachteiligungen absehen, profitieren die Männer doch längst schon davon. Ich auf jeden Fall.
Hannes Hofinger: Die Gier ist ein Hund. Notiz
Wenn in der Zeitung steht, dass ein armer Unternehmer 300.000,- Euro an Internetbetrüger „verloren“ hat, freut mich das und hilft mir im Kampf ums finanzielle Überleben meiner kleinen Firma.
Susanne Weinhöppel: Überraschung! Feminismus aus weiblicher Perspektive. Notizen
Auch wenn Männer immer noch privilegiert sind, wurden sie genauso wie wir Frauen in eine Welt geboren, die sie nicht gemacht haben. Aber diese Welt wurde eben hauptsächlich von Männern gestaltet.
Helmut Schiestl: Michael Melville. Fallschirmseide. Roman. Besprechung
Der in Großbritannien lebende Schriftsteller Michael Melville, bei uns noch bekannt als Michael Amerstorfer, hat einen Roman über die gewaltfreie Übergabe Innsbrucks an die Aliierten geschrieben.
Helmuth Schönauer: Thea Mengeler. Nach den Fähren. Roman. (Innsbruck liest 2026). Besprechung
Thea Mengeler stellt mit ihrem Roman ein Bilderbuch für Große vor, in dem man nachlesen kann, was seit dem letzten gelesenen Bilderbuch auf der Trauminsel geschehen ist.
Alois Schöpf: Nicht intrigieren, Verantwortung übernehmen! Apropos
Postenschacher ist verwerflich, weil dadurch die Besten für ein Amt davon abgehalten würden, sich zu bewerben. Das beschreibt die derzeitige Situation präzise, auch in Tirol.
Helmuth Schönauer: Vierte Gewalt. Was unterscheidet ARD und ORF? Stichpunkt
Beim politischen Vergleich zwischen Deutschland und Österreich stößt man unter anderem auf das Phänomen öffentlich rechtliche Sender, die in beiden Ländern als staatstragend eingestuft sind.
Elias Schneitter: Unsere Regierung macht ihre Arbeit recht gut. Notizen
In persönlichen Gesprächen oder bei Treffen in einer Wirtshausrunde stößt man regelmäßig auf harsche, bösartige Unzufriedenheit, wenn über Politik gesprochen wird.
Regina Hilber: Simple Neruda. Ein lyrischer Roadtrip durch Chile
Zwei Monate war die vielgereiste Autorin in Chile auf Recherchereise, nun ist ihr Gedichtband erschienen, der das archaische Land von Nord bis Süd über Tausende Kilometer beschreibt.
Albert Schwarzmann: Das 7. Symphoniekonzert des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck unter dem Motto „Kontraste“. Besprechung
Das Programm des Konzerts liest sich wie ein Gourmetmenü. War es Zufall, dass Chefdirigent Ainārs Rubiķis mit Fliege zum Frack auftrat, wie es traditionell die Oberkellner zu tun pflegen?
Janus Zeitstein: Michael Kohlbeer. Erzählung
Michael Kohlbeer hatte geglaubt, der Staat sei eine Ordnung, die unabhängig von ihm existierte. Etwas, das funktionierte, auch wenn man selbst gerade nicht hinsah. Er hatte diese Vorstellung nie geprüft.
Thomas Nußbaumer: Leokadia Justmans zutiefst berührende und literarisch bemerkenswerte Gedichte „Mit Blut und Leid“ an einem Abend im Innsbrucker Treibhaus
Die Gedichte entstanden 1944/45 im Innsbrucker Polizeigefängnis sowie nach Justmans Ausbruch an verschiedenen Orten im Bezirk Zell am See.
Günther Aigner: Hungerwinter und Jahrtausendschneefall im März und April 1817 in Tirol und Salzburg. Notizen
Im März und April 1817 schneite es in weiten Teilen Tirols und Salzburgs fast acht Wochen lang. Das Ergebnis waren Schneehöhen, wie sie niemals zuvor oder danach beobachtet wurden.
Bettina König: Worst friends forever. Über Freundschaft. Notizen
Ich glaube, ich bin beziehungsunfähig. Nein, nicht was Sie jetzt glauben. Ich rede hier nicht von Männern, sondern von meinen Freundschaften mit Frauen, die einfach nicht (mehr) klappen wollen.
Dietger Lather: Ein unfehlbares Rezept zum Untergang einer Weltmacht. Essay
Trug sich ein Kaiser oder König in den guten alten Zeiten mit dem Gedanken, ein anderes Reich anzugreifen, besuchte er Delphi. Das Orakel mit dem größten Bekanntheitsgrad.
Reinhard Walcher. Propaganda. Teil I. Marx und Engels im Wirtshaus. Satire (?) in drei Teilen
Laut Duden ist Propaganda die gezielte Verbreitung politischer, weltanschaulicher oder ähnlicher Ideen und Meinungen. Ziel ist es, das allgemeine Bewusstsein zu beeinflussen und zu steuern.
Helmut Schiestl: „Rose“ von Markus Schleinzer und Alexander Brom. Filmbesprechung
Wir sehen eine ungerechte oder besser gesagt: selbstgerechte Gesellschaft, die es sich leidlich eingerichtet hatte, um mit einer aufoktroyierten Ordnung leben zu können.
Helmuth Schönauer: Friedrich Hahn. Titel gesucht. Fragmente. Halb Puzzle / halb Roman. Besprechung
Ein Kind schüttet die Puzzleteile zweier Bilder in eine gemeinsame Schachtel und staunt, was für neue Möglichkeiten für ein Un-Bild sich daraus ergeben.
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl an Ronald Weinberger. Betrifft: Respekt vor Einsatzkräften. Eine Rückbesinnung auf unser gesellschaftliches Fundament
Herzlichen Dank für Ihre scharfsinnigen Ausführungen. In Ihrem Beitrag legen Sie den Finger in eine Wunde, die systemkritische Ausmaße angenommen hat.
Alois Schöpf: Immer mehr wollen vom Staat immer mehr. Apropos
Niemandem soll Egoismus vorgeworfen werden. Trotzdem gilt der Grundsatz, dass allen das Hemd näher ist als der Rock. Also steigt die Abgabenquote. Derzeit liegt sie bei 45,5 Prozent!
Helmuth Schönauer: Verlässlich wild ‒ Osttirol. Stichpunkt
Vergebens versucht man den Herrgottswinkel rund um Lienz zu zähmen. Selbst der Korrespondent für irre Nachrichten kann nicht zu einem gesitteten Zusammenleben animieren.
Elias Schneitter: Die preiswürdige Literatur des Norbert Gstrein. Notizen
Das neue Buch von Norbert Gstrein erfüllt so ziemlich alle Anforderungen im Bereich der belletristischen Literatur, um dann auch medial besprochen und mit Preisen gewürdigt zu werden.
Alois Schöpf: Sind Markus Abwerzger und seine FPÖ zu faul zum Regieren? Notizen
Die Tiroler und Tirolerinnen haben ein Recht darauf, von der FPÖ zu erfahren, wie sie gedenkt, Tirol besser zu regieren. Ergänzung zu Hermann Arnolds Notizen
Hermann Arnold: Politiker zum Schämen. Notizen
Wie soll ein Volk noch Achtung vor Politikern haben, die ihre politischen Gegner in den Medien künstlich verfälscht darstellen, wie es neulich die FPÖ gemacht hat?
Thomas Nußbaumer: Susanne Weinhöppel, schoepfblog-Autorin, mit einem beeindruckenden Abend im Innsbrucker Treibhaus. Besprechung
„Passt nicht ins Programm – Jüdische Lieder“ heißt das Programm der Münchner Sängerin, Harfenistin, Kabarettistin und Liedermacherin, die sich zum ersten Mal in Innsbruck hören ließ.
Ronald Weinberger: Die Polizei verdient Achtung und Zuneigung. Notizen
Die Gewalt gegen Polizisten nimmt auch in Österreich zu. So verzeichnete man etwa in Vorarlberg innerhalb von 5 Jahren einen Anstieg der Gewalt gegen Polizisten um über 30 Prozent.
Max Hofer: Das Kleinkunsttheater „Carambolage“ in Bozen wird 30. Zwischen Hoffnung und Dystopie. Notizen
Im vergangenen Jahr wurden auf Südtirols Bühnen und Leinwänden vor allem Geschichtsthemen verhandelt. 2026 dürfte hingegen auch über die Landesgrenzen hinaus interessant werden.
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl an Reinhold Knoll. Betrifft: Schadet technischer Fortschritt? Zum Transhumanismus
Ihr Text entwirft die These, dass Technik, Fortschritt und transhumanistische Ideen zwangsläufig zu einer Entmenschlichung führen könnten. Diese Sichtweise ist zu einlinig.
Helmut Schiestl: „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak. Filmbesprechung
Schon zu Beginn des Films wird Aziz von seiner Tochter gefragt, ob er mit seinem Theater die Welt retten möchte. Eine spannende Frage, sehr spannende Dialoge, gut gespielt.
Helmuth Schönauer: Jack London. Das Erdbeben in San Francisco. Geschichten aus der Bay Area. Rezension
„Nach dem Erdbeben bat man Mr. Jack London, der vierzig Meilen nördlich von San Francisco lebte, zum Unglücksort zu reisen und einen Bericht über das, was er sah, zu verfassen.“
Susanne Preglau: „Der Talisman“ von Johann Nestroy am Tiroler Landestheater. Besprechung
Ein Talisman ist ein kleiner Gegenstand, der Unheil abwenden soll. Im konkreten Fall ist es eine Schwarzhaar-Perücke, die den rothaarigen Außenseiter Titus Feuerfuchs gegen Ausgrenzung schützt.
Alois Schöpf: Tirol gegen Bayern: Wie du mir, so ich dir. Apropos
Warum soll es in Bayern in Sachen Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel anders zugehen als etwa in Tirol bei der Luegbrücke?
Helmuth Schönauer: Bürokratie statt Jugendinteressen. Stichpunkt
Seit Jahrzehnten werden Redewettbewerbe abgehalten, um die Jugend an die Demokratie heranzuführen. Auch heuer war das Interesse bescheiden.
Elias Schneitter: Ich hätte Georg Dornauer nicht ausgeschlossen. Notizen
Für eine ernsthafte Parteiarbeit im Landtag oder eine andere wichtige politischen Funktion ist Dornauer entbehrlich. Als einfaches Parteimitglied sollte er jedoch herzlich willkommen sein.
Alois Schöpf: Peter Westenthaler – Allein zu Haus. Über die Verhaberung der privaten österreichischen Medien mit dem ORF. Notizen
Bemerkenswert ist, dass es vom woken Mainstream besonders verachtete Persönlichkeiten und Medien sind, die gegenüber dem von Skandalen gebeutelten ORF keine Gnade kennen.
Reinhold Knoll: Übermensch gegen Untermensch. Die Wiederauferstehung zweier fragwürdiger Begriffe. Essay
Der Übermensch benötigt keine Würde, denn er ist die Inkarnation von Großartigkeit und Einmaligkeit. Dem Untermenschen wird sie hingegen abgesprochen. Er hat nie Würde besessen.
Diethard Sanders: Ich frönte dem Richtigen inmitten des Falschen. Klage und Selbstbezichtigung
Alles verkehrt und alles kommt falsch, und wie oft doch im Gewande des Angebrachten. Nützliches wird so lange begärtnert, bis sich Gewinn daraus schlagen lässt.
Günther Aigner: Technische Beschneiung in Österreich. Wasserbedarf, Energieverbrauch und CO2-Emissionen. Analyse
Eine neue Studie von Forschern der Universität Innsbruck und der Hochschule München bringt harte Daten und Fakten in eine jahrzehntelang von Annahmen und Emotionen dominierte Diskussion.
Helmut Schiestl: Augenreisen. Dokumentation über Peter Prantstetter. Filmbesprechung
Der Tiroler Dokumentarfilmer Daniel Pöhacker zeigt in seinem Filmporträt eine interessante Künstlerpersönlichkeit: Peter Prandstetter, 1925 – 2021, also noch vor Fertigstellung des Films verstorben.
Helmuth Schönauer bespricht: Janus Zeitstein. Auf Marterpfaden. 28 Erzählungen. 14 Graphiken
Die Erzählungen führen durch geheimnisvolle Pforten aus der halbwegs realistischen Welt hinaus in das Reich von Fantasie, Märchen, Kunst und Traumwelt.
Alois Schöpf: Das Ideal und die Realität beim E-Autokauf. Apropos
Nicht wenige meiner Bekannten kutschieren mit angejahrten Karossen herum und wären durchaus bereit, sich ein neues, umweltverträgliches Gefährt zuzulegen.
Helmuth Schönauer: Rettet die Wale. Stichpunkt
In dieser Tiertragödie spiegelt sich unser aller Zustand wider: hilflos, traurig, und müde beobachten wir das sterbende Tier, das wahrscheinlich demnächst Stoff für ein Libretto liefern wird.
Elias Schneitter: Ein Religions-Stresstest. Poems
Der gesamte Text besteht aus Zitaten aus der Heiligen Schrift und von amerikanischen Fernsehpredigern.
Alois Schöpf: Opferfrauen retten uns vor dem Literaturkritiker Denis Scheck und seinem Bücher-Müllkübel. Notizen
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