Elias Schneitter: Ein Religions-Stresstest. Poems
Der gesamte Text besteht aus Zitaten aus der Heiligen Schrift und von amerikanischen Fernsehpredigern.
Alois Schöpf: Opferfrauen retten uns vor dem Literaturkritiker Denis Scheck und seinem Bücher-Müllkübel. Notizen
Literatursendungen, in denen Bücher besprochen werden, sind sui generis korrupt, da sie vorgeben, sich den wichtigsten und nicht den nebensächlichsten Produktionen der Saison zu widmen.
Susanne Weinhöppel: Ja, die Liebe! Über arrangierte Ehen und die Befristung des Verliebtseins. Notizen
Und in Indien heißt es nach wie vor:
Love marriage – love goes.
Arranged marriage – love comes.
Literarische Korrespondenz: Gerlinde Busse an Alois Schöpf. Betrifft: Innsbruck Monopoly um 50 Euro!
Wie besprochen sende ich dir ein paar Fotos, durch die klar wird, dass dieses 50 Euro teure Innsbruck-Monopoly nicht ein Spiel, sondern ein reines Werbeprodukt ist.
Reinhold Knoll: Die Neu-Vermessung der Welt. Eine Achse der Obszönität zwischen Washington-Moskau-Jerusalem. Essay
Die Sprache Putins besteht aus permanenten Drohungen. Die Sprache Trumps ist ebenfalls eine der permanenten Einschüchterung.
Helmut Schiestl: Sehnsucht in Sangerhausen. Filmbesprechung
Nicht die Blaue Blume der Romantik treibt die Handlung voran. Vielmehr ein Stein wird gefunden, dann wieder achtlos weggelegt, um später vielleicht wiederzukehren.
Helmuth Schönauer bespricht: Andreas Pavlic. Selige Unruhe. Roman
Manche Romane richten sich wohl kalkuliert an eine bestimmte Altersgruppe. Selige Unruhe legt schon im Titel nahe, dass es sich dabei um Ruheständler handelt.
Alois Schöpf: Die Mobilität ist eines der höchsten Güter. Apropos
Der heurige Osterverkehr hat wieder einmal alle Rekorde gebrochen. Zumindest im südöstlichen Mittelgebirge, wo die Stauflüchtlinge Richtung Brenner die Gemeinden lahm legten.
Susanne Preglau: Ein Abend mit Erika Pluhar in Innsbruck. Besprechung
Sie spricht von Liebe als Wahrnehmen und Freigeben (Wahrheit und Freiheit), sie spricht immer wieder vom „Trotzdem“, insbesondere im Zusammenhang mit dem Tod ihrer Tochter Anna.
Helmuth Schönauer: Wenn das Stadtbild an der Stimmung nagt. Stichpunkt
Jeder Mensch hat eine persönliche Schmerzgrenze für das, was ihn aufregt. Auch ein angesehener Familienbetrieb kann dabei Ärger verbreiten.
Elias Schneitter: Einige Gedanken zur Osterweiterung aus dem Lehnstuhl heraus. Notizen
Als im Jahr 2004 die EU-Osterweiterung stattgefunden hat, bei der gleich zehn Staaten aufgenommen wurden, war ich sehr skeptisch. Die Skepsis ist bis heute geblieben.
Albert Schwarzmann: Das 6. Symphoniekonzert des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck unter dem Motto „Tausendundeine Nacht“. Besprechung
Die Überraschung des Abends stand gleich am Beginn des Programms: die beiden je knapp fünfminütigen Werke „Ophélie“ und „Salomé“ von Mélanie Bonis aus „Trois Femmes de légende“.