Susanne Weinhöppel: Die Lebensträume der Sandwichgeneration. Essay
Meine Generation wurde von Eltern erzogen, die Krieg, KZ oder Flucht erlebt hatten. Es ging ihnen nicht um schöne Gefühle, sondern ums Funktionieren in der Gesellschaft.
Dietger Lather: Erregung erzeugen, um sich zu schützen. Die Medienstrategie des Weißen Hauses. Analyse
Trump hat aus seiner Kariere im Fernsehen als Moderator der TV-Show „The Apprentice“, der Auszubildende, gelernt, dass die Aufmerksamkeitsspanne bei Zuschauern gute zwei Wochen dauert.
Andreas Niedermann: Warum, weswegen und wieso? Notizen
Als Kind wartete ich, dass nach dem verspeisten Leib Christi etwas mit mir passieren würde. Es geschah nie etwas. Wie der Kiffer-Debutant auf die Wirkung des Stoffs wartet, so wartete ich.
Helmuth Schönauer bespricht: Regina Hilber (Hg.). Mein Amerika? America Me! Podium 217/218.
Das Amerikabild wird immer wieder hinterfragt, schließlich sind die Einflüsse über Beat, Musik, Shortstory und Filmepik immer noch virulent, ergänzt durch Socialmedia, KI und Fake-Kultur.
Alois Schöpf: Zentralisierung ja. Warum nicht in Innsbruck? Apropos
Immer wieder gibt es Diskussionen, ob man das Gesundheitswesen nicht zentralisieren müsse. Auch Bundeskanzler Stocker hat einen Vorstoß in die Richtung unternommen und schon Absagen kassiert.
Helmuth Schönauer: Fürs Rodeln zu blöd. Stichpunkt
Am Igler Eiskanal und am Tiroler Landestheater hört man durchgehend den Spruch: Da ist etwas blöd gelaufen.
Elias Schneitter: Die Blaue meines Onkels. Erinnerung
Onkel Albert war eine bekannte Erscheinung im Dorf, allein schon wegen seiner Arbeitskleidung. Ob Sonn- oder Feiertag und natürlich auch werktags trug er stets seine blaue Arbeitsmontur.
Alois Schöpf: Freiheit bis zuletzt. Zum Tod des Humanisten Ludwig Minelli, Gründer des Vereins „Dignitas – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben“. Nachruf
Minellis Kampf galt der Durchsetzung von Menschenrechten und hier insbesondere des Freiheitsrechts, die Art und Zeitpunkt des eigenen Todes selbst zu bestimmen.
Ronald Weinberger: Von grauen Nebeln im Tal zu bunten Nebeln im Weltall. Betrachtung
Woraus ist denn jeder dieser leuchtenden Himmelskörper entstanden? Einem ehemaligen Astronomen werden Sie hoffentlich glauben: Aus jeweils einem ursprünglich dichten und dunklen Nebel!
Johannes Sprenger bespricht: Das Licht durch den Türspalt. Der Saxophonist Jan Garbarek ist nach 39 Jahren nach Innsbruck zurückgekehrt.
Jan Garbarek, der im Oktober 1986 den Treibhaus-Turm eröffnet hat, spielte im praktisch ausverkauften Saal Tirol des Congress Innsbruck. Norbert Pleifer begrüßte ihn mit einer emotionalen Rede.
Reinhold Knoll: Vom künftigen „Staat“. Oder: Vom Ende der alten Weltanschauungen. Notizen
Nächstes Frühjahr werden es die Spatzen vom Dach pfeifen: Staat und Gesellschaft wird es so nicht weiter geben. Viele Bücher haben die Krise der Demokratie schon als Titel
Susanne Preglau bespricht: Das totale Lied statt des totalen Kriegs. Zarah 47. Ein Musikalischer Monolog von Peter Lund.
Das Stück handelt von Zarah Leander, die an ihrem 40.Geburtstag im Jahr 1947 auf ihrem schwedischen Landgut Lönö allein und vergeblich auf Gratulationen und Telefonanrufe wartet.