Ronald Weinberger
Warum Männer gerne schweinigeln?
Essay
Ein Vorschlag: Machen Sie sich, bevor Sie in den Artikel einsteigen, bitte einen Gefallen. Lauschen Sie einem kurzen Musikstück. Einem ganz bestimmten. Ergreifen Sie doch auf der Stelle Ihr Handy und geben etwa in Google ein: „die ärzte“ und gleich anschließend „Männer sind Schweine“. Nach diesen paar Minuten dürften Sie in der richtigen Stimmung sein, sich all dem Folgenden mit angemessener Lockerheit auszuliefern.
Sexuell Konnotiertes
Ach, die Körpermitte! In ihr, falls von weiblicher Natur, begann unsere Existenz; freilich mit engagierter/erigierter männlicher Mithilfe. Aus ihr gerade entschlüpft taten wir unseren ersten Schrei. Zudem entwindet und ergießt sich aus ihr heraus Jenes, was unser Körper nicht mehr benötigt. Und um sie herum kreisen Fantasien, Begierden, mäandert bisweilen Ekel – und wabert nicht selten unzüchtiges Gerede. Ist`s nicht so, werte die Augen auf diese Zeilen Heftende?
Auf ein derartiges Thema muss man(n) erst kommen, werden Sie sich womöglich denken. Stimmt. Aber es stimmt eben auch, dass viel Körperliches, insbesondere das sexuell Konnotierte, außerdem immer wieder mal ebenso das mit den Ausscheidungen in Verbindung Stehende, einen gewissen hin und wieder unwiderstehlichen Reiz ausübt und folglich verbaler Be- und Aufarbeitung bedarf.
Dieser Drang – nennen wir ihn halt so – befällt (vermute ich!) vor allem uns Männer, falls wir in reinen Männerrunden zugange sind, keinen Antialkoholismus pflegen, nicht mehr als junges Gemüse durchgehen und insbesondere gewissen optischen Stimuli ausgesetzt sind oder waren, welche die Vorstellungskräfte samt Potential, selbige in markige Worte zu gießen, beflügelten.
Was soll das Herumgerede! Wir Männer schweinigeln halt gerne! Tun das eigentlich die Frauen, pardon, Damen, auch in ähnlichem Ausmaß? Ich darf weiter unten darauf zurückkommen, will jedoch bereits jetzt kundtun: Ich stieß halt noch nie zu reinen Frauenrunden. Kommt es dort, zumindest ab und zu, wenn ein Herr, besser gesagt Mann, etwa mit straff gespannter, besser gesagt vorn ausgebeulter, Hosenmitte vorbei defiliert, ebenso zu einschlägigen Unterhaltungen? Oder bedarf es derartiger Stimulantien gar nicht und aktivieren sich diese auch so? Würde ich liebend gerne wissen.
Sehr wohl weiß ich: Über all das redet man(n), aber man schreibt besser nicht darüber. Ist wohl irgendwie primitiv, ein Tabu. Ist sündhaft. Immerhin sind doch die meisten von uns (v. a. älteren Knackern) in einem religiösen, sprich christlichen, Umfeld groß geworden, in dem all das pfui ist. Tut man nicht, darf man nicht. Die Erbsünde lauert und der Höllenfürst wartet bereits. Ich brauche das nicht näher auszuführen. Bin selber am Land (in OÖ) aufgewachsen – und die zahlreichen Jahrzehnte im schönen Heiligen Land Tirol haben mich nicht zu einer gänzlich anderen Meinung zu bekehren vermocht.
Wie es sich wohl in manch anderen Religionen hinsichtlich Sexualität verhält? Ich will nicht allzu viel mutmaßen und habe daher zwei Freunde von mir, beide sind sehr gebildete Herren, befragt, wie es sich vor allem mit dem zumindest offiziösen Verhalten hinsichtlich Sexualität, eventuell auch anzüglichen Reden darüber, verhält.
Einer der Freunde, ein Salzburger, ist tief im Buddhismus verankert, der andere ein in Norddeutschland wirkender, überaus seriöser, Bahai. Seien Sie mithin vorbereitet: jetzt wird`s eine Zeitlang manierlich. Schließlich sollten Sie im Endeffekt diesen Artikel mit dem Eindruck zur Seite legen, der Verfasser habe sich immerhin bemüht, dem Ganzen partiell auch einen ernsthaften Anstrich zu verleihen.
Folgendes erhielt ich vom Erstgenannten zur Antwort: Im Buddhismus gibt es hinsichtlich der Sexualität eine Vielfalt von Zugängen, sei es in den kanonischen Schriften, sei es in den Usancen. Für Angehörige des Ordens gilt an sich völlige Enthaltsamkeit, für Weltlinge gelten ein bewusster Umgang und das Prinzip, mit der als mächtig betrachteten Sexualität weder sich noch andere zu schädigen. Wie vieles andere fällt Sexualität in die Kategorie `Begehren´, das sehr geeignet ist, Probleme und Leid zu verursachen. Aber, anders als bei uns, wird es nicht verteufelt, sondern als das Natürlichste von der Welt betrachtet. (In Asien aber trotzdem eher ein Tabu). – Da es vom Buddhismus für Laien mit keinem Tabu belegt ist, wird auch weniger darüber gewitzelt, indes schon eher privat gehalten.
Mein Bahai-Freund aus Norddeutschland gab auf meine Frage, inwieweit Sexualität seiner Ansicht nach im Bahaitum bedeutsam sei bzw. gehandhabt würde, folgende Antwort: Die Liebesbeziehung zwischen Frau und Mann drückt sich als Partnerschaft der beiden Flügel eines Vogels aus. Es gilt sie mit derjenigen Sexualität zu bereichern, die der Schöpfer eigens dafür bereitgestellt hat. Diskriminierung eines Geschlechts hat darin keinen Platz, weder in Taten noch in Worten. Es ist keineswegs ein Naturgesetz, dass die geistige Liebe im Laufe der Jahre erlöschen muss, zumal wenn sie täglich gepflegt wird. Dass die vollkommene Einheit freilich nicht immer von uns Menschen so gelebt wird, bedingt unser Menschsein. Natürlich rankt sich auch der Humor um dieses Streben, geistige Vervollkommnung zu erreichen, gleichwohl gilt es niemanden dabei zu verletzen. Ich persönlich sehe dabei keinen Widerspruch zu einer bereichernden Männerkameradschaft, die über sich selbst schmunzeln kann, ohne Würde und Anstand zu verlieren. Mit dem Verzicht auf Suchtstoffe und derbes, anzügliches, Verhalten mag das Ziel sehr wohl erreicht werden können.
Nach den wohltuend seriös verfassten Sätze-Spenden meiner tief in ihrer jeweiligen Religion involvierten Freunde darf ich erneut in meinen anders gearteten, selbstverständlich mit voller Absicht so gewählten, lockeren, Schreib-Stil verfallen und meine: Schweinigeln vermag man nicht bloß in dem ganz oben genannten Zusammenhang; kurzum, nicht bloß verbal. Dieser Begriff umfasst nämlich nicht bloß das unanständig witzeln, sondern heißt auch etwas verunreinigen. Und darüber gäbe und gibt es so Manches zu berichten.
Hygienisch Konnotiertes
Ich bringe die Rede nun auf das, was ich bestens beurteilen kann: Nämlich auf die Ferkeleien in öffentlichen Bedürfnisanstalten, die Männer (und jetzt geht es tatsächlich nur um Penis-Inhaber) häufig genug anzurichten pflegen. Wobei ich festhalten muss: Eigentlich tut man den Borstentieren ziemlich unrecht, dauernd von Ferkeleien, Schweinereien, schweinigeln etc. zu schreiben und zu reden. Passender wäre zuweilen Mannereien, mannigeln usw.
Da will ich gleich mal mit (m)einem Foto beginnen, das am 21. Februar entstand: Die Flüssigkeits-Ansammlungen (Wasser ist‘s sicher nicht!) unterhalb des Urinals sprechen Bände. Und so Manches davon wird, als eingetrocknete Grundlage, bereits da sein. Ich hatte glücklicherweise eine Auswahlmöglichkeit, denn es gab noch zwei weitere Urinale, beide mit einer etwa halb so großen Lache wie die hier gezeigte.

Dass sich das Pissoir dieses öffentlichen WCs in Ostösterreich befindet, erlaube ich mir mitzuteilen. Meine gute Erziehung und angeborene Rücksichtnahme verbietet es mir freilich kundzutun, dass sich selbiges in St. Pölten befindet. Ob Ähnliches auch in Tirol, etwa in Innsbruck, vorzufinden wäre? Sie dürfen Mutmaßungen darüber anstellen.
Es gab eine Zeit, da schrieb ich über einen Teilaspekt des gesamten pissoiralen Tuns, nämlich insbesondere (aber keineswegs nur!) über das posturinale Handwaschverhalten von 2.260 Männern in 6 Staaten. Um zum Punkt zu kommen: Seit meinen seinerzeitigen Observierungen fand bei uns eine namhafte Entschweinigelung statt! Heutzutage waschen sich nämlich ungleich mehr Männer nachher die Hände als früher. Bravo! Von einer hygienischeren, sprich saubereren, Behandlung des Umfeldes von Urinalen bemerk(t)e ich freilich nichts. Da wird weiterhin geschweinigelt was das Zeug hält.

Ich will nicht unerwähnt lassen, dass man (WC-Betreiber bitte aufgepasst!), um dem zuletzt genannten Übelstand etwas abzuhelfen, sich WCs im Fernen Osten zum Vorbild nehmen sollte. Da ich – der hier im Blog am 30.12., 07.01., sowie zuletzt 29.01.2026 jeweils einen Beitrag darüber schrieb – mich unlängst in China und Taiwan aufgehalten hatte, war mir in beiden Ländern aufgefallen, wie man das hygienische Verhalten von urinierenden Männern verbessern möchte und kann. Dennoch, ich will hier keine Schönfärberei betreiben: barfuß möchte ich selbst in Pissoiren der Chinesen nicht herumsteigen.

Wie wird diese Angelegenheit somit in (übrigens zahlreichen) chinesischen und taiwanesischen häufig frequentierten WCs für Männer gehandhabt? Mit vielfältigen Belehrungen und Hinweisen. Via Schildchen und Tafeln. Dass man(n) bisweilen sogar an der zivilisatorischen Ehre gepackt wird, ist ein besonderes Schmankerl.
Endzeitlich Konnotiertes
Das im Titel dieses Artikels angerissene Thema ist schier unerschöpflich. Apropos Titel! Dessen erstes Wort lautet immerhin Warum. Nun, warum schweinigeln Männer? Was die die Hygiene angehenden Ferkeleien angeht – bei denen ich einerseits ohnehin gewisse Verbesserungen, das Handwaschverhalten betreffend, konstatieren konnte – so sehe ich keinerlei sonstigen Verbesserungen am harnigen Horizont. Die jungen bis mittelalten Männer stehen, da beispielsweise oftmals Handy-süchtig, nur mehr selten beamtet, vor allem aber sonstwie berufstätig, vermutlich mehr unter Stress, heißt Zeitdruck, als ihre namhaft älteren, pensionierten, Geschlechtsgenossen. Das verleitet zur Hast, auch beim Harnlassen, mit den bekannten optischen Folgen in den Pissoiren.
Was die verbalen Ferkeleien in sexueller Hinsicht angeht, so habe ich eine These: Die nicht allzu alten Männer sind doch kaum noch christlich erzogen beziehungsweise konditioniert und von Sünde ist folglich praktisch keine Rede mehr. Sie, für die Sexualität zumeist etwas Selbstverständliches, Natürliches, geworden ist, brauchen demnach nichts mehr vermittels Schweinigeleien zu kompensieren.
Sie finden es außerdem nicht mehr besonders lustig, sich darüber auszulassen, hörte ich. Mein – allerdings nicht von mir überprüftes – Fazit lautet ergo: Sexuell unflätige Reden werden von Jungen nur mehr selten geschwungen. Im Umkehrschluss bedeutet das freilich: Es gibt sie, die dirty old men samt ihren einschlägigen Unterhaltungen, und die sterben langsam aus!
Habe ich recht (ich neige stark dazu, dies wirklich anzunehmen), so ist der vorliegende Artikel beinahe schon ein Nachruf, eine Art Abgesang, auf die sexuell konnotierten Schweinigeleien. Die Endzeit für jene ist da! Zugleich möchte ich diese meine Einsicht mit einem Appell verknüpfen: Liebe (alte) Männer, werte Kollegen, bitte pflegt doch die Kunst des Schweinigelns, so lange sie noch möglich ist. Pflegt sie gefälligst auf zumindest einigermaßen hohem Niveau, denn zotiges Ordinärsein unter der Gürtellinie verdient diese – darf ich sie Kunstform nennen? – wahrlich nicht.
Sie, liebe Lesende, haben realisiert: Das Warum im Titel meines Beitrags, auf das Sexuelle bezogen, ist mit dem Verweis auf das bei uns zunehmend verschwindende Christliche mit seiner Sündenlast plus der Kompensation derselben durch sündhaftes Reden hinlänglich erklärt. Ein Minus mal Minus wird bekanntlich zum Plus. Freilich: Hätte ich denn Dies oder Jenes nicht ebenso erwähnen müssen? Selbstredend. Denn eine Sünde, keine lässliche, habe ich begangen. Ich habe nämlich mit der Titelwahl, indes auch inhaltlich, die Damenwelt ausgeklammert. Heutzutage ein Vergehen. (Aber in reine Damenrunden und/oder Damen-Toiletten wollte ich mich halt partout nicht begeben). Will ich denn damit irgendetwas aussagen? Ja freilich: Allzu gerne läse ich (nur ich?) nämlich einen enthemmten ähnlichen Artikel einer Dame, pardon, Frau.
Nun ja, ein wenig bemüht habe ich mich durchaus, herauszufinden, ob denn in schweinigelnder Hinsicht es die Damenwelt mit der Herrenwelt aufnehmen könne. Vor bereits längerer Zeit habe ich z. B., als ich in Privatgesprächen die Zustände in Männerklos anprangerte, mehrfach von Frauen vernommen, dass in Frauen-WCs ebenfalls nicht selten die Hygiene himmelweit entfernt sei. Na so was! Man(n) fasst es kaum…
Und von Frauen in sexueller Hinsicht Anzügliches, verbal und/oder schriftlich? Ich wurde auf Charlotte Roche und ihren Bestseller Feuchtgebiete hingewiesen. Da soll es ganz exzessiv zur Sache gehen – und die Autorin soll für diesen Roman großteils sogar ihr eigenes Leben und Treiben zum Vorbild genommen haben! Auch die seinerzeitige mit Sexuellem geradezu aufgeladene Fernsehserie Sex and the City soll eine erhebliche Anzahl von Damen zur Nachahmung animiert haben, las ich (und hörte ich). Mamma mia!
Andererseits: Ich gab einer gebildeten, meiner Alterskohorte angehörigen Dame aus meinem Bekanntenkreis eine Vorversion dieses Artikels zu lesen. Ich zitiere wortwörtlich, was sie dazu schriftlich anmerkte: Nach deinem Outing kann ich nur entgegnen, dass wir Frauen zwar einen knackigen Po nicht verachten, jedoch das Hauptaugenmerk eher auf romantische Dinge gelegt wird. Schweinigeln tun wir mehr im Stillen. Oha! Ob das tatsächlich zutrifft?
Höchste Zeit irgendwie, unauffällig, zum Schluss zu kommen. Zu diesem Behufe noch ein schwaches Witzchen mit Bartflaum, das ich mir von einem Freund, dem ich das Urinal-Foto aus Ostösterreich zugesandt hatte, telefonisch sozusagen zuraunen ließ (ich war nämlich im Zug gesessen und wollte die bahnelnde Umwelt nicht am Telefonat teilhaben lassen):
Winterzeit. Der Lehrer fragt zornig in der Klasse: Wer hat vor der Schule meinen Familiennamen in den Schnee gepinkelt? Der Seppl hebt die Hand: Entschuldigung, Herr Lehrer. Ich habe GEPINKELT. Aber GESCHRIEBEN hat das die Anni!
Ausgeschweinigelt!
Literatur:
Über Amazon: Uri Har. Am Pissoir ist Hygiene rar, 25. August 2020, Kindl, Preis 6,99€ / Gebundenes Buch. Preis18,50
Fotorechte: Weinberger
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Was die Gepflogenheiten auf den Damentoiletten betrifft, kann ich nur sagen, dass schon durch anatomische Unterschiede, unter dem WC keine Lachen aufzufinden sind. Und was das abschließende Händewaschen betrifft, möchte ich erwähnen,dass man sich als weibliches Wesen nach der Erleichterung gerne noch im Spiegel verschönert. Dabei werden fast immer die Hände gewaschen. Noch dazu, weil sich ja mehrere Damen verschönern und man sich sozusagen bei einem Nichtwaschen sofort beobachtet fühlt. Das Lied „Männer sind Schweine“ trifft 100%ig ins Schwarze. Die meisten Frauen werden leider immer noch als Sexobjekte betrachtet, und wenn etwas nicht mehr passt, werden sie mehr oder weniger freundlich, bzw. nobel abserviert. Viele Frauen fallen halt nach wie vor auf Komplimente und Liebesbeteuerungen herein und sind auch sehr von ihnen angetan, weil die seelische Komponente angesprochen wird. Im Gegensatz zu den Männern, kommt die sexuelle erst später.
Der Autor meint mit seinem „Schweinigeln“ offensichtlich etwas völlig anderes.Er spricht damit sexuelle Gepflogenheiten älterer Männer an, wobei ich ihm nicht beipflichten kann. Auch jüngere Männer sind in diesem Genre voll etabliert. Und wir Frauen sind nicht abgeneigt dabei mitzumachen, obwohl bei den meisten sich weit mehr in der Fantasie abspielt. Und diese Fantasien können sich sehen bzw. lieber nicht sehen lassen! Genaue Details werden in älteren Frauenrunden weniger angesprochen. Da wird eher etwas über gute Liebhaber oder zärtliche Begleiter angedeutet. Der Rest driftet dann in oben erwähnte Fantasie ab. Falls sich tatsächlich ein männliches Wesen mit im Schritt oder Po enger Hose vorbeibewegt, wird das zwar registriert, aber die bisweilen sehr erregten Gedanken eher für sich behalten. Ältere Damen genießen eben und schweigen.Im Gegensatz zu den jungen Frauen, die dann gerne über solche Anblicke lästern und auch lachen.
ich kann nur sagen, wir frauen unterhielten uns nicht so genau über größenverhältnisse usw. unserer jeweiligen bettgenossen. da gehts mehr darum, ob einer ein guter liebhaber ist. damit meine ich frauen meines alters, also alte. wie es die jungen heute halten – keine ahnung, ich schreibe in meinen texten aber ungeniert über sowas. geschweinigelt wird höchstens durch männer in unserer runde,die holen manchmal die unterste schublade heraus bei witzen usw. ich traue mich dabei aber doch zu lachen. nur erzählen würde ich den witz nicht.