schoepfblog
Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
Beiträge zu Politik, Wirtschaft,
Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
Franz Tschurtschenthaler, Südtirol ohne Maske, Zweiter Brief
Und denken Sie jetzt bitte nicht, ich unterstelle unseren Briedern und Schwestern im Sieden da Böses, denn diese Defizite sind sogar amtlich bestätigt, wurden sie doch durch eine Studie (DESI 2003) bei Gymnasiasten nachgewiesen. Beim Wortschatztest erreichten dabei nur 14 Prozent der Südtiroler Gymnasiasten die höchste Leistungsgruppe. Zum Vergleich: In Deutschland gehört dieser fast die Hälfte der 15jährigen an. In der schlechtesten Gruppe landete hingegen fast ein Viertel der Südtiroler gegenüber nur 7 Prozent der deutschen Schüler.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Der epische Herr Thiem
Als ich am Montagabend nach Hause fuhr, hörte ich im Autoradio, wie einer unserer erleuchteten Sportreporter noch immer mit verquetschter Stimme von der „epischen Nacht“ des Dominic Thiem schwärmte. Ich gestehe: Ich leide schon unter Schweißausbrüchen, wenn erwachsene Zeitgenossen sich bei der Jugend oder dem Zeitgeist einzuschleimen versuchen, indem sie Worte wie „cool“, „Alter“, „krass“ oder „geil“ verwenden.
Alois Schöpf, Zur Anthropologie des Landlebens, Lärm und Testosteron
Es ist wieder soweit. Man rückt ein letztes Mal aus, um das Bauspar-Versailles auf nachsommerlichen Hochglanz zu bringen. Zu solch hohem Zweck hat sich einer meiner Nachbarn im Ausverkauf eine neue Motorsense angeschafft. Der Lärm, den sie macht, kommt an jenen eines mittleren Kompressors oder eines auffrisierten Mopeds heran.
Vanessa Musack, Bis weit hinter den Achensee… Das Hotel Windegg in Steinberg am Rofan
Wenn heute ein Betrieb zehn Arbeiter oder Angestellte „freisetzt“, wie das so schön heißt, wird nicht selten mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns in den Medien darüber berichtet. Wenn hingegen ein Wirtschaftsbetrieb zur Betriebsauflösung gezwungen ist oder gar, wie es mitleidslos heißt, in Konkurs geht, hält sich das Bedauern in Grenzen, liegt doch dem zeitgeistigen Mainstream die Annahme zugrunde, wonach die meist schlechten Charaktereigenschaften von Unternehmern keines Mitleids würdig seien.
Elias Schneitter, Dann ist ja alles in Ordnung. Short Story
Hin und wieder drehe ich meine Lokalrunden durch die Innenstadt von Wien und kehre in der Wunderbar, beim Lukas, im Altwien und anderen Lokalitäten auf ein paar Seidel ein. Dabei treffe ich fast immer auf dieselben Stammgäste.
Einer dieser Stammgäste war der Weißgspritzte. Er verkehrte nur im Altwien, zumindest begegnete ich ihm immer nur dort
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Krankheit und Angst
Wer schon einmal im Leben von einer heimtückischen Krankheit heimgesucht wurde, weiß, dass diese sehr oft aus zwei Teilen besteht. Aus der Krankheit selbst und der Angst. Wobei das Erstere, die Krankheit, oft leichter zu therapieren ist als das Zweite, die Angst, die jede Lebensqualität zerstören kann.
Literarische Korrespondenz, Sehr geehrte Frau Barbara Rett!
Als Sie letzten Sonntag, den 6. September, das Konzert von Rudolf Buchbinder mit den Wiener Philharmonikern und für den darauffolgenden Montag die Eröffnungspremiere der Wiener Staatsoper unter der neuen Intendanz von Bogdan Roščić im ORF ankündigten, gelang es Ihnen wieder einmal, Ihr kapitales Missverständnis, was Hochkultur ist und zu sein hat, in zwei kleinen Satzfragmenten zu konzentrieren.
Reinhard Walcher, Eine Pandemie, die keine ist.
Man wird nie wissen, ob einzig die „Maßnahmen“ gegriffen haben oder ob das C-Virus von selbst verschwunden wäre und sich mit viralem Grundschwirren zufriedengegeben hätte. Wer Zweiteres glaubt, unterliegt zwar dem Präventionsparadox, da aber die Ansteckungszahl schon drei Tage vor dem Lock- und Shutdown gesunken ist, wäre angesichts der katastrophalen medizinischen, wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Kollateralschäden durchaus eine offene Diskussion angebracht.
Franz Tschurtschenthaler, Südtirol ohne Maske, Erster Brief
Denn immer, wenn im ach so fernen Ausland ein Politiker dem Volke Gutes tut, ein Wissenschaftler Bahnbrechendes erfindet, ein Schauspieler Kaiserwürden erlangt, ein Showmaster ungeahnte Popularität erlangt oder ein Musiker mit den Spatzen pfeift: die allerwichtigste Eigenschaft, die ihn dabei auszeichnet, ist seine Zugehörigkeit zum Volksstamm der Südtiroler.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Vormarsch der Potentaten
Ungestört werkelt in Nordkorea ein jugendlicher Diktator mit seiner Schwester an der Atombombe, während sein Volk verhungert. Noch ungestörter rottet in China Herr Xi Jinping, dessen freundliches Gesicht jenem des Genossen Stalin gleicht, gerade das Volk der Uiguren aus.
Alois Schöpf, Es ist nie zu spät! Was Hänschen nicht lernt, kann Hans noch lange lernen.
Ich habe als Zehnjähriger mit dem Klarinettenunterricht begonnen. Nicht unbedingt deshalb, weil ich ein Instrument erlernen wollte, sondern eher, weil ich auf diese Art dem strengen Tagesablauf des Internats ein Schnippchen schlagen konnte. Im Musikhaus üben oder Unterricht nehmen war nämlich immer möglich. Aufgrund dieser Motivationslage war mein Lernerfolg, wie es so schön heißt, enden wollend.
Elias Schneitter, Das haben sie sich nicht verdient! Short Story
Ein Wiener Beisl, nur wenige Schritte von meiner Wohnung entfernt, hatte ganz eigene Öffnungszeiten. Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag sperrten sie auf. Sonst war geschlossen. Es hatte den Anschein, als ob die Gäste und die Bedienung viele Ruhetage notwendig hatten, und damit lag man nicht ganz falsch.
Ganz früher war das Beisl sechs Tage offen und wurde um sechs in der Früh aufgesperrt. „Für die ganz harten Trankler“, wie die Inhaberin meinte.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Es zählt nur die Qualität!
Denn was auch immer man unter traditioneller Volksmusik verstehen mag: Ihre historische und formale Anbindung an die Klassik, ihre oft kammermusikalische Natur und die herausfordernde Tatsache, dass unplugged gespielt werden muss, sind Basis für eine Qualität, die höchstens noch durch dumme Liedtexte ruiniert wird.
Alois Schöpf, 100 Jahre Salzburger Festspiele – Das Gründungsstück des Festivals ist ein unsäglich verlogener, jedoch touristisch sehr einträglicher Schmarrn!
Wenn Thomas Bernhard immer wieder vom nationalsozialistisch-katholischen Österreich spricht, so ist diese Eigenschaft im Hinblick auf den Ersten Weltkrieg, die Entstehung der Republik und der Salzburger Festspiele durch die Begriffe „geldgierig“ und „touristisch“ zu ergänzen.
Norbert Hölzl: Innsbrucks verpfuschte Jahrhundertchance Maximilian: Steuermillionen und kein bisschen Glanz!
Das missglückte Jubiläumsjahr 2019 begann nicht 2019, sondern schon im Dezember 2018. Es gab die unterkühlte open- air Lasershow im Hof der Hofburg. Die Macher und Verdiener an dieser Show überschlugen sich mit Selbstlob. Das Presseecho fasste Walter Klier in der TT zusammen: Es war „für die Fisch“. Im ORF versuchte ich es mit einer milderen Formulierung. Ich zitierte Goethes Teufelsworte, die sich bestens für das Maximilianjahr eignen: „Ein großer Aufwand, schmählich! ist vertan.“
Elias Schneitter: Fettsack
Wenn du mir keine Freude bereiten willst,
dann lade mich zum Essen ein.
Früher hab ich mir immer irgendwelche Ausreden einfallen lassen, andere Termine vorgeschoben,
um solchen Freundlichkeiten
aus dem Weg zu gehn.
Heute benötige ich keine Ausflüchte mehr.
Dankend lehne ich ab: Adipositas.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Politisches Wolfsgeheul
Unser Landeshauptmann, der es in der Kunst des Nichtregierens zur wahren Meisterschaft gebracht hat, markiert wieder einmal den starken Mann und verkündet das Ende der Wolfsromantik. Leider haben solche Sprüche kurze Beine.
Gabriela Kompatscher: „Human-Animal Studies“ untersuchen die Beziehungen zwischen dem Menschen und anderen Tieren.
Wenn Sie bei der Lektüre des Titels des vorliegenden Artikels über das Wörtchen „anderen“ gestolpert sind, befinden Sie sich in bester Gesellschaft: Wer nicht gerade als Naturwissenschaftlerin tätig ist, wird sich durch den Hinweis, dass es sich auch bei Menschen um Tiere handelt, trotz besseren Wissens leicht irritiert fühlen.
Wie viele blöde Sendungen über Tirol und Innsbruck müssen wir uns vom ORF eigentlich noch gefallen lassen?
Das höchste medienpolitische Glück unserer Politiker besteht darin, regelmäßig in „Tirol heute“ vorzukommen und sich zumindest einmal im Jahr österreichweit zu blamieren. Angesichts einer solch niederschmetternden politischen Selbstdarstellung fällt es nicht weiter auf, wenn unser Land darüber hinaus von volkskulturellen Musikern und Moderatoren repräsentiert wird, bei denen man nicht weiß, ob die Probleme des einen mit dem Alkohol oder des anderen, die richtige Tonhöhe zu treffen, die größeren sind.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Nicht Inhalt, Show zählt!
Politik und Medien sind kommunizierende Gefäße. Politiker werden nicht mehr nach den Inhalten ihrer Rede beurteilt, sondern nach der Qualität ihrer Show. Dementsprechend liefern sie bald nur noch Show. Mühsame Debatten über Probleme und ihre Lösungen weichen den Parametern der richtigen Frisur, des passenden Anzugs und eines ansprechenden semierotischen Lächelns.
Reinhard Margreiter: Die anthropologische Differenz
Denn wo der Mensch thematisiert wird, muss auch sein Anderes – die Grenze und das Jenseits des Menschen – mitgedacht werden. Dieses Andere ist, in der Sicht der Tradition, einerseits Gott und andererseits das Tier. Wenn die Antifolie Gott gestrichen wird, bleibt die zweite Antifolie, das Tier, übrig.
Zu faul und/oder zu feig – Fortsetzung
Das Verhalten des Österreichischen Nationalrats und seines Petitionsausschusses ist im Hinblick auf eine in bereits vielen fortschrittlichen Staaten der Welt erfolgte Liberalisierung der Sterbehilfe feige und aufgrund der auch offen angestellten taktischen Überlegungen, welche Untätigkeit als günstigstes politisches Verhalten nahelegen, niederträchtig. Dieser Vorwurf kann vor allem jenen, die sich im privaten Gespräch liberal gebärden, nicht erspart werden und sollte viel öfter auch öffentlich formuliert werden.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Mensch und Wissenschaft
Endlich haben wir wieder ein Thema, das wir im Gespräch mit Verwandten und Freunden besser aussparen, um den Familienfrieden nicht zu gefährden. Denn wer lässt sich schon sagen, dass er, wie es die deutsche SPD-Chefin Saskia Esken ausgedrückt hat, ein Covidiot ist?
Zu faul und/oder zu feig
Alle Menschen sind sterblich. Von dieser Tatsache abgesehen vollzieht sich ihr Hinscheiden sehr verschieden. Nur 4 Prozent können das Privileg eines Idealtodes für sich in Anspruch nehmen, nämlich von einer Minute auf die andere, ohne es gleichsam selbst zu bemerken, aus dem Leben zu scheiden. Den übrigen 96 Prozent bleibt Leiden in dieser oder jener Weise nicht erspart. Wer zu welcher Gruppe gehört, weiß niemand. Insofern betrifft das Thema liberaler oder restriktiver Sterbehilfegesetze alle Staatsbürger eines Landes.
Marcel Looser: Plädoyer für die Vielgötterei
So bin ich mit den Jahren immer unsicherer geworden, ob der Monotheismus wirklich ein Fortschritt war, ob er nicht vielmehr in seiner Intoleranz, seinem Totalitarismus, seiner Missionierung, in den von ihm zumindest mitausgelösten Kriegen mehr Unheil angerichtet als Frieden gestiftet hat.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Penicillin statt Klunker
Nicht über die Entlassungen bei Swarovski Wattens sollte man sich wundern, sondern darüber, dass sie erst heute erfolgen. Denn wer braucht die Glitzersteinchen, von denen das Unternehmen seit Jahrzehnten lebt und die der immer größeren Eigentümerfamilie ein Luxusleben erlauben?
Nachtrag zu „Literarische Korrespondenz, Sehr geehrter Herr Mitterer…“ vom 22. Juli 2020 „Tiroler Tageszeitung, Apropos, In Palfraders Feenreich“ vom 20. Juli 2020
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Unverfrorenheit unser Volksdichter Felix Mitterer Dinge behauptet, die dann angeblich doch nicht stimmen bzw. mit welcher Ungeniertheit er von Journalisten recherchierte Fakten als Erfindung oder Übertreibung abqualifiziert. Erstaunlich ist aber auch, mit welcher Adoration ihn dabei manche meiner Kollegen aus den Kulturredaktionen begleiten.
Hansjörg Pichler: Tiroler Volksschauspiele-Knatsch
Der Aufstand des Altvereins Tiroler Volksschauspiele gegen die neue Tiroler Volksschauspiele GmbH wurmt mich. Als einer, der von Berufs wegen schreiben darf, halte ich privat mit meinen Gedanken und Emotionen gerne haus und mich raus – vor allem auf diesem Kanal. Doch das Wurmen hat gesiegt.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Was heisst hier Rechtsstaat?
Die Beschneidung von Buben ist wie die Beschneidung von Mädchen eine schwere Körperverletzung und daher menschenrechtswidrig, wobei sich auch in Österreich an der fragwürdigen Praxis wahrscheinlich nichts ändern wird. In gleicher Weise widerspricht das Verbot aktiver Sterbehilfe dem Menschenrecht …
Literarische Korrespondenz, Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin Mag. Uschi Schwarzl!
Frau Schwarzl! Erlauben Sie mir bitte die höfliche Frage: Wozu beziehen Sie eigentlich ihr fettes Gehalt als Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Verkehr und Kultur, wenn sie offenbar nicht die geringste Ahnung davon haben, was in Innsbruck in Sachen Kultur los ist? Wo es in Innsbruck bei der Kultur hapert?
Tiroler Tageszeitung, Apropos, In Palfraders Feenreich
Und da gibt es Kulturschaffende, wie etwa den Dichter Felix Mitterer, der seit dem letzten Jahr allein bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs 83.000 € kassieren durfte, nachdem er schon zuvor vom Land Tirol auf Basis zweifelhafter Gutachten 250.000 € für seinen sogenannten Vorlass bekam.
Philosophie in Echtzeit
Wer der Ansicht ist, Philosophie und Ethik seien abgehobene Fächer, die mit der realen Wirklichkeit der Politik und des Lebens nichts zu tun haben, wird durch „Covid 19: Was in der Krise zählt“ eines Besseren belehrt.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Papier ist geduldig!
Ich bin ein überzeugter Europäer. Oder war es zumindest. Den ersten Knacks bekam meine Begeisterung, als sich Gouvernanten aus Brüssel mit Antiraucherfundamentalisten verbündeten und durchsetzten, dass auf Zigarettenpackungen möglichst grausige Fotos über die Folgen des Rauchens abzubilden seien.
Das Böse im Guten. Zu einem Facebook-Eintrag des Tiroler Caritasdirektors
Was veranlasst einen verdienstvollen und klugen Menschenfreund wie Georg Schärmer, seit 1998 Direktor der Caritas Tirol und damit mittelbar auch verantwortlich für die Hospizbewegung in Tirol, den Wunsch von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von wenigen mutigen Politikern nach liberalen Sterbehilfegesetzen in folgender Weise zu denunzieren?
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Legale Irreführung
Was ist das? Eine Kalbsleberstreichwurst mit fünf Prozent Kalbsleberanteil? Oder: Ein Original Nord- bzw. Südtiroler Speck mit Fleisch von niederländischen bzw. chinesischen Schweinen?
Der eigene Klang: Haben Flügelhörner und Bassflügelhörner noch einen Platz in der Standardbesetzung leistungsstarker Blasorchester?
Die Beobachtungen könnten gegensätzlicher nicht sein. In farbenprächtiger Schönheit marschiert eine Trachtenkapelle durch das Dorf zum Musikpavillon. So bezwingend die Optik der aus barockem Design abgeleiteten Gewandung der Musikerinnen und Musiker auch sein mag, …
Gerda Walton, Von Wolfs-Gutmenschen
Gerda Walton, Von Wolfs-Gutmenschen Wir älteren Jahrgänge, die wir noch mit Rotkäppchen und dem Wolf und den sieben Geißlein aufgewachsen sind, tragen ein völlig falsches
Sehr geehrte Frau Nationalratsabgeordnete Dr. Stephanie Krisper!
Danke! Sie haben mit dem Ausspruch „Die geh(t)n mir am Oasch!“ für den inneren Frieden der österreichischen Nation Großes geleistet. Leider hat er nicht die
Tiroler Tageszeitung, Apropos, So geht es nicht weiter!
So geht es nicht weiter! Ja, Frau Köstinger! Fleischkonzerne wie Tönnies gibt es bei uns nicht! Zumindest nicht in dieser Größe. Das Problem selbst existiert
Sehr geehrter Herr Mitterer!
Sehr geehrter Herr Mitterer! „Wie ich höre, werden Bars in Ischgl verantwortlich gemacht. Das ist lächerlich. Schuld ist die kommunistische Regierung (Chinas), die uns das
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Bürgerliche Denkfaulheit
Bürgerliche Denkfaulheit Der Anteil der ÖVP liegt in großen Städten, ungeachtet ihrer türkisen Mutation auf Bundesebene, oftmals weit unter 20 Prozent. Die Tatsache, dass dieselbe
Wir brauchen keine gewerbsmäßig bezahlte Selbstmordhilfe!
„Wir brauchen keine gewerbsmäßig bezahlte Selbstmordhilfe!“ Die Denunzierung des selbstbestimmten Lebensendes durch einen in sich unsinnigen Begriff Leider wurde durch die Corona-Krise auch dieses wichtige
Sehr geehrte Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe!
Ich habe in meinen Zeitungskolumnen schon oft die Grünen, aber auch Sie persönlich kritisiert. Dies, glaube ich, autorisiert mich in besonderer Weise, mich bei Ihnen
Sehr geehrter Herr Otto Schenk!
Sehr geehrter Herr Otto Schenk! Ich hoffe, Sie haben Ihren 90. Geburtstag gebührend gefeiert und wohlbehalten überstanden. Ich wünsche Ihnen noch nachträglich ehrlichen Herzens alles
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Wer hat die Macht?
Wer hat die Macht? Auf der einen Seite der missglückte Sager eines Politikers, dem so etwas, wenn er sich schon als Profi bezeichnet, nicht passieren
Franz Tschurtschenthaler, Südtirol ohne Maske, Zweiter Brief
Und denken Sie jetzt bitte nicht, ich unterstelle unseren Briedern und Schwestern im Sieden da Böses, denn diese Defizite sind sogar amtlich bestätigt, wurden sie doch durch eine Studie (DESI 2003) bei Gymnasiasten nachgewiesen. Beim Wortschatztest erreichten dabei nur 14 Prozent der Südtiroler Gymnasiasten die höchste Leistungsgruppe. Zum Vergleich: In Deutschland gehört dieser fast die Hälfte der 15jährigen an. In der schlechtesten Gruppe landete hingegen fast ein Viertel der Südtiroler gegenüber nur 7 Prozent der deutschen Schüler.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Der epische Herr Thiem
Als ich am Montagabend nach Hause fuhr, hörte ich im Autoradio, wie einer unserer erleuchteten Sportreporter noch immer mit verquetschter Stimme von der „epischen Nacht“ des Dominic Thiem schwärmte. Ich gestehe: Ich leide schon unter Schweißausbrüchen, wenn erwachsene Zeitgenossen sich bei der Jugend oder dem Zeitgeist einzuschleimen versuchen, indem sie Worte wie „cool“, „Alter“, „krass“ oder „geil“ verwenden.
Alois Schöpf, Zur Anthropologie des Landlebens, Lärm und Testosteron
Es ist wieder soweit. Man rückt ein letztes Mal aus, um das Bauspar-Versailles auf nachsommerlichen Hochglanz zu bringen. Zu solch hohem Zweck hat sich einer meiner Nachbarn im Ausverkauf eine neue Motorsense angeschafft. Der Lärm, den sie macht, kommt an jenen eines mittleren Kompressors oder eines auffrisierten Mopeds heran.
Vanessa Musack, Bis weit hinter den Achensee… Das Hotel Windegg in Steinberg am Rofan
Wenn heute ein Betrieb zehn Arbeiter oder Angestellte „freisetzt“, wie das so schön heißt, wird nicht selten mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns in den Medien darüber berichtet. Wenn hingegen ein Wirtschaftsbetrieb zur Betriebsauflösung gezwungen ist oder gar, wie es mitleidslos heißt, in Konkurs geht, hält sich das Bedauern in Grenzen, liegt doch dem zeitgeistigen Mainstream die Annahme zugrunde, wonach die meist schlechten Charaktereigenschaften von Unternehmern keines Mitleids würdig seien.
Elias Schneitter, Dann ist ja alles in Ordnung. Short Story
Hin und wieder drehe ich meine Lokalrunden durch die Innenstadt von Wien und kehre in der Wunderbar, beim Lukas, im Altwien und anderen Lokalitäten auf ein paar Seidel ein. Dabei treffe ich fast immer auf dieselben Stammgäste.
Einer dieser Stammgäste war der Weißgspritzte. Er verkehrte nur im Altwien, zumindest begegnete ich ihm immer nur dort
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Krankheit und Angst
Wer schon einmal im Leben von einer heimtückischen Krankheit heimgesucht wurde, weiß, dass diese sehr oft aus zwei Teilen besteht. Aus der Krankheit selbst und der Angst. Wobei das Erstere, die Krankheit, oft leichter zu therapieren ist als das Zweite, die Angst, die jede Lebensqualität zerstören kann.
Literarische Korrespondenz, Sehr geehrte Frau Barbara Rett!
Als Sie letzten Sonntag, den 6. September, das Konzert von Rudolf Buchbinder mit den Wiener Philharmonikern und für den darauffolgenden Montag die Eröffnungspremiere der Wiener Staatsoper unter der neuen Intendanz von Bogdan Roščić im ORF ankündigten, gelang es Ihnen wieder einmal, Ihr kapitales Missverständnis, was Hochkultur ist und zu sein hat, in zwei kleinen Satzfragmenten zu konzentrieren.
Reinhard Walcher, Eine Pandemie, die keine ist.
Man wird nie wissen, ob einzig die „Maßnahmen“ gegriffen haben oder ob das C-Virus von selbst verschwunden wäre und sich mit viralem Grundschwirren zufriedengegeben hätte. Wer Zweiteres glaubt, unterliegt zwar dem Präventionsparadox, da aber die Ansteckungszahl schon drei Tage vor dem Lock- und Shutdown gesunken ist, wäre angesichts der katastrophalen medizinischen, wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Kollateralschäden durchaus eine offene Diskussion angebracht.
Franz Tschurtschenthaler, Südtirol ohne Maske, Erster Brief
Denn immer, wenn im ach so fernen Ausland ein Politiker dem Volke Gutes tut, ein Wissenschaftler Bahnbrechendes erfindet, ein Schauspieler Kaiserwürden erlangt, ein Showmaster ungeahnte Popularität erlangt oder ein Musiker mit den Spatzen pfeift: die allerwichtigste Eigenschaft, die ihn dabei auszeichnet, ist seine Zugehörigkeit zum Volksstamm der Südtiroler.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Vormarsch der Potentaten
Ungestört werkelt in Nordkorea ein jugendlicher Diktator mit seiner Schwester an der Atombombe, während sein Volk verhungert. Noch ungestörter rottet in China Herr Xi Jinping, dessen freundliches Gesicht jenem des Genossen Stalin gleicht, gerade das Volk der Uiguren aus.
Alois Schöpf, Es ist nie zu spät! Was Hänschen nicht lernt, kann Hans noch lange lernen.
Ich habe als Zehnjähriger mit dem Klarinettenunterricht begonnen. Nicht unbedingt deshalb, weil ich ein Instrument erlernen wollte, sondern eher, weil ich auf diese Art dem strengen Tagesablauf des Internats ein Schnippchen schlagen konnte. Im Musikhaus üben oder Unterricht nehmen war nämlich immer möglich. Aufgrund dieser Motivationslage war mein Lernerfolg, wie es so schön heißt, enden wollend.
Elias Schneitter, Das haben sie sich nicht verdient! Short Story
Ein Wiener Beisl, nur wenige Schritte von meiner Wohnung entfernt, hatte ganz eigene Öffnungszeiten. Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag sperrten sie auf. Sonst war geschlossen. Es hatte den Anschein, als ob die Gäste und die Bedienung viele Ruhetage notwendig hatten, und damit lag man nicht ganz falsch.
Ganz früher war das Beisl sechs Tage offen und wurde um sechs in der Früh aufgesperrt. „Für die ganz harten Trankler“, wie die Inhaberin meinte.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Es zählt nur die Qualität!
Denn was auch immer man unter traditioneller Volksmusik verstehen mag: Ihre historische und formale Anbindung an die Klassik, ihre oft kammermusikalische Natur und die herausfordernde Tatsache, dass unplugged gespielt werden muss, sind Basis für eine Qualität, die höchstens noch durch dumme Liedtexte ruiniert wird.
Alois Schöpf, 100 Jahre Salzburger Festspiele – Das Gründungsstück des Festivals ist ein unsäglich verlogener, jedoch touristisch sehr einträglicher Schmarrn!
Wenn Thomas Bernhard immer wieder vom nationalsozialistisch-katholischen Österreich spricht, so ist diese Eigenschaft im Hinblick auf den Ersten Weltkrieg, die Entstehung der Republik und der Salzburger Festspiele durch die Begriffe „geldgierig“ und „touristisch“ zu ergänzen.
Norbert Hölzl: Innsbrucks verpfuschte Jahrhundertchance Maximilian: Steuermillionen und kein bisschen Glanz!
Das missglückte Jubiläumsjahr 2019 begann nicht 2019, sondern schon im Dezember 2018. Es gab die unterkühlte open- air Lasershow im Hof der Hofburg. Die Macher und Verdiener an dieser Show überschlugen sich mit Selbstlob. Das Presseecho fasste Walter Klier in der TT zusammen: Es war „für die Fisch“. Im ORF versuchte ich es mit einer milderen Formulierung. Ich zitierte Goethes Teufelsworte, die sich bestens für das Maximilianjahr eignen: „Ein großer Aufwand, schmählich! ist vertan.“
Elias Schneitter: Fettsack
Wenn du mir keine Freude bereiten willst,
dann lade mich zum Essen ein.
Früher hab ich mir immer irgendwelche Ausreden einfallen lassen, andere Termine vorgeschoben,
um solchen Freundlichkeiten
aus dem Weg zu gehn.
Heute benötige ich keine Ausflüchte mehr.
Dankend lehne ich ab: Adipositas.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Politisches Wolfsgeheul
Unser Landeshauptmann, der es in der Kunst des Nichtregierens zur wahren Meisterschaft gebracht hat, markiert wieder einmal den starken Mann und verkündet das Ende der Wolfsromantik. Leider haben solche Sprüche kurze Beine.
Gabriela Kompatscher: „Human-Animal Studies“ untersuchen die Beziehungen zwischen dem Menschen und anderen Tieren.
Wenn Sie bei der Lektüre des Titels des vorliegenden Artikels über das Wörtchen „anderen“ gestolpert sind, befinden Sie sich in bester Gesellschaft: Wer nicht gerade als Naturwissenschaftlerin tätig ist, wird sich durch den Hinweis, dass es sich auch bei Menschen um Tiere handelt, trotz besseren Wissens leicht irritiert fühlen.
Wie viele blöde Sendungen über Tirol und Innsbruck müssen wir uns vom ORF eigentlich noch gefallen lassen?
Das höchste medienpolitische Glück unserer Politiker besteht darin, regelmäßig in „Tirol heute“ vorzukommen und sich zumindest einmal im Jahr österreichweit zu blamieren. Angesichts einer solch niederschmetternden politischen Selbstdarstellung fällt es nicht weiter auf, wenn unser Land darüber hinaus von volkskulturellen Musikern und Moderatoren repräsentiert wird, bei denen man nicht weiß, ob die Probleme des einen mit dem Alkohol oder des anderen, die richtige Tonhöhe zu treffen, die größeren sind.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Nicht Inhalt, Show zählt!
Politik und Medien sind kommunizierende Gefäße. Politiker werden nicht mehr nach den Inhalten ihrer Rede beurteilt, sondern nach der Qualität ihrer Show. Dementsprechend liefern sie bald nur noch Show. Mühsame Debatten über Probleme und ihre Lösungen weichen den Parametern der richtigen Frisur, des passenden Anzugs und eines ansprechenden semierotischen Lächelns.
Reinhard Margreiter: Die anthropologische Differenz
Denn wo der Mensch thematisiert wird, muss auch sein Anderes – die Grenze und das Jenseits des Menschen – mitgedacht werden. Dieses Andere ist, in der Sicht der Tradition, einerseits Gott und andererseits das Tier. Wenn die Antifolie Gott gestrichen wird, bleibt die zweite Antifolie, das Tier, übrig.
Zu faul und/oder zu feig – Fortsetzung
Das Verhalten des Österreichischen Nationalrats und seines Petitionsausschusses ist im Hinblick auf eine in bereits vielen fortschrittlichen Staaten der Welt erfolgte Liberalisierung der Sterbehilfe feige und aufgrund der auch offen angestellten taktischen Überlegungen, welche Untätigkeit als günstigstes politisches Verhalten nahelegen, niederträchtig. Dieser Vorwurf kann vor allem jenen, die sich im privaten Gespräch liberal gebärden, nicht erspart werden und sollte viel öfter auch öffentlich formuliert werden.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Mensch und Wissenschaft
Endlich haben wir wieder ein Thema, das wir im Gespräch mit Verwandten und Freunden besser aussparen, um den Familienfrieden nicht zu gefährden. Denn wer lässt sich schon sagen, dass er, wie es die deutsche SPD-Chefin Saskia Esken ausgedrückt hat, ein Covidiot ist?
Zu faul und/oder zu feig
Alle Menschen sind sterblich. Von dieser Tatsache abgesehen vollzieht sich ihr Hinscheiden sehr verschieden. Nur 4 Prozent können das Privileg eines Idealtodes für sich in Anspruch nehmen, nämlich von einer Minute auf die andere, ohne es gleichsam selbst zu bemerken, aus dem Leben zu scheiden. Den übrigen 96 Prozent bleibt Leiden in dieser oder jener Weise nicht erspart. Wer zu welcher Gruppe gehört, weiß niemand. Insofern betrifft das Thema liberaler oder restriktiver Sterbehilfegesetze alle Staatsbürger eines Landes.
Marcel Looser: Plädoyer für die Vielgötterei
So bin ich mit den Jahren immer unsicherer geworden, ob der Monotheismus wirklich ein Fortschritt war, ob er nicht vielmehr in seiner Intoleranz, seinem Totalitarismus, seiner Missionierung, in den von ihm zumindest mitausgelösten Kriegen mehr Unheil angerichtet als Frieden gestiftet hat.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Penicillin statt Klunker
Nicht über die Entlassungen bei Swarovski Wattens sollte man sich wundern, sondern darüber, dass sie erst heute erfolgen. Denn wer braucht die Glitzersteinchen, von denen das Unternehmen seit Jahrzehnten lebt und die der immer größeren Eigentümerfamilie ein Luxusleben erlauben?
Nachtrag zu „Literarische Korrespondenz, Sehr geehrter Herr Mitterer…“ vom 22. Juli 2020 „Tiroler Tageszeitung, Apropos, In Palfraders Feenreich“ vom 20. Juli 2020
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Unverfrorenheit unser Volksdichter Felix Mitterer Dinge behauptet, die dann angeblich doch nicht stimmen bzw. mit welcher Ungeniertheit er von Journalisten recherchierte Fakten als Erfindung oder Übertreibung abqualifiziert. Erstaunlich ist aber auch, mit welcher Adoration ihn dabei manche meiner Kollegen aus den Kulturredaktionen begleiten.
Hansjörg Pichler: Tiroler Volksschauspiele-Knatsch
Der Aufstand des Altvereins Tiroler Volksschauspiele gegen die neue Tiroler Volksschauspiele GmbH wurmt mich. Als einer, der von Berufs wegen schreiben darf, halte ich privat mit meinen Gedanken und Emotionen gerne haus und mich raus – vor allem auf diesem Kanal. Doch das Wurmen hat gesiegt.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Was heisst hier Rechtsstaat?
Die Beschneidung von Buben ist wie die Beschneidung von Mädchen eine schwere Körperverletzung und daher menschenrechtswidrig, wobei sich auch in Österreich an der fragwürdigen Praxis wahrscheinlich nichts ändern wird. In gleicher Weise widerspricht das Verbot aktiver Sterbehilfe dem Menschenrecht …
Literarische Korrespondenz, Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin Mag. Uschi Schwarzl!
Frau Schwarzl! Erlauben Sie mir bitte die höfliche Frage: Wozu beziehen Sie eigentlich ihr fettes Gehalt als Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Verkehr und Kultur, wenn sie offenbar nicht die geringste Ahnung davon haben, was in Innsbruck in Sachen Kultur los ist? Wo es in Innsbruck bei der Kultur hapert?
Tiroler Tageszeitung, Apropos, In Palfraders Feenreich
Und da gibt es Kulturschaffende, wie etwa den Dichter Felix Mitterer, der seit dem letzten Jahr allein bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs 83.000 € kassieren durfte, nachdem er schon zuvor vom Land Tirol auf Basis zweifelhafter Gutachten 250.000 € für seinen sogenannten Vorlass bekam.
Philosophie in Echtzeit
Wer der Ansicht ist, Philosophie und Ethik seien abgehobene Fächer, die mit der realen Wirklichkeit der Politik und des Lebens nichts zu tun haben, wird durch „Covid 19: Was in der Krise zählt“ eines Besseren belehrt.
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Papier ist geduldig!
Ich bin ein überzeugter Europäer. Oder war es zumindest. Den ersten Knacks bekam meine Begeisterung, als sich Gouvernanten aus Brüssel mit Antiraucherfundamentalisten verbündeten und durchsetzten, dass auf Zigarettenpackungen möglichst grausige Fotos über die Folgen des Rauchens abzubilden seien.
Das Böse im Guten. Zu einem Facebook-Eintrag des Tiroler Caritasdirektors
Was veranlasst einen verdienstvollen und klugen Menschenfreund wie Georg Schärmer, seit 1998 Direktor der Caritas Tirol und damit mittelbar auch verantwortlich für die Hospizbewegung in Tirol, den Wunsch von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von wenigen mutigen Politikern nach liberalen Sterbehilfegesetzen in folgender Weise zu denunzieren?
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Legale Irreführung
Was ist das? Eine Kalbsleberstreichwurst mit fünf Prozent Kalbsleberanteil? Oder: Ein Original Nord- bzw. Südtiroler Speck mit Fleisch von niederländischen bzw. chinesischen Schweinen?
Der eigene Klang: Haben Flügelhörner und Bassflügelhörner noch einen Platz in der Standardbesetzung leistungsstarker Blasorchester?
Die Beobachtungen könnten gegensätzlicher nicht sein. In farbenprächtiger Schönheit marschiert eine Trachtenkapelle durch das Dorf zum Musikpavillon. So bezwingend die Optik der aus barockem Design abgeleiteten Gewandung der Musikerinnen und Musiker auch sein mag, …
Gerda Walton, Von Wolfs-Gutmenschen
Gerda Walton, Von Wolfs-Gutmenschen Wir älteren Jahrgänge, die wir noch mit Rotkäppchen und dem Wolf und den sieben Geißlein aufgewachsen sind, tragen ein völlig falsches
Sehr geehrte Frau Nationalratsabgeordnete Dr. Stephanie Krisper!
Danke! Sie haben mit dem Ausspruch „Die geh(t)n mir am Oasch!“ für den inneren Frieden der österreichischen Nation Großes geleistet. Leider hat er nicht die
Tiroler Tageszeitung, Apropos, So geht es nicht weiter!
So geht es nicht weiter! Ja, Frau Köstinger! Fleischkonzerne wie Tönnies gibt es bei uns nicht! Zumindest nicht in dieser Größe. Das Problem selbst existiert
Sehr geehrter Herr Mitterer!
Sehr geehrter Herr Mitterer! „Wie ich höre, werden Bars in Ischgl verantwortlich gemacht. Das ist lächerlich. Schuld ist die kommunistische Regierung (Chinas), die uns das
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Bürgerliche Denkfaulheit
Bürgerliche Denkfaulheit Der Anteil der ÖVP liegt in großen Städten, ungeachtet ihrer türkisen Mutation auf Bundesebene, oftmals weit unter 20 Prozent. Die Tatsache, dass dieselbe
Wir brauchen keine gewerbsmäßig bezahlte Selbstmordhilfe!
„Wir brauchen keine gewerbsmäßig bezahlte Selbstmordhilfe!“ Die Denunzierung des selbstbestimmten Lebensendes durch einen in sich unsinnigen Begriff Leider wurde durch die Corona-Krise auch dieses wichtige
Sehr geehrte Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe!
Ich habe in meinen Zeitungskolumnen schon oft die Grünen, aber auch Sie persönlich kritisiert. Dies, glaube ich, autorisiert mich in besonderer Weise, mich bei Ihnen
Sehr geehrter Herr Otto Schenk!
Sehr geehrter Herr Otto Schenk! Ich hoffe, Sie haben Ihren 90. Geburtstag gebührend gefeiert und wohlbehalten überstanden. Ich wünsche Ihnen noch nachträglich ehrlichen Herzens alles
Tiroler Tageszeitung, Apropos, Wer hat die Macht?
Wer hat die Macht? Auf der einen Seite der missglückte Sager eines Politikers, dem so etwas, wenn er sich schon als Profi bezeichnet, nicht passieren
Wenn Ihnen schoepfblog gefällt, bitten wir Sie, sich wöchentlich den schoepfblog-newsletter zukommen zu lassen, und Freundinnen und Freunde mit dem Hinweis auf einen Artikel Ihres Interesses zu animieren, es ebenso zu tun.
Neueste Kommentare
- Markus Rieser zu Alois Schöpf: Wer kann sich noch ein eigenes Heim leisten? Apropos
- Roman Christof zu Alois Schöpf: Was weiß Österreich über Tirols Kulturleben? Apropos
- Heinz Fechner zu Alois Schöpf: Was weiß Österreich über Tirols Kulturleben? Apropos
- Christoph Themessl zu Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
- Anni und Siggi Baumgartner zu Elias Schneitter: Fußfrei im Polstersessel – eine kleine Sommersatire
- c. h. huber zu Hans Augustin: Das Bargeld muss bleiben! Notizen
- c. h. huber zu Elias Schneitter: Fußfrei im Polstersessel – eine kleine Sommersatire
- Christine Schönherr zu Alois Schöpf: Hochkultur, nein danke! Woodstock der Blasmusik, ja bitte! Vorverkaufsanalyse
- Dr. Franz Gruber zu Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
- friedrich hahn zu Janus Zeitstein: Der Salamander. Erzählung
- Andreas Gradert zu Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
- Brigitte Kreisl-Walch zu Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
- Adi Falb zu Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
- c. h. huber zu Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
- Edith zu Ronald Weinberger: Das JETZT als Chimäre. Oder: Alles ist Vergangenheit. Außer… Notizen
schoepfblog unterstützen
Wenn Ihnen schoepfblog gefällt, bitten wir Sie, sich wöchentlich den schoepfblog-newsletter zukommen zu lassen, und Freundinnen und Freunde mit dem Hinweis auf einen Artikel Ihres Interesses zu animieren, es ebenso zu tun.
Wenn Ihnen schoepfblog gefällt, bitten wir Sie, sich wöchentlich den schoepfblog-newsletter zukommen zu lassen, und Freundinnen und Freunde mit dem Hinweis auf einen Artikel Ihres Interesses zu animieren, es ebenso zu tun.
schoepfblog
Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik, Kunst, Literatur & Alltagskultur
Weitere Möglichkeiten schoepfblog zu unterstützen finden Sie über nachfolgenden Link.










Neueste Kommentare