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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur &  Alltagskultur

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Elias Schneitter, Der Kunde ist König!

„Ich will alles und das sofort und zum niedrigsten Preis“, denn „wer zahlt, der schafft an“. Heute bestellen und morgen muss das Produkt schon zugestellt sein. Das scheint die Erwartung der überwiegenden Mehrheit der Kundschaft zu sein. Momentan läuft ja eine große Diskussion über den Online-Handel, vor allem rund um Amazon und ähnliche Anbieter.

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Zu den Feststagen, Alois Schöpf, Der Turm von Tanneneh, Short Story

Unter dem Langtauferer Ferner, der ein Arm des zwischen dem Schnalser- und dem Ötztal sich hinziehenden Vernagtferners ist, stand einmal eine große, reiche Stadt, und da noch kein Schnee die Täler bedeckte, erstreckte sich weithin ein schöner Tannenwald, daher hatte die Stadt ihren Namen: Tanneneh. Leider war auch den Leuten von Tanneneh, wie in vielen anderen Gebieten der Alpen, das viele Geld zu Kopf gestiegen.

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Egyd Gstättner, Könige auf Stelzen oder: Alles über Literaturpreise, Essay

Kaum ein Tag, an dem nicht irgendein Literaturpreis vergeben wird: Schon längst sind Literaturpreise wichtiger als Literatur. Einige davon habe ich im Lauf meiner Karriere im Inland und Ausland auch verliehen bekommen – je nachdem, wer eben in der Jury gesessen ist: Viel Freund, viel Ehr; viel Feind, viel G`scher – aber insgesamt zum Glück so viele, dass ich das Thema anschneiden kann, ohne als Neider zu gelten.

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Helmuth Schönauer, Der Rattenorden, Short Story

„Ist das Auftauchen eines Wasserwerfers für Sie eine Überraschung, oder haben sie insgeheim damit gerechnet?“ Den regionalen Fernsehredakteuren muss man eines lassen, sie saugen aus dem flachsten Non-Ereignis noch etwas heraus. Der angesprochene Wortspender steht mit einem Dutzend Demonstranten vor dem Landhaus und antwortet, wie es sich in einem Land mit absoluter Mehrheit einer Regierungspartei gehört: „Ich weiß es nicht.“

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Keine Zukunft ohne Online

Amazon profitiert voll von der Corona-Pandemie und ist im 1. Halbjahr um 40 Prozent gewachsen. Dem steht gegenüber, dass im Oktober 60.000 österreichische Handelsangestellte arbeitslos waren und, wenn die Staatshilfen auslaufen, im Handel unzählige Unternehmenspleiten drohen. Entsprechend dringend sind die Forderungen von Händlern, Gewerkschaften und Umweltorganisationen, die Onlinegiganten endlich durch Regularien an die kurze Leine zu nehmen.

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Stephan Alfare, Sechs Gedichte

Stephan Alfare, 1966 in Bregenz geboren, Buchhändlerlehre, Taglöhner, Bestattungsgehilfe, seit 1996 Schriftsteller, lebt in Wien, zahlreiche Veröffentlichungen wie die Romane „Das Schafferhaus“, „Meilengewinner“, „Der dritte Bettenturm“ oder „Terrain“. Die vorliegenden sechs Gedichte sind als Vorabdruck dem demnächst im Verlag Bucher erscheinenden und von Wolfgang Zeindl illustrierten Buch „…spinnen im zimmer…“ entnommen.

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Alois Schöpf, Jauchzet! Frohlocket! Auf, preiset die Tage (J. S. Bach / Picander, Weihnachtsoratorium), Österreichs katholisch indoktrinierte Eliten sind schockiert über einen Verfassungsgerichtshof, der sich der Aufklärung und dem Humanismus verpflichtet fühlt. Essay

Just am 11. Dezember 2020, am internationalen Tag der Menschenrechte, entschied der Verfassungsgerichtshof in Wien, dass das Verbot der Suizidhilfe, wie es der §78 des Österreichischen Strafgesetzbuches bisher festlegte, verfassungswidrig sei.

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Elias Schneitter, Jedem sein Buch!

Seit knapp zwanzig Jahren betreibe ich einen Kleinverlag, die Edition BAES. Die Gründung erfolgte aus dem einfachen Grund, weil ich für ein Buch keinen Verlag fand. Damals um die Jahrtausendwende kam gerade das Book on Demand auf den Markt. Damit war es möglich, dass man relativ preisgünstig und mit geringem Aufwand ein Buch herstellen konnte. Diese Möglichkeit nutzte ich. Überraschenderweise verkaufte sich der Titel „Tirol ist nur eines“ mit Cartoons von Bertram Haid und eigenen Texten sehr gut. Mehr als tausend Exemplare konnten wir absetzen. Das ermunterte mich weiterzumachen.

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Helmuth Schönauer, Verbotene Wörter

Führende Schriftsteller arbeiten mittlerweile an der Erstellung eines sogenannten Verbots-Dudens, wo alle Wörter und Tabu-Moticons drin sind, die man nicht mehr sagen darf.
Ziel ist es, dass möglichst alle Wörter verboten werden, damit Political-correctness herrscht.

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Franz Tschurtschenthaler, Südtirol ohne Maske, Achter Brief

Vor kurzem habe ich mich in Grund und Boden geschämt. Schuld war die Sache mit den Keksen. Den Weihnachtskeksen, um genau zu sein. Es gab in meiner Firma eine kleine Adventfeier – selbstverständlich im allerkleinsten Kreise und absolut Corona-konform, mit Abstand und Maske. Die Weisung war, jeder solle etwas mitbringen, damit es auch für den Gaumen feierlich werde. Und weil ich selbst des Backens nicht mächtig bin und meine Frau berufstätig ist und in dieser Zeit stressbedingt Besseres zu tun hat als Kekse zu fabrizieren, erstand ich diese beim Konditor. Sie waren perfekt geformt, wunderbar geschmückt und ansprechend verpackt.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Wir vermissen euch sehr!

Unlängst erkundigte ich mich bei einem meiner Freunde, ob er nicht Lust habe, rodeln zu gehen. Er antwortete mir mit einem gewissen deprimierten Unterton in der Stimme, dass er nicht die Absicht habe, die Kultur des Rodelns endgültig zugrunde gehen zu lassen, indem er auf den unbedingt dazugehörigen Gasthaus- bzw. Almhüttenbesuch verzichte. Dem ist nichts hinzuzufügen. Unter der Voraussetzung natürlich, dass das nun Folgende Jammern auf höchstem Niveau ist.

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Hannes Hofinger, Planungssicherheit

Liebe Leute,
niemand, absolut niemand kann sich vorstellen, wie mir diese pausenlose Jammerei nach „Planungssicherheit“ auf die Nerven geht.
Kein Interview mit Schiliftbetreibern, mit Hoteliers, mit Kaufleuten, mit Musikanten oder Kulturtreibenden oder Museums- oder Galeriebetreibern ohne die Beschwerde nach mangelnder Planungssicherheit.

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Alois Schöpf, Vereinsmeier und Stammtischbrüder, Essay

Wenn in der Politik immer wieder darüber geklagt wird, dass den etablierten Parteien die Wähler davonlaufen, lässt die Forderung nicht lange auf sich warten, man müsse wieder die Oberhoheit über die Stammtische zurückgewinnen. Am Stammtisch nämlich sitzt aus Sicht des städtischen Weltbürgers jene dumpfe Masse an renitenten Hinterwäldlern, die sich nicht nur den Freuden der Globalisierung, sondern auch jedem gerade aktuellen Engagement von der Willkommenskultur bis zur Klimakatastrophe verweigern.

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Elias Schneitter, Der Kunde ist König!

„Ich will alles und das sofort und zum niedrigsten Preis“, denn „wer zahlt, der schafft an“. Heute bestellen und morgen muss das Produkt schon zugestellt sein. Das scheint die Erwartung der überwiegenden Mehrheit der Kundschaft zu sein. Momentan läuft ja eine große Diskussion über den Online-Handel, vor allem rund um Amazon und ähnliche Anbieter.

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Zu den Feststagen, Alois Schöpf, Der Turm von Tanneneh, Short Story

Unter dem Langtauferer Ferner, der ein Arm des zwischen dem Schnalser- und dem Ötztal sich hinziehenden Vernagtferners ist, stand einmal eine große, reiche Stadt, und da noch kein Schnee die Täler bedeckte, erstreckte sich weithin ein schöner Tannenwald, daher hatte die Stadt ihren Namen: Tanneneh. Leider war auch den Leuten von Tanneneh, wie in vielen anderen Gebieten der Alpen, das viele Geld zu Kopf gestiegen.

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Egyd Gstättner, Könige auf Stelzen oder: Alles über Literaturpreise, Essay

Kaum ein Tag, an dem nicht irgendein Literaturpreis vergeben wird: Schon längst sind Literaturpreise wichtiger als Literatur. Einige davon habe ich im Lauf meiner Karriere im Inland und Ausland auch verliehen bekommen – je nachdem, wer eben in der Jury gesessen ist: Viel Freund, viel Ehr; viel Feind, viel G`scher – aber insgesamt zum Glück so viele, dass ich das Thema anschneiden kann, ohne als Neider zu gelten.

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Helmuth Schönauer, Der Rattenorden, Short Story

„Ist das Auftauchen eines Wasserwerfers für Sie eine Überraschung, oder haben sie insgeheim damit gerechnet?“ Den regionalen Fernsehredakteuren muss man eines lassen, sie saugen aus dem flachsten Non-Ereignis noch etwas heraus. Der angesprochene Wortspender steht mit einem Dutzend Demonstranten vor dem Landhaus und antwortet, wie es sich in einem Land mit absoluter Mehrheit einer Regierungspartei gehört: „Ich weiß es nicht.“

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Keine Zukunft ohne Online

Amazon profitiert voll von der Corona-Pandemie und ist im 1. Halbjahr um 40 Prozent gewachsen. Dem steht gegenüber, dass im Oktober 60.000 österreichische Handelsangestellte arbeitslos waren und, wenn die Staatshilfen auslaufen, im Handel unzählige Unternehmenspleiten drohen. Entsprechend dringend sind die Forderungen von Händlern, Gewerkschaften und Umweltorganisationen, die Onlinegiganten endlich durch Regularien an die kurze Leine zu nehmen.

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Stephan Alfare, Sechs Gedichte

Stephan Alfare, 1966 in Bregenz geboren, Buchhändlerlehre, Taglöhner, Bestattungsgehilfe, seit 1996 Schriftsteller, lebt in Wien, zahlreiche Veröffentlichungen wie die Romane „Das Schafferhaus“, „Meilengewinner“, „Der dritte Bettenturm“ oder „Terrain“. Die vorliegenden sechs Gedichte sind als Vorabdruck dem demnächst im Verlag Bucher erscheinenden und von Wolfgang Zeindl illustrierten Buch „…spinnen im zimmer…“ entnommen.

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Alois Schöpf, Jauchzet! Frohlocket! Auf, preiset die Tage (J. S. Bach / Picander, Weihnachtsoratorium), Österreichs katholisch indoktrinierte Eliten sind schockiert über einen Verfassungsgerichtshof, der sich der Aufklärung und dem Humanismus verpflichtet fühlt. Essay

Just am 11. Dezember 2020, am internationalen Tag der Menschenrechte, entschied der Verfassungsgerichtshof in Wien, dass das Verbot der Suizidhilfe, wie es der §78 des Österreichischen Strafgesetzbuches bisher festlegte, verfassungswidrig sei.

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Elias Schneitter, Jedem sein Buch!

Seit knapp zwanzig Jahren betreibe ich einen Kleinverlag, die Edition BAES. Die Gründung erfolgte aus dem einfachen Grund, weil ich für ein Buch keinen Verlag fand. Damals um die Jahrtausendwende kam gerade das Book on Demand auf den Markt. Damit war es möglich, dass man relativ preisgünstig und mit geringem Aufwand ein Buch herstellen konnte. Diese Möglichkeit nutzte ich. Überraschenderweise verkaufte sich der Titel „Tirol ist nur eines“ mit Cartoons von Bertram Haid und eigenen Texten sehr gut. Mehr als tausend Exemplare konnten wir absetzen. Das ermunterte mich weiterzumachen.

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Helmuth Schönauer, Verbotene Wörter

Führende Schriftsteller arbeiten mittlerweile an der Erstellung eines sogenannten Verbots-Dudens, wo alle Wörter und Tabu-Moticons drin sind, die man nicht mehr sagen darf.
Ziel ist es, dass möglichst alle Wörter verboten werden, damit Political-correctness herrscht.

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Franz Tschurtschenthaler, Südtirol ohne Maske, Achter Brief

Vor kurzem habe ich mich in Grund und Boden geschämt. Schuld war die Sache mit den Keksen. Den Weihnachtskeksen, um genau zu sein. Es gab in meiner Firma eine kleine Adventfeier – selbstverständlich im allerkleinsten Kreise und absolut Corona-konform, mit Abstand und Maske. Die Weisung war, jeder solle etwas mitbringen, damit es auch für den Gaumen feierlich werde. Und weil ich selbst des Backens nicht mächtig bin und meine Frau berufstätig ist und in dieser Zeit stressbedingt Besseres zu tun hat als Kekse zu fabrizieren, erstand ich diese beim Konditor. Sie waren perfekt geformt, wunderbar geschmückt und ansprechend verpackt.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Wir vermissen euch sehr!

Unlängst erkundigte ich mich bei einem meiner Freunde, ob er nicht Lust habe, rodeln zu gehen. Er antwortete mir mit einem gewissen deprimierten Unterton in der Stimme, dass er nicht die Absicht habe, die Kultur des Rodelns endgültig zugrunde gehen zu lassen, indem er auf den unbedingt dazugehörigen Gasthaus- bzw. Almhüttenbesuch verzichte. Dem ist nichts hinzuzufügen. Unter der Voraussetzung natürlich, dass das nun Folgende Jammern auf höchstem Niveau ist.

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Hannes Hofinger, Planungssicherheit

Liebe Leute,
niemand, absolut niemand kann sich vorstellen, wie mir diese pausenlose Jammerei nach „Planungssicherheit“ auf die Nerven geht.
Kein Interview mit Schiliftbetreibern, mit Hoteliers, mit Kaufleuten, mit Musikanten oder Kulturtreibenden oder Museums- oder Galeriebetreibern ohne die Beschwerde nach mangelnder Planungssicherheit.

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Alois Schöpf, Vereinsmeier und Stammtischbrüder, Essay

Wenn in der Politik immer wieder darüber geklagt wird, dass den etablierten Parteien die Wähler davonlaufen, lässt die Forderung nicht lange auf sich warten, man müsse wieder die Oberhoheit über die Stammtische zurückgewinnen. Am Stammtisch nämlich sitzt aus Sicht des städtischen Weltbürgers jene dumpfe Masse an renitenten Hinterwäldlern, die sich nicht nur den Freuden der Globalisierung, sondern auch jedem gerade aktuellen Engagement von der Willkommenskultur bis zur Klimakatastrophe verweigern.

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