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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur &  Alltagskultur

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Bettina Maria König, Valentinstag, Short Story

Er lässt die Tür ins Schloss fallen, stellt die Tasche ab und will, wie er es gewöhnt ist, aus Mantel und Schuhen schlüpfen, überlegt es sich dann aber anders und schlurft mit schweren Schritten den vertrauten Flur entlang Richtung Küche.

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Tiroler Tageszeitung, Bitte nicht so jammern!

Die meisten verbinden mit dem Aschermittwoch ohnehin nur noch den Heringsschmaus. Da dieser heuer ausfällt, ist die Gelegenheit günstig, sich an den Spruch zu erinnern, der uns früher zum Anlass dieses Tages eingebläut wurde: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“

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Helmuth Schönauer: INNS LOCH, Short Story

Am Morgen reiben wir uns den Frächterhonig aus den Augen. Was so poetisch klingt, ist in Wirklichkeit die harte Maßnahme zum Überleben, wenn der Wind ungünstig steht. Hier im Westen ist zwar das Wasser des Inns besser als im Osten, weil die Patrioten noch nicht hineingemacht haben.

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Hannes Hofinger, Im Krankenhaus, Short Story

Arzt: „Wie geht es Ihnen mit dem Stuhl? Hatten Sie heute schon Stuhlgang?“
Patient 1: „Wos hat es g´sagt?“
Patient 2: „Ob Du heit scho g´schissen hast, mecht er wissen.“
Pantient 1: „Jwoll, hob i schon.“

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Alois Schöpf, Am Beispiel Blümel, Essay

Frau Meinl-Reisinger hat es auf den Punkt gebracht, als sie verkündete, „das Strafrecht könne nicht die letzte Linie für die Verantwortung von Politikern sein, da müsse man schon wesentlich früher ansetzen.“
Bravo Frau Abgeordnete, gut gesagt!
Nur: Wer ist „man“?

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Kaufhaus Österreich

Mit der für marketingtrainierte Manager typischen Ungeniertheit versuchte Margarete Schramböck dieser Tage das missglückte Unternehmen, um viel Steuergeld in Österreich ein regional verortetes Online-Kaufhaus aufzubauen, mit der Bemerkung vom Tisch zu wischen: „Wenn man nichts tut, kann auch nichts kritisiert werden.“

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Elias Schneitter, Nerviger Journalismus

Kurz gesagt, was immer die Politik unternimmt, ist falsch. Manchmal verspüre ich schon Mitleid mit den Politikern. Und manchmal frage ich mich, warum die klugen Medienleute nicht selbst in die Politik gehen.

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Elias Schneitter, Eine Platane in der Stadt

Im Zuge des U5-Baues sollte eine Plantane gefällt werden. Um das zu verhindern, kamen die Wiener Linien mit Naturschützern und dem Baumchirurgen Martin Sallner überein, die Platane zum Schmerlingplatz vor dem Justizpalast zu transferieren.

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Alois Schöpf, Ungeliebte Trachten, ungeliebte Uniformen. Leute, die das gemeinsame Musizieren lieben, müssen nicht auch Trachten und historische Uniformen lieben. Essay

Wir können noch so viel zeitgenössische Bläsermusik von David Maslanka, Thomas Doss und gar von John Corigliano spielen, zuletzt stehen wir erst wieder vor einer Kirche oder dem Gemeindeamt und warten, bis sich der Pfarrer umgekleidet hat und gemeinsam mit dem Bürgermeister die Front abschreitet.

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Bettina Maria König, Valentinstag, Short Story

Er lässt die Tür ins Schloss fallen, stellt die Tasche ab und will, wie er es gewöhnt ist, aus Mantel und Schuhen schlüpfen, überlegt es sich dann aber anders und schlurft mit schweren Schritten den vertrauten Flur entlang Richtung Küche.

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Tiroler Tageszeitung, Bitte nicht so jammern!

Die meisten verbinden mit dem Aschermittwoch ohnehin nur noch den Heringsschmaus. Da dieser heuer ausfällt, ist die Gelegenheit günstig, sich an den Spruch zu erinnern, der uns früher zum Anlass dieses Tages eingebläut wurde: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“

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Helmuth Schönauer: INNS LOCH, Short Story

Am Morgen reiben wir uns den Frächterhonig aus den Augen. Was so poetisch klingt, ist in Wirklichkeit die harte Maßnahme zum Überleben, wenn der Wind ungünstig steht. Hier im Westen ist zwar das Wasser des Inns besser als im Osten, weil die Patrioten noch nicht hineingemacht haben.

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Hannes Hofinger, Im Krankenhaus, Short Story

Arzt: „Wie geht es Ihnen mit dem Stuhl? Hatten Sie heute schon Stuhlgang?“
Patient 1: „Wos hat es g´sagt?“
Patient 2: „Ob Du heit scho g´schissen hast, mecht er wissen.“
Pantient 1: „Jwoll, hob i schon.“

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Alois Schöpf, Am Beispiel Blümel, Essay

Frau Meinl-Reisinger hat es auf den Punkt gebracht, als sie verkündete, „das Strafrecht könne nicht die letzte Linie für die Verantwortung von Politikern sein, da müsse man schon wesentlich früher ansetzen.“
Bravo Frau Abgeordnete, gut gesagt!
Nur: Wer ist „man“?

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Kaufhaus Österreich

Mit der für marketingtrainierte Manager typischen Ungeniertheit versuchte Margarete Schramböck dieser Tage das missglückte Unternehmen, um viel Steuergeld in Österreich ein regional verortetes Online-Kaufhaus aufzubauen, mit der Bemerkung vom Tisch zu wischen: „Wenn man nichts tut, kann auch nichts kritisiert werden.“

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Elias Schneitter, Nerviger Journalismus

Kurz gesagt, was immer die Politik unternimmt, ist falsch. Manchmal verspüre ich schon Mitleid mit den Politikern. Und manchmal frage ich mich, warum die klugen Medienleute nicht selbst in die Politik gehen.

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Elias Schneitter, Eine Platane in der Stadt

Im Zuge des U5-Baues sollte eine Plantane gefällt werden. Um das zu verhindern, kamen die Wiener Linien mit Naturschützern und dem Baumchirurgen Martin Sallner überein, die Platane zum Schmerlingplatz vor dem Justizpalast zu transferieren.

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Alois Schöpf, Ungeliebte Trachten, ungeliebte Uniformen. Leute, die das gemeinsame Musizieren lieben, müssen nicht auch Trachten und historische Uniformen lieben. Essay

Wir können noch so viel zeitgenössische Bläsermusik von David Maslanka, Thomas Doss und gar von John Corigliano spielen, zuletzt stehen wir erst wieder vor einer Kirche oder dem Gemeindeamt und warten, bis sich der Pfarrer umgekleidet hat und gemeinsam mit dem Bürgermeister die Front abschreitet.

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