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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
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Helmuth Schönauer: Lachen auf Staatskosten, Stichpunkt
Hoffentlich dauert die Pandemie noch lange, denn allmählich läuft das öffentliche Leben zur Höchstform auf. Jahrzehntelang haben wir gesellschaftlichen Kleinlebewesen darum gekämpft, dass man uns Kohle gibt für den Konsum.
Anton Adlers Notizen aus der Provinz: „Warum habe ich denen eigentlich ein Hirn gegeben?“ Oder: Auch Geisti hat’s nicht immer leicht.
In der ganzen Mission „Grüne Revolution und Ökologischer Wandel“ ist kein Cent für unabhängige Projekte in Richtung Ökolandbau, Biodiversität, Energieoptimierung oder Pestizidvermeidung vorgesehen. Doppelblitz mit Vierfachdonner.
Erich Ledersberger: Facebook und die öffentlich-rechtlichen Sender
Vor einigen Tagen empörte sich der Redakteur eines (deutschen) öffentlich-rechtlichen Senders über Facebook. Der Konzern zensuriere Nachrichten in Australien. Dort herrschte gerade Streit zwischen Facebook und der Regierung.
Tiroler Tageszeitung, Folgenlos glänzen!
Eines der höchsten Ziele des Menschen ist es, vor den anderen gut dazustehen. Am billigsten wird dies, da es ja nur Gerede ist, dadurch erreicht, dass man fleißig gendert.
Egyd Gstättner: Selbstsegnung des Zeitlichen? Essay
Es ist viele Jahre her, dass der Schauspieler und Sänger Ludwig Hirsch Selbstmord begangen hat, indem er im Krankenhaus aus dem Fenster seines Zimmers im fünften Stock gesprungen ist, weil er unheilbar krank seine grässlichen Schmerzen nicht mehr ertragen konnte.
Helmuth Schönauer: Auf der Veranda. Stichpunkt
Endlich wird unsere Oma auf die Veranda geschoben. Der begleitende Arzt sagt, wir sollen nur leise reden und heikle Wörter verschlucken. Und wenn sie uns fragt, wie es uns auf der Universität geht, sollen wir sofort ablenken und sagen, dass die Schilifte in Betrieb sind, das mag sie.
Elias Schneitter: Dame am Yppenplatz, Gedicht
Was würde wohl passieren,
wenn wir uns kennen lernen würden
und es nicht nur bei diesem Augenspiel
über die Tische hinweg bleiben würde.
Alois Schöpf: Kein Erfolg ohne kluge Terminplanung. Essay
Einer der Obmänner brachte es auf den Punkt, wenn er den versammelten Damen und Herren immer wieder predigte: „Es gibt nur zwei Dinge, bei denen ein Musiker frei entscheiden kann: Eintritt in den Verein. Und Austritt aus dem Verein.“
Markus Fenner: Faustschläge, Short Story
Niemand, der mich heute kennt, würde glauben, wie inbrünstig ich mir als Junge gewünscht habe, ein ganzer Mann zu werden. Sport und Gefahr, Athletik und Bewährung waren die Werte, die meine Kindheit bestimmten.
Marcel Looser: Gendergerechtigkeit in der Sprache – wünschenswert und erreichbar? Essay
«An die Mitglieder und Mitgliederinnen des Konvents … »
So hiess es auf der Einladung. Zunächst dachte ich mir nichts dabei, dann stutzte ich, als mir bewusst wurde, dass es im Singular ja «das Mitglied» heisst.
Stephan Eibel: Eine lebenswichtige Frage
Erinnerst du dich noch an unseren ersten gemeinsamen Urlaub?
Wie du fast ertrunken bist? Ich dich im Spital mit Blumen überraschte. Dann dieser Autounfall, wo wir beide das erste Mal fast gemeinsam gestorben wären. Buchpräsentation:
https://www.facebook.com/Literaturgesellschaft/videos/1113850775709781
Literarische Korrespondenz, Sehr geehrte ORF-Geschäftsleitung! Betrifft: Kleinhalten des Themas „Liberalisierung der Sterbehilfe“
Ich akzeptiere es jedenfalls nicht, dass der auch aus meinen Gebühren bezahlte ORF unausgewogen, einseitig und subjektiv Programm macht.
H.W. Valerian: Welcher Liberalismus? Essay
Der russische Präsident Vladimir Putin, so hört man, halte die Idee des Liberalismus für „obsolet“.
Schön und gut – oder schlecht (je nachdem). Aber welchen Liberalismus meint er?
Tiroler Tageszeitung, Bürgerliche Freiheiten
Nach einer Studie der Soziologin Barbara Rothmüller gefährdet der Streit über die Coronamaßnahmen den Familienfrieden und alte Freundschaften. Dabei spielt das Argument, die Pandemie sei lediglich eine fiese Methode, uns einer zunehmend machtlüsternen Politik zu unterwerfen, eine besondere Rolle.
Helmuth Schönauer: Zombie-Post. Stichpunkt
Besonders viele Resolutionen entstammen in jüngster Zeit der Verzweiflungs-Tastatur von Künstlern, die wieder einmal nichts zu beißen haben und reumütig jenen Staat um Hilfe angehen müssen, den sie eben noch verhöhnt haben.
Helmuth Schönauer: Lachen auf Staatskosten, Stichpunkt
Hoffentlich dauert die Pandemie noch lange, denn allmählich läuft das öffentliche Leben zur Höchstform auf. Jahrzehntelang haben wir gesellschaftlichen Kleinlebewesen darum gekämpft, dass man uns Kohle gibt für den Konsum.
Anton Adlers Notizen aus der Provinz: „Warum habe ich denen eigentlich ein Hirn gegeben?“ Oder: Auch Geisti hat’s nicht immer leicht.
In der ganzen Mission „Grüne Revolution und Ökologischer Wandel“ ist kein Cent für unabhängige Projekte in Richtung Ökolandbau, Biodiversität, Energieoptimierung oder Pestizidvermeidung vorgesehen. Doppelblitz mit Vierfachdonner.
Erich Ledersberger: Facebook und die öffentlich-rechtlichen Sender
Vor einigen Tagen empörte sich der Redakteur eines (deutschen) öffentlich-rechtlichen Senders über Facebook. Der Konzern zensuriere Nachrichten in Australien. Dort herrschte gerade Streit zwischen Facebook und der Regierung.
Tiroler Tageszeitung, Folgenlos glänzen!
Eines der höchsten Ziele des Menschen ist es, vor den anderen gut dazustehen. Am billigsten wird dies, da es ja nur Gerede ist, dadurch erreicht, dass man fleißig gendert.
Egyd Gstättner: Selbstsegnung des Zeitlichen? Essay
Es ist viele Jahre her, dass der Schauspieler und Sänger Ludwig Hirsch Selbstmord begangen hat, indem er im Krankenhaus aus dem Fenster seines Zimmers im fünften Stock gesprungen ist, weil er unheilbar krank seine grässlichen Schmerzen nicht mehr ertragen konnte.
Helmuth Schönauer: Auf der Veranda. Stichpunkt
Endlich wird unsere Oma auf die Veranda geschoben. Der begleitende Arzt sagt, wir sollen nur leise reden und heikle Wörter verschlucken. Und wenn sie uns fragt, wie es uns auf der Universität geht, sollen wir sofort ablenken und sagen, dass die Schilifte in Betrieb sind, das mag sie.
Elias Schneitter: Dame am Yppenplatz, Gedicht
Was würde wohl passieren,
wenn wir uns kennen lernen würden
und es nicht nur bei diesem Augenspiel
über die Tische hinweg bleiben würde.
Alois Schöpf: Kein Erfolg ohne kluge Terminplanung. Essay
Einer der Obmänner brachte es auf den Punkt, wenn er den versammelten Damen und Herren immer wieder predigte: „Es gibt nur zwei Dinge, bei denen ein Musiker frei entscheiden kann: Eintritt in den Verein. Und Austritt aus dem Verein.“
Markus Fenner: Faustschläge, Short Story
Niemand, der mich heute kennt, würde glauben, wie inbrünstig ich mir als Junge gewünscht habe, ein ganzer Mann zu werden. Sport und Gefahr, Athletik und Bewährung waren die Werte, die meine Kindheit bestimmten.
Marcel Looser: Gendergerechtigkeit in der Sprache – wünschenswert und erreichbar? Essay
«An die Mitglieder und Mitgliederinnen des Konvents … »
So hiess es auf der Einladung. Zunächst dachte ich mir nichts dabei, dann stutzte ich, als mir bewusst wurde, dass es im Singular ja «das Mitglied» heisst.
Stephan Eibel: Eine lebenswichtige Frage
Erinnerst du dich noch an unseren ersten gemeinsamen Urlaub?
Wie du fast ertrunken bist? Ich dich im Spital mit Blumen überraschte. Dann dieser Autounfall, wo wir beide das erste Mal fast gemeinsam gestorben wären. Buchpräsentation:
https://www.facebook.com/Literaturgesellschaft/videos/1113850775709781
Literarische Korrespondenz, Sehr geehrte ORF-Geschäftsleitung! Betrifft: Kleinhalten des Themas „Liberalisierung der Sterbehilfe“
Ich akzeptiere es jedenfalls nicht, dass der auch aus meinen Gebühren bezahlte ORF unausgewogen, einseitig und subjektiv Programm macht.
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Der russische Präsident Vladimir Putin, so hört man, halte die Idee des Liberalismus für „obsolet“.
Schön und gut – oder schlecht (je nachdem). Aber welchen Liberalismus meint er?
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Besonders viele Resolutionen entstammen in jüngster Zeit der Verzweiflungs-Tastatur von Künstlern, die wieder einmal nichts zu beißen haben und reumütig jenen Staat um Hilfe angehen müssen, den sie eben noch verhöhnt haben.
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