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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
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Helmuth Schönauer bespricht: Peter Paul Wiplinger „Schachteltexte III“.
Damit die Literatur aus dem Leben heraustreten und sich Luft verschaffen kann, braucht es zwei Beobachtungsschlitze: Durch den einen blickt man auf den anstehenden Tag, durch den anderen auf das verflossene Leben.
Tiroler Tageszeitung: Erzwungene Aufklärung
Was bedeutet es, wenn sich eine angeblich bestens ausgebildete und um Milliarden hochgerüstete, 300.000 Mann starke Armee binnen weniger Tage in nichts auflöst und die Herrschaft einer Horde von ca. 90.000 wilden Kriegern überlässt?
Helmuth Schönauer: Verdrehter Tiroler Abend. Stichpunkt
Dieser Tage ändert sich unter dem Stichwort Afghanistan stündlich die Lage, die ohnehin immer eine andere ist, als wir in Europa seit zwanzig Jahren davon berichtet kriegen.
Literarische Korrespondenz: Ronald Weinberger an Gerda Walton. Betrifft: Normalverschmutzer!
Es schadet nicht, den Realitäten ins Auge zu blicken. Und, auch wenn dies dystopisch ankommt, einfach wahrzunehmen, dass der „homo sapiens“ als ein „homo destructans“ zu begreifen ist.
Elias Schneitter: Widerstandskämpfer, NS-Opfer, Judenstern. Notizen
Ob man will oder nicht: Begibt man sich in Gesellschaft, dann kann man dem Thema „Impfpflicht“ nicht ausweichen. Komme ich mit Impfgegnern in Kontakt, interessiere ich mich natürlich für deren Argumente.
Alois Schöpf: Zur Dramaturgie der Abendnachrichten. Essay
Mein Versuch, mich von der abendlichen Ritualplage der Nachrichten zu distanzieren, widmet sich der eher stillen Grundlage jeder erfolgreichen Medienarbeit: der Dramaturgie. Denn nicht nur die Politiker sind von Quoten abhängig, sondern auch die Medien.
H.W. Valerian: Das Albtraum-Jahrhundert! Notizen
Wer geglaubt hatte, mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sei Friede eingekehrt – was hätten wohl koreanische Mütter dazu gesagt? Oder vietnamesische? Oder biafranische? Äthiopische, eritreische?
Bettina Maria König: Geplatzte Liebe oder Ben geht. Fortsetzungsroman
Als ich aufwachte, war es fast Mittag. Bea war weg, und ich hatte bereits zwei Vorlesungen versäumt. Der Anrufbeantworter blinkte hektisch, und ich stellte fest, dass zehn Nachrichten aufs Anhören warteten.
Ronald Weinberger: Was nicht in den Sternen steht. Zur Astrologie
Mit „Sternen“ wird, um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, viel Schindluder getrieben. Dabei sind die realen Exemplare derart gut erforscht, dass ein informiert sein wollender Mensch mehr über sie wissen sollte.
Helmuth Schönauer bespricht: Rut Bernardi „Totgeschwiegene Leben“, Literarische Porträts.
Das ist der Traum jeder Sprachforscherin: Wenn das Gebiet klein genug ist, und die Sprache überschaubar groß, kann alles rund um diese Sprache von einer einzigen Person entdeckt, gepflegt und für die Zukunft fit gemacht werden.
Tiroler Tageszeitung: Wozu lange nachdenken?
Glaubt Tirols wichtigste Branche wirklich, es nicht nötig zu haben, ernsthaft über sich selbst nachzudenken?
Helmuth Schönauer: Die Egerländer-Musik – Historisch süffig! Stichpunkt
Die Diskussion um die Musik der sogenannten Egerländer kann man vermutlich nicht führen, ohne einen historischen Hintergrund einzublenden.
Elias Schneitter: Sommer Blues. Notizen und Gedicht
Wenn man sich einmal all die Nachrichten der letzten Wochen, die täglich, stündlich über die Medien auf uns einprasseln, vergegenwärtigt, dann wäre es kein Wunder, wenn einen der „Sommer-Blues“ überfällt.
Alois Schöpf: Worte, nichts als Worte! Wie Frau Palfrader die Künstler verhöhnt.
Tirols Kulturlandesrätin Beate Palfrader ist, wohl um bescheiden über ihre großartigen Leistungen in Sachen Kulturpolitik hinweg zu täuschen, eine Meisterin in der Zeitgeist-Anbiederung.
Norbert Groeben: Wertewandel oder schiefe Ebene? Zur Geschichte des Dammbruch-„Arguments“. Essay
Wenn man das Dammbruch-‚Argument‘ gegen den assistierten Suizid an den Staaten überprüft, in denen es Sterbehilfe gibt, erweisen sich die Warnungen als empirisch unbegründet und als irrationales Gefecht gegen aufklärungsorientierten Wertewandel.
Helmuth Schönauer bespricht: Peter Paul Wiplinger „Schachteltexte III“.
Damit die Literatur aus dem Leben heraustreten und sich Luft verschaffen kann, braucht es zwei Beobachtungsschlitze: Durch den einen blickt man auf den anstehenden Tag, durch den anderen auf das verflossene Leben.
Tiroler Tageszeitung: Erzwungene Aufklärung
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Helmuth Schönauer: Verdrehter Tiroler Abend. Stichpunkt
Dieser Tage ändert sich unter dem Stichwort Afghanistan stündlich die Lage, die ohnehin immer eine andere ist, als wir in Europa seit zwanzig Jahren davon berichtet kriegen.
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Elias Schneitter: Widerstandskämpfer, NS-Opfer, Judenstern. Notizen
Ob man will oder nicht: Begibt man sich in Gesellschaft, dann kann man dem Thema „Impfpflicht“ nicht ausweichen. Komme ich mit Impfgegnern in Kontakt, interessiere ich mich natürlich für deren Argumente.
Alois Schöpf: Zur Dramaturgie der Abendnachrichten. Essay
Mein Versuch, mich von der abendlichen Ritualplage der Nachrichten zu distanzieren, widmet sich der eher stillen Grundlage jeder erfolgreichen Medienarbeit: der Dramaturgie. Denn nicht nur die Politiker sind von Quoten abhängig, sondern auch die Medien.
H.W. Valerian: Das Albtraum-Jahrhundert! Notizen
Wer geglaubt hatte, mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sei Friede eingekehrt – was hätten wohl koreanische Mütter dazu gesagt? Oder vietnamesische? Oder biafranische? Äthiopische, eritreische?
Bettina Maria König: Geplatzte Liebe oder Ben geht. Fortsetzungsroman
Als ich aufwachte, war es fast Mittag. Bea war weg, und ich hatte bereits zwei Vorlesungen versäumt. Der Anrufbeantworter blinkte hektisch, und ich stellte fest, dass zehn Nachrichten aufs Anhören warteten.
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Mit „Sternen“ wird, um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, viel Schindluder getrieben. Dabei sind die realen Exemplare derart gut erforscht, dass ein informiert sein wollender Mensch mehr über sie wissen sollte.
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Das ist der Traum jeder Sprachforscherin: Wenn das Gebiet klein genug ist, und die Sprache überschaubar groß, kann alles rund um diese Sprache von einer einzigen Person entdeckt, gepflegt und für die Zukunft fit gemacht werden.
Tiroler Tageszeitung: Wozu lange nachdenken?
Glaubt Tirols wichtigste Branche wirklich, es nicht nötig zu haben, ernsthaft über sich selbst nachzudenken?
Helmuth Schönauer: Die Egerländer-Musik – Historisch süffig! Stichpunkt
Die Diskussion um die Musik der sogenannten Egerländer kann man vermutlich nicht führen, ohne einen historischen Hintergrund einzublenden.
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