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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
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Christoph Themessl: On the road. Mein Leben als LKW-Fahrer. Reportage
Obwohl ich nur einen kleinen LKW mit einer knackigen Eiswarenwerbung auf den Seitenwänden steuere – ich transportiere Tiefkühlwaren –, schwärme ich mir bisweilen selber etwas von der großen Freiheit vor.
H.W. Valerian über Philipp Blom und sein Werk „Der taumelnde Kontinent: Europa 1900–1914“
Als ich ihn das erste Mal hörte, ärgerte ich mich über diesen bundesdeutschen Sprecher. Hat man da wirklich keinen anderen gefunden? Nun, da ich um das Talent des Herrn Blom weiß, bin ich froh, dass man ihn an Land zog.
Hannes Hofinger: Warum darf ich das nicht sagen? Notizen
Dann gibt es Leute, die davon überzeugt sind, dass ein Haufen von stinkreichen Juden die Menschheit unterdrücken und versklaven will, indem sie nanowinzige Steuercomputer in jede Covidspritze schmuggeln.
Helmuth Schönauer bespricht: Ewald Baringer. Der Zaunprinz. Roman.
Prinz kann ein hartes Schicksal sein. Ein besonders „prinziges“ Schicksal hat in der Gegenwart der englische Thronfolger ausgefasst, der mit großen Ohren gegen sein Leben in der Warteschleife ankämpft.
Tiroler Tageszeitung: Machtwechsel am Bildschirm
Zwar wenden sich, besonders an Feiertagen, immer noch Würdenträger aus prunkvollen Kirchen und hinter den Mikrophonen politischer Pressekonferenzen mit erhabener Rede an uns und wirken dabei mit ihren Ermahnungen und Belehrungen zunehmend deplatziert.
Helmuth Schönauer: Jahr für Jahr. Stichpunkt
Was würde der Tiroler Landeshauptmann seinen Tirolern sagen, wenn er nicht das Thema Tourismus hätte?
Was würden die Ungeimpften im Jenseits sagen, wenn sie schon gestorben wären?
Manfred A. Schmid: Richard Wagners „Parsifal“ frei nach Kirill Serebrennikov an der Wiener Staatsoper
Seit es Regietheater gibt, weiß man: Nicht überall, wo Wagner oder Parsifal draufsteht, ist auch Wagner bzw. Parsifal drin. Namen und Titel wahlweise ersetzbar. Kirill Serebrennikov pfeift bei seiner Regie völlig auf die von Wagner festgelegte Handlung.
Elias Schneitter: Freie Medien, Zyniker und Kabarettisten. Notizen
Wäre man Zyniker oder Kabarettist, dann könnte man es sich beim Thema „freie und unabhängige Medien“ einfach machen und fragen: Frei wovon? Von Objektivität? Von der Wahrheit? Von allen Skrupeln?
Ronald Weinberger: Schleich di 2021! Nachgerufen
Das Jahr 2021 betrug sich zu den meisten von uns überaus „boshaft“. Ergo will auch ich boshaft zu ihm sein und – da man in Ostösterreich bekanntlich um einiges gehaltvoller als bei uns in Tirol zu fluchen versteht – ihm wie folgt nachrufen:
Alois Schöpf: Bürgerliche, bitte warm anziehen! Eine Standpauke
Kurz ist also weg! Gratulation Österreich! Als unverbesserlicher Fan desselben fällt mir dazu nur noch resignierend der Satz von Jonathan Swift ein: „Fast jedes Genie verursacht augenblicklich eine Allianz der Mittelmäßigkeit.“
Stephan Eibel: Vor dem Weihnachtsbaum. Gedicht
wenn für jedes lebewesen auf erden
nachts der mond in form einer
coca-cola flasche er-scheint
dann wird mit beinah
hundertprozentiger sicherheit
im sommer pepsi cola als sonne herunterbrennen
Andreas Braun: Don’t look up! Notizen
Meine auf langjähriger Beobachtung basierende These einer sich verändernden Tiroler Grußkultur widerlegt diametral die hysterische Allianz aus Politik und Medien, die eine vermeintlich grenzenlose Vollkaskosehnsucht der Bevölkerung zu stillen sucht.
Bettina Maria König: Wiener Melange. Fortsetzungsroman
Ich saß in meinem neuen Büro, nur wenige Schritte vom „Steffl“ entfernt, und schaute zerstreut auf ein kaisergelb gestrichenes Gebäude aus der Gründerzeit auf der anderen Straßenseite. Mein Telefon klingelte. Es war Bea.
Karlheinz Töchterle: Aporetisches zur Migration. Essay
Unser Papst war jetzt schon zum zweiten Mal auf Lesbos. Unser Bischof ebenso. Es drängt sich die Frage auf, ob es nicht in der Macht der beiden stünde, einen spürbaren Beitrag zur Linderung des dortigen Leids zu leisten.
Helmuth Schönauer bespricht: Manfred Mixner. Anwesen. Erzählung vom Leben in einem Waldhaus
Wahrscheinlich kann Glück nur auftreten, wenn es zuerst als literarisches Bild formuliert und später als echtes Leben ausgestaltet wird. Manfred Mixner ist hoffentlich dieses Glück zuteil geworden.
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H.W. Valerian über Philipp Blom und sein Werk „Der taumelnde Kontinent: Europa 1900–1914“
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Hannes Hofinger: Warum darf ich das nicht sagen? Notizen
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Helmuth Schönauer bespricht: Ewald Baringer. Der Zaunprinz. Roman.
Prinz kann ein hartes Schicksal sein. Ein besonders „prinziges“ Schicksal hat in der Gegenwart der englische Thronfolger ausgefasst, der mit großen Ohren gegen sein Leben in der Warteschleife ankämpft.
Tiroler Tageszeitung: Machtwechsel am Bildschirm
Zwar wenden sich, besonders an Feiertagen, immer noch Würdenträger aus prunkvollen Kirchen und hinter den Mikrophonen politischer Pressekonferenzen mit erhabener Rede an uns und wirken dabei mit ihren Ermahnungen und Belehrungen zunehmend deplatziert.
Helmuth Schönauer: Jahr für Jahr. Stichpunkt
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Manfred A. Schmid: Richard Wagners „Parsifal“ frei nach Kirill Serebrennikov an der Wiener Staatsoper
Seit es Regietheater gibt, weiß man: Nicht überall, wo Wagner oder Parsifal draufsteht, ist auch Wagner bzw. Parsifal drin. Namen und Titel wahlweise ersetzbar. Kirill Serebrennikov pfeift bei seiner Regie völlig auf die von Wagner festgelegte Handlung.
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Das Jahr 2021 betrug sich zu den meisten von uns überaus „boshaft“. Ergo will auch ich boshaft zu ihm sein und – da man in Ostösterreich bekanntlich um einiges gehaltvoller als bei uns in Tirol zu fluchen versteht – ihm wie folgt nachrufen:
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im sommer pepsi cola als sonne herunterbrennen
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