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Beiträge zu Politik, Wirtschaft, Medien & Musik
Kunst, Literatur & Alltagskultur
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Bettina Maria König: Serge übertreibt. Der erste Heiratsantrag. Fortsetzungsroman
Man sagt ja, auf Hochzeiten wird der Samen für mindestens drei weitere gelegt, aber mit verheulten Augen standen meine Chancen eher schlecht. Die Sonnenbrille gab mir hingegen eine geheimnisvolle Aura à la Jackie O. oder Audrey Hepburn.
Helmuth Schönauer bespricht: Gert Weihsmann „Ischgler Schnee“. Kriminalroman.
Krimis sind wie Outdoor-Funktionskleidung. Die User werden zu Markenträgern degradiert und im Glauben gelassen, etwas Sinnvolles gekauft zu haben. Dabei geht es nur darum, ein Logo auf der Windjacke durch die Gegend zu tragen.
Tiroler Tageszeitung: Danke Rechnungshof!
Niemals zum Beispiel wurde, bevor man ans Werk ging, die Frage diskutiert, ob der egomanische und vor allem den Interessen des Hauses Habsburg verpflichtete Kaiser überhaupt eines Gedenkjahres würdig ist?
Manfred A. Schmid: Solide Inszenierung mit regietheaterlichem Sahnehäubchen gekrönt. Zur Premiere von Benjamin Brittens Oper „Death in Venice“ durch die Neue Oper Wien.
Und der Rezensent ist so im Bann des soeben Gehörten und Gesehenen, dass er vergisst, wie ansonsten stets üblich, ein paar Schnappschüsse von den sich verbeugenden Mitwirkenden zu machen.
Helmuth Schönauer: Glück aus der Gruft. Stichpunkt
Am Wahlabend gibt es im ganzen Land Gelächter, als in Graz der edel herausgeputzte Bürgermeister abgewählt wird und sogenannte Kommunisten zur stärksten Partei werden.
H.W. Valerian: Gute Seiten. Notizen
Am System des Kommunismus gebe es ebenso wenig „gute Seiten“ wie am System des Nationalsozialismus, erklärt Hans Rauscher im Standard. Man könne links und demokratisch sein, aber dann sollte man nicht mehr Kommunist sein wollen.
Elias Schneitter: Kurzeinführung in das staatliche Pensionssystem. Notizen
„Natürlich ärgere ich mich, wenn demagogisch Zahlen hinausgeblasen werden, die so nicht simmen. Die Deutschen haben es vorgemacht, wie man es nicht machen soll. Jetzt kämpfen sie mit Altersarmut und müssen aus anderen Töpfen zuschießen.“
Peter Paul Wiplinger: Suizidgeschehen. Poesie mit Postskriptum
Meine Nichte „arbeitet“ bei der Sterbehilfe in der Schweiz, hat ihre beste Freundin so begleitet. Der Schauspieler Fux ist gleichfalls zum Sterben in die Schweiz gefahren. Wie mag wohl sein Abschiednehmen von seiner Lebensgefährtin – für ihn und sie – gewesen sein?
Alois Schöpf: Es lebe der Bürgerkrieg! Notizen zur derzeitigen Innenpolitik.
Es kann schon sein, dass die Mannschaft um Sebastian Kurz und Kurz selbst unlautere Methoden angewendet und fragwürdige Kooperationen riskiert haben, um rascher an die Macht zu kommen.
Norbert Hölzl: „Der ist für alle da!“ Erinnerungen an Luis Durnwalder anlässlich seines 80. Geburtstags.
Nach Magnagos 29-jähriger Regentschaft war die Nachfolgefrage nicht ganz eindeutig. Natürlich fragte ich Durnwalder danach. Seine Antwort war verblüffend ehrlich: „Ich war nie sein Liebling!“
Peter Kurer: Der Staat ist digital inkompetent. Und das ist gut so! Essay
Wir leben in einer Welt, in der wir über alles streiten und uns über wenig einig sind. Einer der schönsten Zankäpfel der öffentlichen Diskussion betrifft die Rolle des Staates. Was soll er tun und was soll er besser lassen?
Literarische Korrespondenz: Ronald Weinberger an Alois Schöpf. Betrifft: Genderei!
Jetzt komme ich aber zum springenden Punkt, besser gesagt Doppelpunkt: „Autorinnen und Autoren“. Welch‘ Frivolität! Ich schlage vor, hinkünftig zu sagen und zu schreiben: „Autorende“!
Vanessa Musack: Von verrückten Hormonen und Frustrationen. Notizen
Unsere Kinder kommen zur Welt und lösen damit eine bisher unbekannte Welle der Euphorie aus. Die Hormone spielen verrückt und das nicht nur bei uns Frauen.
Helmuth Schönauer bespricht: Peter Sloterdijk: Den Himmel zum Sprechen bringen. Über Theopoesie.
In einer Welt des Infantilismus und des klimatischen Schreckens schreibt Peter Sloterdijk quasi ohne jeglichen Nutzen über „Theopoesie“, was man mit göttliche Dichtung, Literatur der Götter oder verzückte Sprache übersetzen könnte.
Tiroler Tageszeitung: „Lernen´s Geschichte!“
Was wäre geschehen, wenn in Graz, das Adolf Hitler mit dem Ehrentitel „Stadt der Volkserhebung“ auszeichnete, nicht eine freundliche Kommunistin, sondern ein freundlicher Nazi die Stimmenmehrheit erobert hätte?
Bettina Maria König: Serge übertreibt. Der erste Heiratsantrag. Fortsetzungsroman
Man sagt ja, auf Hochzeiten wird der Samen für mindestens drei weitere gelegt, aber mit verheulten Augen standen meine Chancen eher schlecht. Die Sonnenbrille gab mir hingegen eine geheimnisvolle Aura à la Jackie O. oder Audrey Hepburn.
Helmuth Schönauer bespricht: Gert Weihsmann „Ischgler Schnee“. Kriminalroman.
Krimis sind wie Outdoor-Funktionskleidung. Die User werden zu Markenträgern degradiert und im Glauben gelassen, etwas Sinnvolles gekauft zu haben. Dabei geht es nur darum, ein Logo auf der Windjacke durch die Gegend zu tragen.
Tiroler Tageszeitung: Danke Rechnungshof!
Niemals zum Beispiel wurde, bevor man ans Werk ging, die Frage diskutiert, ob der egomanische und vor allem den Interessen des Hauses Habsburg verpflichtete Kaiser überhaupt eines Gedenkjahres würdig ist?
Manfred A. Schmid: Solide Inszenierung mit regietheaterlichem Sahnehäubchen gekrönt. Zur Premiere von Benjamin Brittens Oper „Death in Venice“ durch die Neue Oper Wien.
Und der Rezensent ist so im Bann des soeben Gehörten und Gesehenen, dass er vergisst, wie ansonsten stets üblich, ein paar Schnappschüsse von den sich verbeugenden Mitwirkenden zu machen.
Helmuth Schönauer: Glück aus der Gruft. Stichpunkt
Am Wahlabend gibt es im ganzen Land Gelächter, als in Graz der edel herausgeputzte Bürgermeister abgewählt wird und sogenannte Kommunisten zur stärksten Partei werden.
H.W. Valerian: Gute Seiten. Notizen
Am System des Kommunismus gebe es ebenso wenig „gute Seiten“ wie am System des Nationalsozialismus, erklärt Hans Rauscher im Standard. Man könne links und demokratisch sein, aber dann sollte man nicht mehr Kommunist sein wollen.
Elias Schneitter: Kurzeinführung in das staatliche Pensionssystem. Notizen
„Natürlich ärgere ich mich, wenn demagogisch Zahlen hinausgeblasen werden, die so nicht simmen. Die Deutschen haben es vorgemacht, wie man es nicht machen soll. Jetzt kämpfen sie mit Altersarmut und müssen aus anderen Töpfen zuschießen.“
Peter Paul Wiplinger: Suizidgeschehen. Poesie mit Postskriptum
Meine Nichte „arbeitet“ bei der Sterbehilfe in der Schweiz, hat ihre beste Freundin so begleitet. Der Schauspieler Fux ist gleichfalls zum Sterben in die Schweiz gefahren. Wie mag wohl sein Abschiednehmen von seiner Lebensgefährtin – für ihn und sie – gewesen sein?
Alois Schöpf: Es lebe der Bürgerkrieg! Notizen zur derzeitigen Innenpolitik.
Es kann schon sein, dass die Mannschaft um Sebastian Kurz und Kurz selbst unlautere Methoden angewendet und fragwürdige Kooperationen riskiert haben, um rascher an die Macht zu kommen.
Norbert Hölzl: „Der ist für alle da!“ Erinnerungen an Luis Durnwalder anlässlich seines 80. Geburtstags.
Nach Magnagos 29-jähriger Regentschaft war die Nachfolgefrage nicht ganz eindeutig. Natürlich fragte ich Durnwalder danach. Seine Antwort war verblüffend ehrlich: „Ich war nie sein Liebling!“
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Wir leben in einer Welt, in der wir über alles streiten und uns über wenig einig sind. Einer der schönsten Zankäpfel der öffentlichen Diskussion betrifft die Rolle des Staates. Was soll er tun und was soll er besser lassen?
Literarische Korrespondenz: Ronald Weinberger an Alois Schöpf. Betrifft: Genderei!
Jetzt komme ich aber zum springenden Punkt, besser gesagt Doppelpunkt: „Autorinnen und Autoren“. Welch‘ Frivolität! Ich schlage vor, hinkünftig zu sagen und zu schreiben: „Autorende“!
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Unsere Kinder kommen zur Welt und lösen damit eine bisher unbekannte Welle der Euphorie aus. Die Hormone spielen verrückt und das nicht nur bei uns Frauen.
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Was wäre geschehen, wenn in Graz, das Adolf Hitler mit dem Ehrentitel „Stadt der Volkserhebung“ auszeichnete, nicht eine freundliche Kommunistin, sondern ein freundlicher Nazi die Stimmenmehrheit erobert hätte?
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