Literarische Korrespondenz:
Gerlinde Busse an Alois Schöpf
Betrifft:
Innsbruck Monopoly um 50 Euro!

Hallo Alois!

Wie besprochen sende ich dir ein paar Fotos, durch die klar wird, dass dieses 50 Euro teure Monopoly über Innsbruck kein Spiel, sondern ein reines Werbeprodukt ist.

Was sollen Kinder mit z.B. Cura Cosmetics Group (das Spiel ist ab 8 deklariert) anfangen, die Firma kenn ich übrigens selbst auch nicht. Was haben die Kristallwelten, außer mit dem Geschäft unter den Lauben, mit Innsbruck zu tun?

Wie winzige Spielfiguren, wie ein Fingerhut, ein Schiff zu Hund, Katze und Bergschuh für ein Innsbruck-Monopoly passen, entzieht sich meinen Vorstellungen. Die TT und Life-Radio scheinen das Spiel besonders gesponsert zu haben. Und so gibt es noch einiges mehr zu kritisieren.

Auf dem Deckel steht übrigens: Das berühmte Spiel um den großen Deal. Meine 9-jährige Enkelin fand das Spiel jedenfalls langweilig und blöd und spielt mit mir lieber das alte Österreich-Monopoly.

Was mich besonders ärgert ist der Preis von knapp € 50,–. Um diesen Preis hab ich mir schon ein wertvolleres Spiel erwartet. Und ganz ehrlich, mich ärgert besonders meine eigene Blödheit, nicht besser hingeschaut zu haben.

Ich werde versuchen das Spiel in der Tyrolia zurückgeben zu können. Dort bin ich als Stammkundin bekannt.

Vielen Dank und liebe Grüße
Gerlinde Busse

PS: Die Tyrolia hat übrigens das Spiel ohne Probleme zurückgenommen.

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Martin Duschek

    Leider geht der „*Like“-Button nicht, den wollte ich anklicken. Ich hatte mir das Spiel selbst schon fast gekauft. Aber das ist echt wohl eine Abzockerei. Und sieht nach einer neuen Masche aus: Billig produziert, teuer verkauft und im Vorfeld ein Haufen Sponsorengeld einkassiert. Bin neugierig, wann dann das Kitzbühel-Monopoly, das Landeck-Monopoly oder das Fischamend-Monopoly auftauchen. Nebenbei erwähnt: Eine Spieleidee (also das Regelwerk eines Spiels) kann man weder patentieren noch schützen. Nur der Name „Monopoly“ hat einen Schutzstatus.

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