Literarische Korrespondenz:
Johannes Sprenger an schoepfblog
Betrifft:
Erbschaftssteuer
Ergänzende Gedanken zu den Überlegungen
der Autoren Walter Plasil und Alois Schöpf

Ohne hier jetzt auf bestimmte Wirtschafts- und Gesellschaftstheorien näher einzugehen, stelle ich fest, dass ich mit Walter Plasil, was die Erbschaftssteuer, aber auch was Bildung betrifft, weitgehend übereinstimme. Trotzdem drängt es mich, zu den Ausführungen beider Autoren eigene Überlegungen hinzuzufügen, die, so hoffe ich, eine eher analytische denn eine polemisch-argumentative Aufgabe erfüllen sollen.

Beginnen wir beim Neid: Dieser gilt ja als eine der sieben Todsünden, was die Ansprüche dessen, der seiner bezichtigt wird, auf einer moralisch-religiösen Ebene delegitimiert. Bei der Erbschaftssteuer geht es aber um etwas anderes, nämlich: Um Gerechtigkeit, genauer darum, was als solche empfunden wird, wenn es darum geht, zu bewerten, was gesellschaftlich geleistet und entsprechend gewürdigt wird. Da wir uns nun einmal darauf eingelassen haben, diese Werte monetär auszudrücken, ist es auch legitim, den Gerechtigkeitsbegriff auf das Verhältnis wer was wofür bekommt anzuwenden. 

Aber hier beginnt sich auch schon der erste Abgrund aufzutun: Margaret Thatcher sagte einmal: There’s no such thing as society (ganz nebenbei kann ich nicht verschweigen, dass ich dazu einmal geschrieben habe: Dafür hätte man dieses bornierte Weib an den Haaren durch London schleifen müssen – also doch eine Polemik). Ungeachtet dessen, dass dies neoliberaler Extremismus ist, spielt diese Haltung auch in unser Problem herein. Denn einerseits verspricht uns ja der Liberalismus – also das politisch-ökonomische System, in dem wir leben – Chancengleichheit und Aufstiegsmöglichkeiten für alle, die sich anstrengen, und andererseits wird die Verantwortung für gesellschaftliche Risiken in ein Problem der Selbstsorge transformiert, wie Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey in ihrem Buch Zerstörungslust treffend formulieren. 

Wenn man bedenkt, dass bestimmte Menschen, auch wenn sie sich noch so anstrengen, niemals auch nur einen Bruchteil dessen erreichen können, was andere durch Erbschaft sozusagen geschenkt bekommen, ist der Gedanke an Ungerechtigkeit doch naheliegend – vorausgesetzt, man lebt nicht in einem feudalistischen oder ständischen System, wo einem niemand versprochen hat, aufsteigen zu können. (Dass wir heute schon in so etwas wie Technofeudalismus – wie durch Yannis Varoufakis oder Cédric Durand definiert – leben, ist eine andere, nicht minder erwägenswerte Geschichte).

Wie sollen wir also die Ungleichheit, die u.A. durch Erbschaften verstärkt wird, beurteilen? Ökonomische Macht ist immer auch mit politischer Macht verbunden. Wie Walter Plasil richtig feststellt, geht es eben nicht um den sprichwörtlichen Häuslbauer oder Wohnungserben, sondern um die Erben der wirklich großen Vermögen in Industrie, Immobilien und Grundbesitz. 

Laut Amlinger/Nachtwey zeigt sich darin die Kraft der Vergangenheit, der von vergangenen Generationen erwirtschaftete Reichtum wirkt in die Gegenwart fort – die Erben freuen sich […] über unverdientes Vermögen. Es entsteht eine Herrschaft der Erben […]. Das Leistungsprinzip wird dadurch weiter geschwächt, Zweifel an der herkömmlichen Rechtfertigung der Ungleichheit über Talent, Bildung und Fleiß werden größer.

Damit wäre mein zweites Thema schon einmal erwähnt: Bildung.

Zuvor aber noch einige grundsätzliche Überlegungen zu Besitz, Geld und Steuern im Allgemeinen: Auch hier gebe ich Walter Plasil recht: Steuerabgaben sind keine Srafen…, Wohlstand schaffen und Erbschaftssteuer widersprechen sich nicht…., Ohne gerechtere [oh ja!] Besteuerung wird nur der Wohlstand jener größer, die weniger Steuern zahlen…

Der schlechte Nimbus, den Steuern im Allgemeinen haben, gehört zum neoliberalen Denken, und ist besonders in radikal-libertinistischen Kreisen zu beobachten. Herbert Kickl hat in seiner legendären, zweistündigen Fernsehansprache nach dem Scheitern seiner Regierungsverhandlungen den schaurigen, aber dennoch erhellenden Satz gesprochen: Der Staat hat für das Individuum da zu sein, nicht umgekehrt. Das korrespondiert mit der oben zitierten Leugnung der Existenz von Gesellschaft durch Thatcher. Was damit seinen Wählern für eine Bürde auferlegt werden würde, ist diesen nicht bewusst, ihm selbst jedoch sehr wohl. 

Als Mitglied einer Klasse oder eines Standes konnte man wenigstens auf Klassenstolz oder Standesbewusstsein zurückgreifen und so eine Möglichkeit kollektiven Handelns erhalten. Dem isolierten Individuum, das dem Staat allein gegenübersteht, bietet sich diese Möglichkeit nicht. Vor ein paar Jahren sah ich in Kalifornien an einer Straßenbaustelle ein Schild mit der Aufschrift: Here’s your tax working for you! Das zeigt deutlich diese individual-libertäre Haltung: YOUR tax, working for YOU. 

Dass hier Menschen Am Werk sind, die für die Gesellschaft etwas leisten, wird unterschlagen. Man könnte einwenden, dass hier wenigstens die Sinnhaftigkeit von Steuern hervorgekehrt werde, aber dieser Sinn beschränkt sich dennoch nur auf YOU. Dabei sollte man sich vergegenwärtigen, dass in den USA, also dem (noch…) reichsten Industriestaat der Erde, von 1932 bis 1980 der Höchststeuersatz bei 81% lag. Dieses Land erreichte also seinen globalen Status mit einem heute astronomisch erscheinenden Höchststeuersatz.

Was das Geld betrifft, wird es zunehmend isoliert von seinem gesellschaftlichen Kontext gesehen – als wäre Geld etwas, das einem automatisch, durch fleißige, gebildete Arbeit zustünde, und nicht ein gesellschaftlich generiertes Wertäquivalent, das innerhalb der Gesellschaft zirkuliert und dessen Wert dementsprechend auch gesellschaftlich definiert wird. 

Ursprünglich ist es ein Vermittler im Austausch von Dienstleistungen und Gütern zwischen menschlichen Subjekten. In einem Interview mit einem Bauern aus dem Périgord hörte ich einmal den klugen Satz: Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr. Genau zu diesem ist es aber vor allem in den letzten Jahrzehnten, seit der Deregulierung der Finanzmärkte geworden. 

Seither gehen den Staaten Milliarden an Steuern verloren, weil global tätige Unternehmen in Steuerparadiese (was für eine perverse Vorstellung von Paradies!) ausweichen und die Finanzwirtschaft Geld der Realwirtschaft entzieht. Wir aber mussten 2008 Banken retten, während die Verantwortlichen für die Katastrophe weitgehend ungeschoren davonkamen. 

Apropos Deregulierung: Karl Polanyi vertrat in The Great Transformation die These, dass die Idee eines selbstregulierenden Marktes eine krasse Utopie bedeute. Weiters stellt er klar, dass es bis zur Zeit Adam Smith’ keine Gesellschaft gegeben habe, die, und sei es auch nur im Prinzip, vom Markt gelenkt worden wäre.

Als den Indianern in den USA ihr Land sukzessive weggenommen wurde, stritten sich hier nicht etwa zwei Grundbesitzer um den Boden, auf dem es zu wirtschaften galt, sondern zwei vollkommen verschiedene Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme: Bei den Indianern war die Wirtschaftsordnung bloß eine Funktion der Gesellschaftsordnung, in der sie eingeschlossen ist (Polanyi). Hier kann man tatsächlich von einem selbstverständlichen, natürlichen Verhältnis eines gesellschaftlichen Kollektivs zu seinem Besitz sprechen, der im umfassenden Sinn Lebensgrundlage und nicht losgelösten wirtschaftlichen Prozessen untergeordnet ist – und dem man, als Teil der natürlichen Prozesse, selbst angehört.

In der Marktwirtschaft werden Arbeit, Boden und Geld laut Polanyi zu Waren: Indessen bedeuten Arbeitskraft und Boden nichts anderes, als die Menschen selber, aus denen jede Gesellschaft besteht, und die natürliche Umgebung, in der sie existiert. Sie in den Marktmechanismus einzubeziehen, das heißt die Gesellschaftsstruktur schlechthin den Gesetzen des Marktes unterzuordnen.


Nun also zur Bildung 

Ich gebe Alois Schöpf recht in der Frage, in Generationen zu denken, und dies in einem umfassenden Sinn, dass nämlich alle Kultur auf diese Weise weitergegeben wurde. Nur hat sich nicht nur das Bürgertum in der Spätmoderne verändert, sondern auch die Beziehungen der Klassen untereinander und deren Verhältnis zum Staat. 

Das Bürgertum übernahm nach und nach die Rolle des Adels und der Kirche in deren maßgeblicher Rolle als Träger und Förderer der Künste und der Wissenschaften. Der Liberalismus der letzten Jahrzehnte hat, auch durch seine Aufstiegsversprechen an untere Schichten, das Bildungsverständnis stark verändert. 

Besitz und Bildung waren im alten Bürgertum mit einer kulturellen Ernsthaftigkeit und dem Bewusstsein zwar einer Überlegenheit und Privilegiertheit, aber auch der Trägerschaft der für den jeweiligen (National-)Staat repräsentativen kulturellen Identität verbunden. Dies gilt heute nicht mehr, im Neoliberalismus haben sich die Aufstiegsversprechen zunehmend an die Individuen (s.o.) gerichtet, die Kultur sank langsam zur Dekoration der jeweils schichtspezifischen Freizeitgestaltung herab. 

In dieser Situation veränderte sich auch das Wesen der Bildung selbst. Sie wandelte sich von der Erziehung der Persönlichkeit und deren Ausdrucksfähigkeit zu einer instrumentellen Anleitung zur Ausübung von beruflichen Fähigkeiten, v.A. im Zusammenhang mit der technologischen Entwicklung großer gesellschaftlicher Bereiche und deren Verwaltung. 

Es entstand eine Art Meritokratie, die gesellschaftlichen Aufstieg mit individuellen Leistungen verband. Michael Young schrieb bereits 1958 einen satirisch-dystopischen Essay The Rise of the Meritocracy über das damals zukünftige Jahr 2009, in dem … jeder Mensch […] die gleichen Chancen (hätte), seine eigenen besonderen Fähigkeiten zu entwickeln, um ein erfülltes Leben zu führen. Doch gleichzeitig wurde klar, dass eine meritokratische Gesellschaft statt Gleichheit neue Hierarchien produziere […]: Wenn erst alle Genies zur Elite und alle Schwachköpfe zu den Arbeitenden gehören, welche Bedeutung kann dann noch Gleichheit haben?

Und jetzt komme ich endlich zu meinem Punkt: Es ist keineswegs denunzierend, zu sagen, Bildung wäre erblich. Es ist tatsächlich, und vor allem in Österreich so, wo die ÖVP seit Anbeginn der Zeit (man verzeihe meine Ironie) die Abschaffung des segregierenden Sekundarbildungsbereiches blockiert, mit allen Begleiterscheinungen wie dem unwürdigen Kampf um die entsprechenden Volksschulabschlussnoten für den Gymnasiumsübertritt inclusive der abstoßenden Tatsache, dass da unter Umständen auch einmal Eltern mit dem Anwalt in der Direktion stehen, um klarzustellen, wo ihr Nachwuchs hingehört.

Bildung IST erblich – ich bin ein lebendes Beispiel dafür

Als Kind eines Juristen und ausgebildeten Sängers und einer Akademischen Malerin entstamme ich einem Akademikerhaushalt. Meine Leistungen in der Volksschule schienen meinem damaligen Lehrer (er hasste mich wohl, ich hasste ihn auch…) weder für das Gymnasium noch für den A-Zug der Hauptschule zu genügen, weshalb ich in den B-Zug der Hauptschule geschickt wurde. 

Hauptschule A-Zug und B-Zug gab es damals noch. In diesen vier Jahren war ich das einzige Akademikerkind in meiner Klasse, meine Mitschüler waren alle Kinder von Arbeitern oder kleinen Angestellten, was die soziale Dimension dieser Segregationspraxis grell beleuchtet – denn warum sollen Arbeiterkinder generell dümmer sein als Akademikerkinder? Wir wurden dazu ausersehen, Bodensatz der Gesellschaft zu sein, verfügbar für das Niedere, mit möglichst wenig Selbstbewusstsein – und das auf der Basis einer sozialen Segregation, die hauptsächlich auf schichtspezifischen Kriterien beruhte.

Ich bilde hier insofern eine Ausnahme, als mein Lehrer an mir Gelegenheit fand, abseits seiner langjährig geübten pauschalen Praxis sich einmal eine individuelle Befriedigung zu gönnen. Ich lebte also in zwei verschiedenen Sphären: In der des bildungsbürgerlichen Elternhauses mit seiner Nachbarschaft und entsprechendem Freundeskreis und der meiner proletarischen Mitschüler. 

Wenn ich etwas aus dieser für mich als Kind ja auch unbegreiflichen Abwertung gelernt habe, dann ist es das Bewusstsein, dass keiner meiner Mitschüler dumm war, dass unter ihnen warmherzige, geschickte, begabte und liebenswürdige junge Menschen waren, die das Pech hatten, einer Gesellschaftsschicht anzugehören, aus der herauszuwachsen ihnen ein arrogantes, bösartiges Schulsystem nicht erlauben wollte. Ich fühle mich mit meinen Mitschülern heute noch solidarisch und bin ein ausgesprochener Anhänger der Gesamtschule und eines grundsätzlich inklusiven Schulsystems – was keineswegs bedeutet, Standards zu senken! 

Man könnte fast sagen, mein damaliger Lehrer hat mir sogar einen Dienst damit erwiesen, mich aus meiner Gesellschaftsschicht zu verstoßen – so konnte ich etwas über das Leben von Angehörigen anderer Schichten erfahren, was mir sonst verschlossen geblieben wäre. (Dennoch sehe ich auch den Fluch, der in alldem steckt: Die Tatsache, dass man mich mit zehn Jahren zum Idioten erklärte, zwang mich zum Gegenbeweis. Ohne diese Hypothek hätte ich meine Zeit auch für andere Dinge nutzen können – und wäre möglicherweise so manchem meiner Mitmenschen weniger auf die Nerven gegangen.)

Also hat mir doch mein bürgerlicher Hintergrund und die schließliche Unterstützung meiner Eltern zu einer, wie ich es nenne, meinen Anlagen entsprechenden Ausbildung verholfen, welches Privileg meine Mitschüler nicht genossen. Auch mir haben meine Eltern schließlich ihr Bildungsprivileg vererbt, wofür ich ihnen selbstverständlich dankbar bin. All dies könnte zu einer Diskussion führen über Bildung, ihren Sinn, über die Methoden ihrer Vermittlung, über ihre Rolle in der Gesellschaft, über Achtung und Respekt über Schichtgrenzen hinweg oder auch über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg.

Wie können wir den Paradoxien und Fallen der Spätmoderne begegnen? Wir werden nicht umhin kommen, uns Gedanken darüber zu machen, wo unsere Gesellschaft hingeht, wenn z.B. der Zweck der Bildung in erster Line unter instrumentellen Gesichtspunkten betrachtet wird – Karriere machen, mehr Geld verdienen, was den Eigenwert des Lehrens und Lernens […] verdrängt und unterhöhlt… (Michael Sandel) und die Lehrer verdirbt (Thomas Piketty). 

Wir werden wohl auch nicht umhin kommen, die Lehren der alten und jungen Soziologen, Staatsrechtler und Philosophen zu studieren, auch wenn sie scheinbar der Vergangenheit angehören. Das gehört auch zum Denken in Generationen: Das, was uns in der Geschichte begegnet, wurde von den Denkern beleuchtet und teilweise verursacht. Der politische Prophet Marx ist zweifellos obsolet, aber der sozioökonomische Analytiker und Philosoph Marx ist es keineswegs.

Auch die Gedanken von z.B. Sokrates, Platon, Aristoteles, Pascal, Kant, Hegel, Polanyi oder Weber besitzen durchaus Gültigkeit. Gleichzeitig feiern die Denker der Rechten wie Schmitt, Spengler oder Jünger, deren Systemvorstellungen ja auch schon, und zwar grandios, gescheitert sind, fröhliche Urständ. Wie es scheint, kommen wir wohl ohne Theoretiker nicht aus.

Wir können nicht einmal sagen, ob unsere Gedanken unsere eigenen sind – Amlinger/Nachtwey berichten von einem Interviewpartner, der meinte, …die AfD sagt das, was er denkt. Oder er denkt das alles, räumt er ein, weil die AfD es so deutlich sagt

Die AfD spricht z.B. hier kollektiv geteilte Gefühlsstrukturen (Amlinger/Nachtwey) an – und aus. Es ist keineswegs gesagt, dass dies nicht auch für theoretisch gebildete Menschen gelten kann. Was kann uns hier helfen? 

Hannah Arendt sagte sich, sie wolle verstehen – dies setzt voraus, dass man sich auf einen Dialog mit sich selbst und damit auf ein Sich-permanent-Infragestellen einlassen muss. Pascal beschließt seine Betrachtung des Menschen als sprechendes Schilfrohr folgendermaßen: Unsere ganze Würde besteht also im Denken. […] Bemühen wir uns also, gut zu denken. Das ist die Grundlage der Moral.

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Johannes Sprenger

Johannes Sprenger, geb. 1958 in Innsbruck, ist Saxophonist, Komponist und Musikpädagoge, studierte Saxophon und Musiktheorie in München, Innsbruck, Graz und Wien. Zahlreiche Aufenthalte in Ländern des Spätstalinismus der 1980-er-Jahre und daraus resultierende persönliche und berufliche Beziehungen. Kompositionen für Kammerorchester, Kammerensembles, Bühnen- und Filmmusik, Lyrik und Kurzprosa. Von 1993 - 2011 als eine Hälfte von „AkkoSax“ zusammen mit Siggi Haider Theater-, Film-, Hörspiel- und CD-Produktionen, Österreichischer Weltmusikpreis 2008. Seit 2013 zusammen mit Klemens „Klex“ Wolf „FransenMusik“ - freie Improvisation, Elektronik, Musik und Literatur. Zusammenarbeit mit dem Tiroler Kammerorchester InnStrumenti, dem Orchester der Akademie St. Blasius und dem Tiroler Ensemble für Neue Musik (TENM). Letzte Veröffentlichungen „Aspekte des Nahostkonfliktes“ Edition BAES 2023, „Bad Relations“, LP der Rockband „Fennymore“ hs productions 1980/2021, mit Johannes Sprenger als Sänger, Texter, Saxophonist und Produzent.

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