Hermann Arnold
Politiker zum Schämen
Notizen

In letzter Zeit erscheinen in den Medien vermehrt Aktivitäten von angeblichen Persönlichkeiten, über die man nur den Kopf schütteln kann. Leider haben einige der in der Öffentlichkeit stehenden Personen – im konkreten Fall Politiker der FPÖ – auf Grund ihres Verhaltens einen Ruf, der nicht den Vorstellungen einer soliden Gesellschaft entspricht.

Die Frage ist berechtigt: Wie soll ein Volk noch Achtung vor Politikern haben, die Politiker (wozu sie ja selber zählen!) in den Medien künstlich verfälscht so darstellen, wie es neulich die FPÖ mit dem Bürgermeister von Innsbruck und dem Landeshauptmann gemacht hat ?

Nur wer keine sachlichen Argumente für seinen politischen Standpunkt und seine behaupteten Positionen zur Verbesserung der Zustände in einer Gesellschaft hat, greift zu so primitiven Mitteln.

Man muss sich nicht nur schämen, wenn ein Land solche Figuren als Vertreter des Volkes in die Wahlen schickt, vielmehr gibt dies einen Hinweis darauf, was diese Aktionisten von der Gesinnung und der Intelligenz des Volkes halten, nämlich nichts.

Die Tiroler sind – mag sein nicht in allem – ein Vorbild für eine bodenständige Gesellschaft, die durch ihre Arbeit und ihre Verantwortung in weiten Bereichen Wohlstand geschaffen und Ansehen erworben hat. 

Um diese Entwicklung weiter zu pflegen und zu halten, benötigt es Vertreter mit Charakter und Verantwortung, nicht solche, die mit modernen Kommunikationsmitteln Mitbewerber vernadern und in ihrem Äußeren entstellen.

Wenn Ihnen schoepfblog gefällt, bitten wir Sie, sich wöchentlich den schoepfblog-newsletter zukommen zu lassen, und Freundinnen und Freunde mit dem Hinweis auf einen Artikel Ihres Interesses zu animieren, es ebenso zu tun.


Weitere Möglichkeiten schoepfblog zu unterstützen finden Sie über diesen Link: schoepfblog unterstützen

Hermann Arnold

Geboren 22. Okt. 1938 in Sölden, Kleine Landwirtschaft, Vater Berg- und Schiführer, vier Geschwister , sechs Jahre Volksschule, dann Gymnasium Paulinum in Schwaz, Matura 1958, anschließend Jusstudium in Innsbruck. In der Studienzeit Schilehrer, Fremdenführer, Güterwegarbeiter, tätig in einer Werbeagentur und in einer Versicherungsassekuranz; Promotion, Bundesheer, Gerichtsjahr, Eintritt in Landesdienst für Agrarwesen, Soziales, Sekretär von Eduard Wallnöfer ab 1974 bis zu seinem Regierungsende. Dann Leiter von Wasser und Energie, Grundverkehrsreferent und schließlich Landessamtsdirektor ab 1995 bis zur Pensionierung 2004. Zehn Jahre lang Vorstand der Timmelsjoch Hochstraßen AG, 21 Jahre lang Bgm. von Mutters, Gemeindeverbandspräsident von 1989 bis 1995. Verheiratet, 4 Kinder, wohnhaft in Mutters seit 1969. Seit 2010 Witwer nach dem Tod der geliebten Gattin Inge.

Schreibe einen Kommentar