Hermann Arnold
Politiker zum Schämen
Notizen
In letzter Zeit erscheinen in den Medien vermehrt Aktivitäten von angeblichen Persönlichkeiten, über die man nur den Kopf schütteln kann. Leider haben einige der in der Öffentlichkeit stehenden Personen – im konkreten Fall Politiker der FPÖ – auf Grund ihres Verhaltens einen Ruf, der nicht den Vorstellungen einer soliden Gesellschaft entspricht.
Die Frage ist berechtigt: Wie soll ein Volk noch Achtung vor Politikern haben, die Politiker (wozu sie ja selber zählen!) in den Medien künstlich verfälscht so darstellen, wie es neulich die FPÖ mit dem Bürgermeister von Innsbruck und dem Landeshauptmann gemacht hat ?
Nur wer keine sachlichen Argumente für seinen politischen Standpunkt und seine behaupteten Positionen zur Verbesserung der Zustände in einer Gesellschaft hat, greift zu so primitiven Mitteln.
Man muss sich nicht nur schämen, wenn ein Land solche Figuren als Vertreter des Volkes in die Wahlen schickt, vielmehr gibt dies einen Hinweis darauf, was diese Aktionisten von der Gesinnung und der Intelligenz des Volkes halten, nämlich nichts.
Die Tiroler sind – mag sein nicht in allem – ein Vorbild für eine bodenständige Gesellschaft, die durch ihre Arbeit und ihre Verantwortung in weiten Bereichen Wohlstand geschaffen und Ansehen erworben hat.
Um diese Entwicklung weiter zu pflegen und zu halten, benötigt es Vertreter mit Charakter und Verantwortung, nicht solche, die mit modernen Kommunikationsmitteln Mitbewerber vernadern und in ihrem Äußeren entstellen.
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