Elias Schneitter
KI – die geniale Idee?
Notizen
Die TechRiesen aus dem Silicon Valley sind wahre Zauberer. Mit der neuen Errungenschaft der KI ist ihnen wieder ein großer Coup geglückt. Sie saugen damit das unendliche Wissen ab, das Menschen geschaffen und im Netz abgespeichert haben und das alles, ohne an die Urheber dafür etwas bezahlen zu müssen.
Damit wird das Copyright ausgehebelt und all die Produzenten schauen durch die Finger. Und nicht nur das, alle müssen auch noch kräftig in die Tasche greifen, wenn sie auf KI Wissen – unter Umständen auch auf das eigene – zurückgreifen. Genial. Zumindest für die Zuckerbergs, Gates, Bezos und Konsorten, blöd für die Lieferanten.
Friede den Palästen, Kriege den Hütten.
Berichte von Kriegsparteien sind immer Propaganda. So ist es gewiss auch mit der Meldung, dass eine Residenz des Kriegsherrn Putin angegriffen worden sei. Eine Ungeheuerlichkeit! Eine Frechheit!
Was genau hinter dieser Meldung steckt, kann man nur vermuten. Jedenfalls ist das für die russische Seite ein Kriegsverbrechen. Man darf alles bombardieren, aber doch nicht die luxuriösen Unterkünfte des Zaren.
Vive la France!
In einem Interview erwähnte Ex-Albertina Direktor Klaus Albrecht Schröder, dass bei den Staatsvertragsverhandlungen mit den Alliierten die USA als Reparationszahlung große Teile der Kunstschätze im Besitztum Österreichs beansprucht hätten. Frankreich sprach sich damals vehement dagegen aus, weil damit die nationale Identität Österreichs zerstört worden wäre. Ich kann nur sagen, Vive la France!
Gesundheitsreform
Wie der Steffl, die Pummerin und der Großglockner, so gehört die Raunzerei und Jammerei zur Identität der Österreicher. Diesen Eindruck habe ich auch bei der gegenwärtigen Diskussion über das österreichische Gesundheitssystem, das angeblich katastrophal ist.
Knapp drei Jahrzehnte habe ich berufsmäßig in diesem Bereich gearbeitet und diesen negativen Eindruck (auch als Patient) kann ich nicht bestätigen.
Eines der größten Probleme, das ich sehe, ist die laufende Diskussion über angeblich notwendige Reformen von politischer Seite. Leider sind Politiker, und das ist mein Eindruck, sehr häufig nicht unbedingt zu den Experten zu zählen. So werden sie unter dem medialen Druck häufig zu Reformmaßnahmen gedrängt, die sie mangels Kompetenz nicht als ineffizient durchschauen.
Natürlich muss unser an sich gutes Gesundheitssystem regelmäßig den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Und das ist in der Vergangenheit auch immer passiert. Nur sollte dies von ausgewiesenen Fachleuten bewerkstelligt werden.
Sicher ist es nicht förderlich, wenn die öffentliche Diskussion alles dominiert, da in diesem Fall Halbwissen und teilweise auch Unkenntnis nicht selten zu vollkommen unsinnigen Reformvorschlägen führen. Mit der dauernden Raunzerei und Jammerei, wie schlecht unser Gesundheitssystem ist, ist jedenfalls niemandem geholfen.
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