Elias Schneitter
Das ewige Leben und die Hamburger.
Ein Dialog
(In einer alten Tiroler Gaststube aus den 1960-er Jahren. Zwei knorrige Tiroler, die es heute vereinzelt noch gibt. Sie sprechen einen Dialekt, der aus Gründen der Verständlichkeit hier etwas zurückgenommen wird.)
Hans: … Die Amis haben schon an riesigen Huscher.
Karl: … Und das mit Sicherheit. Aber das ist kein Wunder, wenn man is gonze Johr Hamburger frisst, da muasch jo deppat werden.
Hans: Und fett… Im Fernsehn, da sigsch foscht nur mehr fette Amis, fett wia die Ochsen.
Karl: Wenn die so weitermachen, dann kennen sie arbeiten a nimma, weil se sich nimma dariarn.
Hans: … Im Fernsehn haben se iatz a so an fetten Milliardär zoagt, der glab ans ewige Leben da auf der Welt.
Karl: Wous, ewiges Leben. Guat als Milliardär , der mag natürlich nit in Löffel ougeben.
Hans: Er will sich, wenn er stirb, einfrieren lassen und, wenn die Medizin nocha soweit isch und und was firs ewige Leben gfunden hat, dann lasst er sie wieder aus der Kialtruchn aussa holen.
Karl: Aha. Aber sou einfach wird das nit laffn, a wenn a Milliardär bisch.
Hans: Woasch eh, die Amis… Die haben ja alle an saftigen Huscher.
Karl: Ja eh. Kua Wunder… Sie fressen uafoch zviel Hamburger. Da muasch deppat werden.
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