Alois Schöpf, Das Böse existiert! Gesamtfassung, Essay

Da wurde ordentlich die Ethikkeule ausgepackt! Bevorzugt von jenen, die sich selbst als seriös bezeichnen, wahrscheinlich aber nur neidisch sind, dass andere erfolgreicher und schneller agierten. Der Sender oe24.tv mit Papa und Sohnemann Fellner, der es im Zuge der Berichterstattung über den Terroranschlag in Wien angeblich auf 600.000 Zuseher brachte, war dabei Gegenstand besonders heftiger Kritik. Er ist ja nicht nur dem ORF mit seinen überbezahlten Hofmoderatoren ein Dorn im Auge, tritt er doch immer wieder den Beweis an, dass guter politischer Journalismus nicht, wie ein gewisser Herr Wolf das meint, aus Inquisitionsritualen besteht, sondern dass man auch unter Wahrung von Gastlichkeit und Höflichkeit von den Interviewten herausbekommt, was man erfahren möchte.

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Alois Schöpf, Das Böse existiert! 3. Teil: Die Macht des Gezeigten, Essay

Um die Frage zu beantworten, wer sich bei der Berichterstattung über den Terroranschlag in Wien nun mehr schuldig gemacht hat, jene, die vornehm zensierten, oder jene, die geil herzeigten, ist es notwendig, nicht nur vor dem Hintergrund des Verschwiegenen, sondern auch vor dem des Gezeigten zu untersuchen, in welch umfassendem Ausmaß dokumentarisches Bildmaterial das politische Bewusstsein ganzer Gesellschaften verändern kann.

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Kurt Schmidinger, Massentierhaltung als Petrischale für besonders gefährliche Viren, Essay

Der erste Corona-Lockdown ist vorbei, in einigen Ländern erfolgt gerade der zweite – und wer denkt, Menschen und Politik würden daraus lernen, wird desillusioniert. Nimmt man das in der Wissenschaft kaum bestrittene Szenario der COVID-19-Entstehung auf einem Wildtiermarkt in Wuhan als Basis, wird klar: In einer „veganen Welt“ ohne Konsum von Tieren hätten wir uns dieses wirtschaftliche und teilweise humanitäre Desaster erspart, ebenso wie HIV ohne den Verzehr von Affen.

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Alois Schöpf, Das Böse existiert! 2. Teil: Von Spannern und Gaffern, Essay

Nach einem Bericht der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erleben in den USA Kinder bis zur Erreichung des Grundschulalters im Fernsehen etwa 9000 Morde. Selbst wenn es in Europa weniger blutig zugehen sollte, gehören auch hierzulande Sendeformate wie „Tatort“ zu den beliebtesten Produktionen sowohl staatlicher als auch privater Fernsehanstalten. Im Krimi mit seiner immer gleich öden Dramaturgie finden über oft parteipolitische Wege in ihr Amt gelangte, zutiefst mediokre Fernsehspielredakteure die ideale Mischung aus minimiertem Risiko, geringem Arbeitsaufwand und dem Komfort, in einflussreiche Netzwerke mit berühmten Hauptdarstellern und Regisseuren eingebunden zu sein. Ganz abgesehen von vielerlei Incentives, sich für die langjährige Zusammenarbeit mit den Produktionsfirmen diesseits und jenseits der Legalität hofieren zu lassen.

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Alois Schöpf, Das Böse existiert! 1. Teil: Unter dem Vorwand, die Würde der Opfer zu wahren, wird der Genuss der Voyeure geschützt. Essay

Da wurde ordentlich die Ethikkeule ausgepackt! Bevorzugt von jenen, die sich selbst als seriös bezeichnen, wahrscheinlich aber nur neidisch sind, dass andere erfolgreicher und schneller agierten. Der Sender oe24.tv mit Papa und Sohnemann Fellner, der es im Zuge der Berichterstattung über den Terroranschlag in Wien angeblich auf 600.000 Zuseher brachte, war dabei Gegenstand besonders heftiger Kritik. Er ist ja nicht nur dem ORF mit seinen überbezahlten Hofmoderatoren ein Dorn im Auge, tritt er doch immer wieder den Beweis an, dass guter politischer Journalismus nicht, wie ein gewisser Herr Wolf das meint, aus Inquisitionsritualen besteht,...

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Egyd Gstättner, Noch einmal am stillen Ort oder: Wahr aber wurscht, Versuch über das Lektüreabenteuer der „Obstdiebin“ von Peter Handke

Und ich hatte in diesem Essay, der – anders als der Leser vermutete – keine Satire war: Wie konnte er jenseits bedingter Reflexe bloß darauf kommen? – Politik hin, Platitude her, Milošević hin, Serbien her – für literarische Geschmacksargumente und Textkritik und Austausch von reinen Lektüreabenteuern plädiert und behauptet, niemanden zu kennen, der Handkes „Obstdiebin“ nach Seite 20 nicht weggelegt oder weiterverschenkt hätte.

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