Gesamttext: Alois Schöpf, Zu satt, zu ignorant und zu selbstbezogen. Über das Theater und die Oper der Zukunft. Essay

Über ein Theater und eine Oper der Zukunft, die das entscheidende Problem der Zukunft im Fokus haben, in der Musik und in der Dramatik eine neue Schönheit zu entwickeln, die, abseits jeden Kitsches, das Publikum nicht als ein belehrtes, sondern als ein beglücktes und von der Magie des Abends und des Festes erfülltes in den Alltag entlässt.

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Helmuth Schönauer, News from Osttirol, Stichpunkt

Osttirol leidet seit Jahren an dieser magischen Grenzzahl, über der man ein anerkanntes Wohngebilde ist. Kaum sind ein paar Patrioten gezeugt, legen sich schon wieder auf der anderen Seite der Alterspyramide ausgekühlte Überlebenskämpfer ins Grab.

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Helmuth Schönauer, Drei Angriffe auf Parlamente, Stichpunkt

Denn es macht ja nur einen optischen Unterschied, ob ein vulgärer Mensch seine Stiefel auf den Schreibtisch der Vorsitzenden legt, oder ein vulgär-religiöser Mensch seinen Rosenkranz auf das Pult knallt. Die Geschichte wird über diesen Sachverhalt urteilen, wenn alles abgekühlt ist und die Historiker aus ihren Mauselöchern dürfen.

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Karlheinz Töchterle, Zweifelhafte Rankings, Landesuniversitäten zwischen Ivy-League und Volkshochschule, Essay

Auf einer Tagung im Herbst 2015 an der Universität Klagenfurt sprach deren Rektor und damalige Vorsitzende der österreichischen Universitätenkonferenz (UNIKO) Oliver Vitouch, für griffige Formulierungen bekannt, von grassierender „Rankomania“ und nannte fünf Faktoren, die für eine gute Platzierung nötig seien: Größe, Alter, Fokus auf Naturwissenschaften und Medizin bzw. Life Sciences, Selektivität bei Studierenden und Finanzstärke.

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Alois Schöpf: Kunst oder Eitelkeit mit Staberl, Beim Dirigieren geht es nicht um Schlagtechnik, sondern darum, etwas zu sagen zu haben. Essay

Der folgende Artikel wird viele ärgern, insbesondere solch honorige Persönlichkeiten, die manchmal oder gar ein Leben lang ihr Selbstbewusstsein aufmöbelten, indem sie versuchten, armen Schülern, die verehrungsbereit zu ihnen aufschauten, das Dirigieren beizubringen.

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Zu den Festtagen, Helmuth Schönauer, Wie warm, wie Winter! Short Story

Unser Hotel ist leer wie die anderen sechzehn Fünfsterne-Anlagen im Bergdorf, die unterirdisch miteinander verbunden sind. Als Kinder sind meine Schwester und ich in den Tunneln mit dem Elektromobil gefahren und haben ab und zu Unfälle ausgelöst mit Versorgungswagen, die Tag und Nacht mit Fleisch oder Bettwäsche unterwegs sind. Jetzt sitzt meine Schwester schwanger in ihrer Lärchensuite und geht nicht mehr vor die Tür. Ich liege dieser Tage fast ununterbrochen im körperwarmen Freiluftpool und schalte ab und zu den Sprudel ein.

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