Tiroler Tageszeitung: Wozu lange nachdenken?
Glaubt Tirols wichtigste Branche wirklich, es nicht nötig zu haben, ernsthaft über sich selbst nachzudenken?
Glaubt Tirols wichtigste Branche wirklich, es nicht nötig zu haben, ernsthaft über sich selbst nachzudenken?
Aus China erreichen uns immer wieder Meldungen, wonach dort den Bürgern bei Wohlverhalten Sozialpunkte gutgeschrieben werden. Für uns Europäer wäre eine solche Vorgehensweise des Staates eine Horrorvorstellung.
Für den Job des ORF-Generaldirektors haben sich 14 Personen beworben, wobei in den meisten Medien lediglich die Bewerbungen jener öffentlich debattiert wurden, die Leitungspositionen im ORF innehaben.
Zwischen Klimakatastrophe, Wolfsdebatte und einer Kaltfront nach der anderen ist es höchste Zeit, von etwas Erfreulichem zu berichten.
Es entspricht nicht gerade einem hohen Niveau der Debattenkultur, wenn eine der entscheidenden Fragen der Zukunft mit dem gegenseitigen Vorwurf abgetan wird, man befleißige sich eines steinzeitlichen Denkens.
Der Landeshauptmann redet. Fritz Gurgiser schäumt. Landesrätin Felipe droht. Aber offenbar nützt das alles nichts. Unsere Probleme sind der EU-Kommission mehrheitlich wurscht.