Tiroler Tageszeitung: Am Beispiel Seeber
Die Justiz gilt derzeit als heilige Kuh. Wer sie zu kritisieren wagt, wird zu den Freunden von Autokraten gerechnet. Dabei darf in einer Demokratie wohl alles der Kritik der Bürger unterzogen werden.
Die Justiz gilt derzeit als heilige Kuh. Wer sie zu kritisieren wagt, wird zu den Freunden von Autokraten gerechnet. Dabei darf in einer Demokratie wohl alles der Kritik der Bürger unterzogen werden.
Bitte nicht nur Horror! Der November ist ein Monat, in dem der durchschnittliche Europäer ohnehin an Vitamin-D Mangel und daher an depressiver Verstimmung leidet. Dazu kommt Corona inklusive aller Streitereien…
Wenn davon die Rede war, dass den Kultureinrichtungen - vom Konzertbetrieb über das Theater bis zum Kino - das Publikum abgeht, ist es etwas zu billig, vonseiten der Kulturschaffenden von Neo-Biedermeier zu sprechen.
Der Tod ist ein eher theoretisches Problem. Die Angst vor Leiden und Entwürdigung, bis es soweit ist, ein sehr praktisches. Obgleich es jeden und jede betrifft, denkt man nicht gern daran, sondern hofft, von einem Moment auf den anderen tot umzufallen.
Unsere honetten Musikerinnen und Musiker haben selten so exzellent und mitreißend gespielt, wie es ihnen unter dem präzisen und schön anzusehenden Dirigat von Oksana Lyniv gelungen ist.
Die politischen Verhältnisse sind derzeit gesundheitsschädlich. Wer auf den Blutdruck aufpassen muss, dem bleibt nur die Wahl, die Medikamentendosis zu erhöhen. Oder auf Medienkonsum zu verzichten. Oder sich zu fragen, wie es den anderen ergeht.