Peter Kurer: Die kleine Gerechtigkeit des Alltags. Über das Trinkgeld. Essay
In einer Welt, in der alles erklärt, untersucht und normiert ist, leisten wir uns im letzten Promille des Buttosozialprodukts etwas Irrationalität. Und das ist gut so.
In einer Welt, in der alles erklärt, untersucht und normiert ist, leisten wir uns im letzten Promille des Buttosozialprodukts etwas Irrationalität. Und das ist gut so.
Im galizischen Mikrokosmos sind bedeutende jüdische Schriftsteller geboren, etwa Josef Roth, Soma Morgenstern, Manès Sperber, Stanislaw Lem oder Bruno Schulz. Aber anders als S.J. Agnon und Henry Roth waren sie nicht Gründer einer Literaturtradition.
Neutralitätskritik und Streit mit der EU waren schon Grund, sich innenpolitisch zu reiben. Und dann kam am 19. März der Kollaps der Credit Suisse, der zweitgrössten Bank des Landes und eines der wenigen globalen Finanzinstitute überhaupt.
Keck und etwas unbedarft schaut er aus, der Botschafter der Vereinigten Staaten in der Schweiz, Scott C. Miller. Unlängst hat er einige Duftmarken in der Schweizer Öffentlichkeit hinterlassen, die als undiplomatisch eingestuft wurden.
Wir assoziieren die Postmoderne mit Kultur und Philosophie, mit Auster, Gehry und Lyotard, kaum aber mit dem Recht. Indessen hat die Postmoderne auch die grosse Erzählung des Rechts gebrochen und es in unzählige kleine Geschichten zerlegt.
Wir leben in einer Welt, in der wir über alles streiten und uns über wenig einig sind. Einer der schönsten Zankäpfel der öffentlichen Diskussion betrifft die Rolle des Staates. Was soll er tun und was soll er besser lassen?