Helmuth Schönauer bespricht: C.H. Huber. Sagtest du Liebe. Roman.

Den Großteil des Romans sitzt Paula als Ich-Erzählerin im immer reifer werdenden Körper gefangen und lässt sich beinahe apathisch durch die letzten Jahrzehnte schleudern, während sie vor der Trommel sitzt und der Waschmaschine zuschaut.

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Helmuth Schönauer bespricht: Judith W. Taschler. Über Carl reden wir morgen. Roman

Je katastrophaler die Gegenwart empfunden wird, umso mehr weichen Romane in die Vergangenheit aus. Eine Familiengeschichte, die kurz nach dem ersten Weltkrieg aufhört, beruhigt aufgewühlte Pandemie- und Kriegsseelen.

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Helmuth Schönauer: Großmutter, Krieg, Kaiser-Schlamm und Notaufnahme. Vier Zugänge zur ukrainischen Literatur

Wer aus X ist zu Hause dominant genug, dass er sein Land im Ausland vertreten darf? Wer bedient die jeweils regierende Kaste? Wer hat genug Charme, als Dissident gefeiert zu werden?

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Helmuth Schönauer bespricht: Fiston Mwanza Mujila. Tanz der Teufel. Roman [Orig.: La Danse du Vilain, Paris 2020.]

Schon das erste Abtasten der Karte mit kaltem Lesefinger lässt den Text aufwallen: Hier erzählen Hitze, aufsteigende Blasen, wabernde Lava, einstürzende Minen und aufgewühlte Menschen von der Geschichte der Kolonialisierung und um ihr Leben.

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