Helmuth Schönauer: Schön spieli! Stichpunkt
Was ist, wenn wirklich keine Spielzeuge mehr im Shoppingcenter auftauchen sollten? Wie erkläre ich es dem Kind, wenn es mit den von brüchigen Alt-Konsolen aufgerissenen Spielfingern ins Leere greifen wird?
Was ist, wenn wirklich keine Spielzeuge mehr im Shoppingcenter auftauchen sollten? Wie erkläre ich es dem Kind, wenn es mit den von brüchigen Alt-Konsolen aufgerissenen Spielfingern ins Leere greifen wird?
Florian Klenk, Jurist und Investigativ-Journalist, verbringt mittlerweile gefühlte zehn Tage in der Woche in einer Talkshow. Wo immer man hinzappt: er ist schon dort.
Gleichzeitig hat sich der Begriff wie von Geisterhand gesteuert ausgeweitet. Mittlerweile gelten nicht bloß blaue Flecken als Nachweis, sondern auch die Schrammen in der Seele werden der Gewalteskalation zugerechnet.
Die äußeren Umstände des Autors, der fast ein Jahr in einem Rehazentrum verbracht hat, lassen vermuten, dass die Begriffe Lachen und Sterben stark miteinander zu tun haben, wenn man sich der Kante des Todes nähert.
In diesem frisch ausgerufenen Herbst musste der Bundespräsident wieder einmal ausrücken, er durfte seinen schönen Satz von der geschmeidigen Verfassung zitieren und konnte so eine Regierungskrise abwenden.
Dem Autor gelingt in dieser seltsamen graphischen Form, Musik, Stimmung und Botschaft zusammenzudrehen zu einem Strang, der in den Blues und zu einem Schiff führt, das vertäut einfach da liegt.